Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Die alte Frau"Der Wundertäter war von hohem Wuchs" - dies könnte der erste Satz einer genialen Erzählung sein, wie der Schreiber in großer Aufregung konstatiert. Da klopft es an der Tür und eine hässliche Alte tritt herein. Wenig später sitzt sie in seinem Lieblingssessel und stirbt. Ihn ekelt, aber dann schläft er ein. Er träumt... und als er am nächsten Morgen erwacht, liegt die Alte auf dem Boden. Der Hunger lässt kein klares Denken zu. Er flieht auf die Straße und bändelt in der Schlange vor dem Bäckerladen mit einer jungen Frau an. Doch der Gedanke an die Alte holt ihn ein. Er muss sie aus dem Zimmer schaffen. Es entfaltet sich eine immer absurder werdende Dynamik...Die schwarze DahlieEin grausiger Leichenfund. Sensationsgeschichten in der Presse. Ein karrieresüchtiger Staatsanwalt. Die Jagd nach dem Mörder von Elizabeth Short geht in die Kriminalgeschichte Kaliforniens ein. Im Los Angeles des Jahres 1947 gibt es keine Helden mehr, der Krieg verdrängt nicht länger soziale Probleme und Verbrechen. Die beiden Polizisten Bucky Bleichert und Lee Blanchard erliegen dem mysteriösen Charme der ´Schwarzen Dahlie´ und drohen unter dem Druck der Ermittlungen und privater Probleme zusammenzubrechen.Bleichert verfällt einer Frau, die der Toten zum Verwechseln ähnlich sieht und deren Vater in zwielichtige Geschäfte verwickelt ist. Blanchard sammelt für ein privates Archiv zum Mordfall Short besessen alle Informationen derer er habhaft werden kann. Da wird ein Mann aus dem Gefängnis entlassen, den er vor Jahren wegen eines Raubüberfalls verhaftet hatte ...´Ich fand Betty Short dreist, pathetisch, seltsam störrisch. Ich erkannte in ihr die energische Spannkraft eines Underdog, der nie eine Niederlage zugab; eine Frau, die vielleicht sogar die Verwirklichung ihrer zugegeben albernen Träume erreicht hätte, hätten sich nicht in einer kalten Nacht vor vierzig Jahren ihre Wege mit denen ihres Schlächters gekreuzt.´James EllroyDie Schwarze Rose40 Jahre nach dem Erscheinen der deutschen Übersetzung von Umberto Ecos "Der Name der Rose" legt Dirk Schümer eine kongeniale Fortsetzung des Bestsellers vor. Sein Roman "Die schwarze Rose" spielt in Avignon, wo der deutsche Theologe Meister Eckhart auf seinen Ketzerprozess wartet und rebellische Franziskaner gegen den Papst aufbegehren. Der fiktive Dominikaner Wittekind Tentronk tritt mit viel Mut und Verstand das Erbe von Ecos Ermittler William von Baskerville an und macht sich auf die Spur eines blutigen Verbrechens.Dakota PinkDakota Pink ist zehn Jahre alt, frech wie Rotz und Meisterin im Weitspucken. Und nebenbei erfindet sie für ihre Freundin Sirup Huhn noch die ausgefallensten Schimpfwörter. Dakotas Mutter Lucy verlässt ihren Sessel nichtmehr,seitdem ihr Mann sie verlassen hat.Ihr Untermieter, Axel Fliege,piesackt Dakota,wo er nur kann.Die Möchtegern-Hollywoodschauspielerin Medusa fährt einen Einkaufswagen mit Kohlblättern spazieren und muss unbedingt sehen,wer in den weißen Mietshäusern ein neues Schmuckstück trägt. Und in einer mit Stacheldraht und Glassplittern bewehrten Festung lebt einsam und abgeschieden Leander Brent,der Bestsellerautor, den noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat.Das Zeichen des dunklen GottesDas Böse droht die Oberhand auf dem Kontinent Ulldart zu gewinnen. Die eigene Machtstellung wird dem jungen Herrscher Lodrik zum Verhängnis: Unter dem Einfluss verräterischer Freunde und intriganter Berater hat er sich in einen unberechenbaren Kriegstreiber verwandelt. Seine wahren Gefährten werden verfolgt und geraten in Lebensgefahr. Doch sie geben nicht auf: In der Ebene von Telmaran stellen sie sich Lodriks Heer, und eine vernichtende Schlacht beginnt...Erziehung der EngelAn der Schwelle des Paradieses erwartet die Verstorbenen zwar nicht das Jüngste Gericht, aber doch eine Art Zwischenlandung mit kurzer Schulung: Die künftigen Engel müssen schließlich nicht nur lernen, sich in Zukunft mit Hilfe ihrer Flügel fortzubewegen, sie müssen sich auch die Grundregeln der HVO, der Himmlischen Verkehrsordnung, einprägen - sonst käme es angesichts der (infolge des Ewigen Lebens unvermeidlichen) Überfüllung des erdnahen Raumes zu Dutzenden von Zusammenstößen und Abstürzen täglich. Während dieser letzten und abschließenden Weiterbildungsveranstaltung erhalten der Serienautor Max, die Feministin Sarah Rodinski, die Künstlerwitwe Mrs. Gladstone, Reverend Hopkins und die zwölfjährige Nancy - die letzte Maschine aus New York war ziemlich unterbesetzt - darüber hinaus Gelegenheit, Gott persönlich kennenzulernen und sich, verblüfft, davon zu überzeugen, dass er - pardon: sie - eine Frau ist. Außerdem können sie ihr ein paar der Fragen stellen, die sie nie zu fragen wagten: zum Beispiel, ob der Selbstmord aus Platzmangel oder aus Imagegründen verboten ist, ob das Schaltjahr durch einen Rechenfehler entstand, was sie von Science Fiction hält und ob sie sauer war, als Edison die Glühbürne erfand und das nächtliche Dunkel der Schöpfung elektrisch zu beleuchten begann. Aber ob sie ahnen, dass Gott währenddessen darüber sinniert, ob er nicht das Ozonloch verbreitern und dann noch einmal ganz von vorn anfangen sollte, once more with feeling, nochmal mit Gefühl?Getaway"Doc" McCoy ist 41 Jahre alt. Zwei Haftstrafen hat er schon abgesessen. Das hindert ihn nicht, jetzt eine Kleinststadtbank im Südwesten der USA zu überfallen. Ihm helfen seine Frau Carol, der paranoide Torrento und der Anfänger Jackson. Diesen unsicheren Mitwisser bringt Torrento bereits in der Bank um. "Doc" soll folgen. Doch das wird schon schwieriger. "Doc" flieht mit seiner Frau in eine Kolonie für wohlhabende Gangster. Auf ihrem Weg hört das Morden nicht auf.Die einsame RadfahrerinSeit dem Tod ihres Vaters verdient Violet Smith für sich und ihre Mutter den Lebensunterhalt. Da erhält sie das Angebot, als Privatlehrerin die Tochter eines gewissen Bob Carruthers zu unterrichten. Auf Drängen der Mutter nimmt sie den Job an. Sie fährt nun täglich mit ihrem Fahrrad von der Bahnstation zu Mr. Carruthers´ Haus. Die einsame Landstraße wird für Violet erst zum Problem, als sie merkt, dass ein mysteriöser Radfahrer ihr folgt. Sie bittet Sherlock Holmes um Hilfe.Die letzten Nächte von ParisWir begleiten den Erzähler auf seinen nächtlichen Streifzügen durch Paris und begegnen seltsamen Gestalten: Da ist die mysteriöse Schöne, die er immer wieder unter geheimnisvollen Umständen trifft, oder der Brandstifter, der Paris nieder zu brennen versucht und dabei selbst ums Leben kommt. Ein Mann verfolgt nächtelang eine Frau - vergeblich. Und die rätselhafte Georgette entpuppt sich als einfaches Straßenmädchen. Es ist gerade die Banalität der Existenz, die den Erzähler nicht mehr loslässt und sich als das wahre Geheimnis offenbart.Der Fengshui-Detektiv INur aus Gefälligkeit nimmt der Fengshui-Meister C.F. Wong die siebzehnjährige Australierin Jo als Praktikantin in seinem Fengshui-Büro in Singapur. Aber dass Jo nicht mit ein wenig Ablage zufrieden zu stellen ist, damit hat er nicht gerechnet. Ebenso überraschend stellt sich heraus, dass bei seinen Aufträgen jeweils mehr hinter dem schlechten Fengshui steckt...RegengötterEine texanische Kleinstadt an der Grenze zu Mexiko. Als Hackberry Holland im Jahr 1967 aus dem Koreakrieg zurückkehrt, wird er von vielen Seiten zu einer politischen Karriere gedrängt. Doch der Anwalt setzt sich stattdessen für einen mexikanischstämmigen Landarbeiter ein, der kurz vor seiner Freilassung im Gefängnis ermordet wird. Bald kommt es zu handfesten Auseinandersetzungen mit der Polizei und gewaltbereiten Rednecks.Twig im DunkelwaldWeit, weit weg, in einer fernen Welt, ragt wie die Galionsfigur eines gewaltigen steinernen Schiffes das so genannte Klippenland ins Leere. Ein reißender Strom ergießt sich unablässig über den felsigen Überhang.Der Strom ist an dieser Stelle breit angeschwollen. Donnernd stürzt er in die wabernden Nebel des Abgrunds. Man kann ihn sich - wie alle großen, laut und wichtig daherkommenden Dinge - gar nicht anders vorstellen. Dabei könnte sein Ursprung bescheidener nicht sein.Der Klippenfluss entspringt tief im Landesinneren, hoch droben im undurchdringlichen, unheimlichen Dunkelwald. Aus einem kleinen, blubbernden Teich rinnt ein Bächlein kaum breiter als ein Stück Schnur in ein sandiges Kiesbett. Der majestätische Dunkelwald lässt das Rinnsal noch tausendmal unbedeutender wirken.Der tiefe Dunkelwald ist ein unwirtlicher, gefährlicher Ort für die, die hier zu Hause sind, und das sind viele. Waldtrolle, Schlächter, Höhlenfurien und andere merkwürdige Geschöpfe und Kreaturen, sie alle fristen in der sonnengesprenkelten und mondbeschienenen Welt unter dem hohen Blätterdach ein kärgliches Leben.Das Leben ist hart und auf Schritt und Tritt lauern Gefahren - schreckliche Ungeheuer, Fleisch fressende Bäume, kleine und große wilde Tiere, die in Horden durch den Wald streifen ... Doch hat das Leben auch seine einträglichen Seiten. Die saftigen Früchte und leichten Hölzer, die dort wachsen, genießen hohe Wertschätzung. Himmelspiraten und die Kaufleute der Liga treiben damit um die Wette Handel und tragen hoch über dem endlosen Meer grüner Wipfel ihre Rivalitäten aus.Dort, wo die Wolken am tiefsten über dem Boden hängen, liegt die so genannte Nebelkante, eine trostlose, von wirbelnden Nebeln, Geistern und Alpträumen erfüllte Ödnis. Wer sich hierher verirrt, erleidet unweigerlich eins von zwei Schicksalen: Die Glücklichen stolpern gleich über den Rand der Klippe und stürzen zu Tode, die weniger Glücklichen gelangen in den Dämmerwald.Durchtränkt von ewigem, goldenem Dämmerlicht, ist der Dämmerwald ein bezaubernder, zugleich aber auch tückischer Ort. Die Luft dort steigt einem zu Kopf. Wer sie zu lange einatmet, vergisst, warum er in den Dämmerwald gekommen ist, wie jene Ritter, ausgeschickt in längst vergessener Mission, die sich dorthin verirrt haben und am liebsten sterben würden - wenn sie nur könnten.Gelegentlich wird die lastende Stille durch heftige, von der Klippe heraufziehende Unwetter gestört. Vom Dämmerwald angezogen wie Eisenspäne von einem Magneten oder Nachtfalter von einer Flamme, wirbeln sie über den glühenden Himmel - zuweilen gleich mehrere Tage hintereinander. Manchmal sind es ganz besondere Stürme. Aus den Blitzen, die sie nach unten schleudern, entsteht Sturmphrax, ein Stoff, der so kostbar ist, dass auch er trotz der schrecklichen Gefahren des Dämmerwalds wie ein Magnet oder eine Flamme alle diejenigen anzieht, die ihn besitzen wollen.Die unteren Ausläufer des Dämmerwalds gehen in die Modersümpfe über, einen stinkenden, verseuchten Landstrich, voll gepumpt mit den Abfällen der Fabriken und Gießereien von Unterstadt. Der Müll wird hier schon so lange gelagert, dass das Land so gut wie tot ist. Trotzdem gibt es noch Leben wie überall im Klippenland, Trödler und Lumpensammler mit entzündeten Augen und einer Haut so fahl wie ihre Umgebung. Einige verdingen sich als Fremdenführer. Sie führen ihre Schützlinge durch die giftigen Dämpfe und den trügerischen Morast dieser Wüstenei, rauben sie bis auf den letzten Heller aus und überlassen sie dann ihrem Schicksal.Wer es trotzdem durch die Sümpfe schafft, gelangt in ein Labyrinth aus schmutzigen Gassen und windschiefen Hütten auf beiden Seiten des ölig schillernden Klippenflusses. Der Gerettete befindet sich in Unterstadt.Die Bevölkerung in den engen Gassen setzt sich aus den kuriosen Gestalten und Kreaturen des Klippenlandes zusammen. Unterstadt ist schmutzig, überbevölkert und eine Brutstätte der Gewalt, zugleich aber auch der Mittelpunkt des Handels und des Schwarzmarkts. Es wimmelt vor Geschäftigkeit. Jeder, der hier lebt, geht einem auf einen bestimmten Stadtteil beschränkten Gewerbe nach und ist Mitglied der entsprechenden Liga. Dies führt zu Intrigen und Verschwörungen, bitterer Rivalität und ständigen Reibereien der Stadtteile, Ligen und Händler untereinander. Die Mitglieder der Liga der freien Kaufleute hält nur eins zusammen: der gemeinsame Hass auf die gefürchteten Himmelspiraten, die mit ihren Schiffen den Himmel über dem Klippenland beherrschen und glücklose Kaufleute, die ihren Weg kreuzen, ausrauben.In der Mitte von Unterstadt ist ein großer, eiserner Ring in den Boden eingelassen. Er hält eine lange und schwere Kette, die zum Himmel aufsteigt und abwechselnd straff gespannt ist und locker durchhängt. Am Ende der Kette schwebt ein riesiger Felsen.Dieser Felsen ist wie die anderen schwebenden Felsen des Klippenlandes in den Steinernen Gärten gewachsen - er drückte von unten durch den Boden, wuchs, wurde von darunter nachwachsenden Felsen noch weiter hinausgedrückt und vergrößerte sich noch mehr. Als er so groß und leicht war, dass er vom Boden abhob, wurde er an der Kette befestigt. Auf ihm wurde eine prächtige Stadt errichtet: Sanktaphrax.Sanktaphrax mit seinen hohen, durch Stege und Brücken verbundenen Türmen ist ein Hort der Gelehrsamkeit. Dort leben Wissenschaftler und Alchemisten mit ihren Gehilfen und es gibt Bibliotheken, Laboratorien, Vortragssäle, Speisesäle und Gemeinschaftsräume. Die mysteriösen Dinge, die man dort lernt, sind ein streng gehütetes Geheimnis und Sanktaphrax ist bei aller scheinbaren Entrücktheit und Weltfremdheit ein siedender Kessel von Eifersüchteleien, Intrigen und bitterem Zank.Der Dunkelwald, die Nebelkante, der Dämmerwald, die Modersümpfe, die Steinernen Gärten, Unterstadt und Sanktaphrax, der Klippenfluss - das sind bislang nur Namen auf einer Karte.Doch zu jedem Namen gehören tausend Geschichten, auf uralten Pergamentrollen aufgezeichnet und von Generation zu Generation mündlich überliefert, Geschichten, die heute noch erzählt werden.Was hier erzählt wird, ist nur eine davon.