Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Karoline Santers Affinität zu KatzenDer Urlaub von Herbert und Karoline Santer im Tessin ist turbulent genug, um am eigenen Verstand zu zweifeln. Aber Karoline lässt sich nicht verrückt machen, sie weiß es ja eh: Sie, eine fünfzigjährige, biedere Ehefrau, ist das perfekte Mordopfer. Denn alle Ausgangsbedingungen für einen Mord sind vorhanden: Es gibt einen potenziellen Mörder, Herbert Santer, 49, Lektor für Neuere Deutsche Literatur. Und es gibt ein Motiv: Julia, 28, Herberts Mitarbeiterin und vermeintliche Geliebte. Tatsächlich passiert schon bald der erste Mord, aber er läuft schief. Karoline überlebt. Dann schlägt der zweite Mordanschlag fehl, und ihm folgt bald ein dritter ... Karoline Santer stürzt vom Balkon, sie ertrinkt fast bei einem Bootsausflug. Eines Tages überfährt sie um ein Haar eine Katze und ihr wird etwas Bestürzendes klar: Katzen haben auch nur sieben Leben. Karoline Santer muss bald eine Entscheidung treffen.Dark Lord ... da gibt`s nichts zu lachen!!Geht´s noch schlimmer? Dark Lord, der größte Weltenzerstörer des Universums - von seinem Widersacher verbannt auf den kleinen blauen Planeten namens Erde. Und das im erbärmlichen Körper eines Elfjährigen, den alle Dirk Lloyd nennen! Keine Frage: Der Dunkle Lord muss schleunigst zurück in sein Reich. Dazu muss er allerdings den letzten Rest seiner magischen Kräfte aktivieren - und seine irdischen Freunde Suus und Christopher um Hilfe bitten!Der Thron der sieben KönigreicheDie Zeiten sind aus den Fugen geraten. Von der alten Zitadelle Dragenstone bis hin zu den rauen Küsten Winterfells herrscht Chaos, denn die Anwärter auf den Eisernen Thron der Sieben Königreiche bereiten sich darauf vor, ihre Ansprüche mit Krieg und Aufruhr durchzusetzen. Da erscheint ein verhängnisvolles Omen am Himmel - ein Komet in den Farben von Blut und Feuer. Und auf einem fernen Kontinent riskiert eine vertriebene Königin alles, um die Krone, die rechtmäßig ihr zusteht, zurückzuerobern...Die heilige JohannaDas Bauernmädchen Johanna folgt ihren "Stimmen", die sie zum Handeln treiben. Sie führt Frankreich zum Sieg über die Engländer und verschafft dem Dauphin die Königskrone. Das Mädchen aber wird den Siegern lästig. Sie überlassen sie den Besiegten, die die reine Idealistin als Ketzerin verbrennen.Der skeptische Melancholiker Shaw fügt der alten Geschichte noch einen Epilog an, in dem Johanna ihren alten Freunden erscheint, nachdem ein Revisionsgericht das Todesurteil wegen Unschuld aufgehoben hat. Sie, die keine Heilige, sondern Mensch sein will, fragt, ob sie wieder auf die Erde zurückkommen soll. Helles Entsetzen ist die Reaktion. "Wie lange wird es dauern, bis die Erde bereit sein wird, deine Heiligen zu empfangen, oh Gott?", fragt sie, und mit ihr Shaw. Der ließ sich von dieser naiven, weisen, natürlichen Figur bezaubern, die er der Schillerschen Romantik entzog, ohne ihr das Geheimnis, den Glanz zu nehmen. Johanna als Vertreterin menschlicher Vernunft, die noch immer nicht willkommen ist in der vernünftigen Welt.Bretonisches VermächtnisConcarneau, die "blaue Stadt" am Meer, kurz vor den Pfingstagen. In der berühmten Altstadt Ville Close feiern die Bretonen mit Musik und Tanz den Auftakt des Sommers, un alles könnte so wunderbar heiter sein. Gäbe es nicht plötzlich eine Toten - genau vor Kommissar Dupins Lieblingsrestaurant, dem Amiral.Doch damit nicht genug: Ausgerechnet in diesen Tagen sind Dupins Inspektoren beurlaubt und Nolwenn unerreichbar. Gemeinsam mit zwei neuen Kolleginnen widmet sich der Kommissar der alles entscheidenden Frage: Wer hatte es auf Docteur Chaboseau abgesehen? Während Dupin noch fieberhaft nach Anhaltspunkten sucht, kommt es zu einem Anschlag, der die gesamte Stadt in Aufruhr versetzt.Die SchneeköniginDer Teufel hat einen Spiegel gemacht, der alles Schöne verzerrt und alles Böse noch böser erscheinen lässt. Als seine Gehilfen den Spiegel zum Himmel hinauftragen, zerbricht er in tausend kleine Stücke. Eines fällt genau in das Auge von Kay. Das kleine Mädchen Gerda ist besorgt: Was ist mit ihrem Freund Kay geschehen? Erst verhielt er sich so merkwürdig und dann verschwand er ganz gegen seine Art, um mit den anderen Jungen zu spielen. Auf dem Marktplatz hat er sich an eine Kutsche gehängt, um sich ein Stück ziehen zu lassen - doch in der Kutsche sitzt die Schneekönigin. Er kann sich nicht mehr lösen und verschwindet in einem dichten Schneegestöber.Als im Frühling ihr Freund immer noch nicht zurückgekehrt ist, verlässt Gerda ihre Heimatstadt und begibt sich auf die Suche nach Kay. Sie muss viele Abenteuer überstehen, entkommt einem Zauber, gewinnt ein Räubermädchen zur Freundin und findet endlich Kay im Schloss der Schneekönigin. Er aber verhält sich abweisend und scheint ganz dem Einfluss der Schneekönigin erlegen zu sein. Nun kann nur die unerschütterliche Liebe der kleinen Gerda den Jungen noch retten.DraculaEin Vampir im kühlen, viktorianischen England! Graf Dracula zieht es von seinem Gruselschloß in den Karpaten hin zu einem Landhaus nahe London und zu zarten, britischen Hälsen - besonders zu dem einer gewissen reizenden jungen Dame. Schlimm, dass gerade deren Verlobter dem lichtscheuen Grafen den Weg bereitet - und vor Grauen darüber fast den Verstand verliert.PreisliedEin "Preislied", als Hörspiel konzipiert für Münchener, die es singen sollten. Stimmen wurden gesammelt. Einzelne Personen äußerten vor dem Mikrofon ihre persönlichen Ansichten und übergaben ihre Stimme an den Autor: Sie wurde zum Material, das sich mit anderem Stimmmaterial verknüpfen und auf einen gemeinsamen Nenner bringen ließ. Die Gesamtfiguration aber blieb die Stimme des Autors. Für sein erstes, heute als beispielhaft angesehenes O(riginal)-Ton-Hörspiel, eine (Real)-Satire auf Stammtisch-Philosophie und Volkes Stimme, vorgetragen von einem liturgische Formen parodierenden Chor, erhielt Paul Wühr den "Hörspielpreis der Kriegsblinden 1971". Es entstand - so befand die damalige Preisjury - "eine unser Zeitbewusstsein charakterisierende und zugleich kritisierende Komposition, die aus unerledigten Vergangenheiten ein sprachliches Gegenbewusstsein geschaffen hat."Das verlorene WortDer 50-jährige Schriftsteller Berkane hat 20 Jahre im französischen Exil in Paris gelebt. Anfang der 90er Jahre kehrt er nach dem Bruch mit seiner Geliebten zurück in seine algerische Heimat, um seinen autobiografischen Roman "Jugend" fertig zu stellen. Doch Berkanes Schwierigkeiten, sich in seinem Heimatland zurechtzufinden, sind größer, als er geglaubt hat: Auf Schritt und Tritt holt ihn die Vergangenheit ein. Plötzlich hat er wieder die blutigen Massaker der Franzosen vor Augen, die er als Jugendlicher 1957 erlebt hat, die Niederlage der französischen Kolonialmacht und die Befreiung zur Unabhängigkeit. Nur die Nächte mit Nadja, seiner jungen marokkanischen Geliebten, die er im Haus seines Bruders kennen lernt, bringen ihn in die Gegenwart zurück. Und in ihrer gemeinsamen Muttersprache Arabisch begegnen ihm plötzlich wieder Nähe, Wärme und Geborgenheit. "Das verlorene Wort" ist ein Psychogramm Berkanes und zugleich ein politischer Spiegel Algeriens, der bis in die Zeit des Unabhängigkeitskrieges zurückreicht, jedoch auch die fundamentalistische Radikalisierung des Landes in den 90er Jahren zum Thema hat.Das Haus in der RothschildalleeFrankfurt um 1900: Der Tuchhändler Johann Isidor Sternberg und seine Familie sind in das Haus in der Rothschildallee 9 eingezogen. Seine Frau Betsy ist zum zweiten Mal schwanger. Auf ihrem erstgeborenen Sohn Otto lastet der elterliche Ehrgeiz und der Stolz eines Vaters, dessen Träume er verwirklich, ja sogar mehren soll. Als die Familie sich 1914 zur Kur in Baden-Baden aufhält, wird in Sarajevo der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand ermordet. Die Familie reist eilig zurück nach Frankfurt. Am 1. August befindet sich auch Deutschland im Krieg. Alle glauben, dass er Weihnachten schon zu Ende sein wird. Als des Kaisers "Balkonrede" bei Kriegsausbruch in Frankfurt publik wird, hat Johann Isidor Sternberg Tränen in den Augen. "Das ist der Tag auf den wir immer gewartet haben. Endlich ruft das Vaterland seine jüdischen Söhne.", glaubt er.Mit einer Fülle an historischen Details beschreibt Stefanie Zweig das Leben der Menschen, ihre Ängste und Sorgen. Die praktische Lebenszugewandtheit der Frauen in schwierigen Zeiten wird ebenso thematisiert wie die Desillusionierung eines Mannes, der ein guter Deutscher sein wollte, der alles für ein Vaterland gegeben hätte, das ihn jedoch nie als gleichwertig betrachtete und der sich wieder auf seine jüdischen Wurzeln besinnt. Mit wunderbaren Bildern schildert Stefanie Zweig das Leben dieser gutbürgerlichen Familie. Es gelingt ihr auf meisterhafte Weise, die Tragik der Zeit durch Wärme und eine gute Portion Humor zu einem Lese- und Hörvergnügen zu machen.NachtSie stehlen Autos und Gold und Diamanten und kehren zurück über die Grenze in ihre halbwilden Städte im Osten, wo Mädchen und Hehler auf die Beute warten. Das Geschäft rechnet sich. Diesmal nicht. Der deutsche Juwelier schießt, und der polnische Dieb kehrt als Leiche heim.Ohne Beute und ganz ohne Herz, weil Transplantate knapp sind. "Ein Idiot bist du", sagt seine Seele, "dass du dich dabei umbringen ließest, als du irgendwelchen deutschen Scheiß klauen wolltest. Jedenfalls wollte ich dir sagen, dass sie dir das Herz rausgenommen haben." Europa als große Tragikfarce: "Der Osten braucht Sachen, der Westen braucht Blut."Ein Abend ohne Gäste oder Madame FrançoiseEin eigenes Haus zu besitzen, dafür hatte Françoise viele Entbehrungen auf sich genommen. Doch als der Traum Wirklichkeit wurde, starb ihr Mann. Die Witwe, die den Ehemann nicht geliebt hatte, trauerte nicht lange um ihn. Sie wollte ein neues Leben beginnen und es genießen. Françoise bereitete ein großes Fest vor und lud alle Honoratioren des Ortes ein. Aber statt des erwarteten Vergnügens erlebte sie eine bittere Enttäuschung.