Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Das Herz aus der DeckeZwischen Anfang und Ende, zwischen Abschied und Wiedersehen breiten sich die Lebenswelten von Rolf und Eva aus. Beide begeben sich auf eine Reise. Während Rolf in eine reale Außenwelt aufbricht, reist Eva in ihr Inneres. Rolf fährt mit seinem Motorrad durch Landschaften und Dörfer, trifft Menschen. Seine Wahrnehmungen sind im Hier und Jetzt. Eva bleibt im Haus. Sie streift durch Erinnerungen und Träume, durch eine irreale märchenhafte Welt.Tee für Inspektor WhitechappelDie verwitwete Mrs. Greenglas empfängt angeblich mysteriöse Telefonanrufe, die den Besuch eines gewissen Richard ankündigen. Zur Aufklärung der Angelegenheit hat sie Mr. Whitechappel eingeladen, einen Kriegskameraden ihres verstorbenen Mannes Harry. Aber Mrs. Greenglas verfolgt ganz andere Ziele. Will sie doch von Whitechappel ein Code-Wort erfahren, das ihr Zugang zu einem Banksafe und den darin verwahrten Schätzen verschafft, die ein deutscher Agent im Herbst 1944 drei englischen Offizieren in Frankreich zuspielte. Einer dieser Offiziere war Whitechappel.Jetzt oder nieSandra hat eigentlich alles, wovon andere träumen: Eigenständigkeit, Karriere, aufregende Affären, designte Schreibtische aus Edelmarmor. Aber eines Morgens wird sie wach und das Gefühl nicht mehr los, dass ihrem Leben etwas Entscheidendes fehlt. Ausserdem hört sie Stimmen. Vor allem nachts.Da meldet sich mit penetranter Beharrlichkeit eine Art Urmutter, die der über 30-Jährigen von den Wonnen des Gebärens erzählt und vom Glück weiblicher Bestimmung. Immer größer wird ihr Zugriff auf die schweissgebadete Sandra, für die sich die Begegnungen mit dieser weiblichen Instanz zu regelrechten Horrortrips entwickeln.Schwankend zwischen trotziger Selbstbehauptung und zögerlichem Nachgeben entscheidet sie sich schlussendlich für das Kinderkriegen. Nur: woher den Samenspender nehmen?Der Ex-Lover bockt, der schwule Freund zögert, der Anzeigenmann wird verworfen, der Mann aus dem Supermarkt scheint ziemlich durchgeknallt...Show DownEin neuer Fall für Hauptkommissarin Carola Nusser und ihren Assistenten Möller: Carmen Cramer, die Moderatorin der TV-Talkshow "Herzflimmern", ist gekidnappt worden. Die Umstände sind sonderbar, denn statt einer Lösegeldforderung übermittelt der Entführer ein Video, das Carmen Cramer in ihrem Kellergefängnis zeigt. Die Eile, mit der TV-Produzent Gruner es senden lässt, legt zudem den Verdacht nahe, dass die Entführung nur inszeniert worden ist. Dann aber gibt es neue Hinweise, ein neues Motiv und die Vermutung, dass die TV-Moderatorin an ihrer Ent-führung nicht ganz unschuldig und in großer Gefahr ist."Show Down" ist ein Seitenhieb gegen die öffentlich zelebrierte Psycho-Geschwätzigkeit der Talk Show-Kultur und die Skrupellosigkeit, mit der hinter den Kulissen TV-Gesichter produziert und vermarktet werden.Das Gesetz der LaguneZu nachtschlafender Stunde erschüttert ein riesiger Knall das Fischerdorf Pellestrina auf dem schmalen Landstreifen, der die venezianische Lagune von der Adria trennt: Zu Tode kommen zwei Muschelfischer, Giulio Bottin und sein Sohn Marco, die jeder im Dorf kennt, doch über die niemand gerne spricht.Außerhalb seiner vertrauten Gassen und ohne seine venezianischen Connections fühlt Brunetti sich, als wären ihm die Hände gebunden. Bis Signora Elettra in den Fall hineingezogen wird...Hin und her gerissen zwischen der Pflicht, die Morde aufzuklären, und der Sorge um Elettra, schickt der Commissario weitere Beamte in Zivil in jenes Fischerdorf, dessen Bewohner wie Pech und Schwefel zusammenhalten.Die Befreiung des Prometheus"Dem Hörstück liegt ein Prosatext zugrunde, den Heiner Müller mit einem erratischen Block in sein Theaterstück ´Zement´ gesetzt hat, und an dem das Leben sich die Zähne ausbeißt, weil es ihm mit seinen eigenen Mitteln nicht gerecht werden kann.Ich versuche aber, mit selbständigen musikalischen Mitteln (mit Songformen, Collagen, der Filmtechnik nahen Schnitten und Rückblenden) mindestens zweierlei hörbar zu machen: Die große Faszination, die die unvorstellbaren Dimensionen von Arbeit und Zeit, Kot und Gestank auf mich ausüben, und die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet." (Heiner Goebbels)Auf Schreckenstein gibt´s täglich SpaßBand 3 Es wird etwas zu ruhig auf der Burg, finden die Ritter. Keine zündende Idee weit und breit. Da kommt der Neue mit seinem Rennrad gerade recht. Andi muss auf Herz und Nieren getes-tet werden. Angeber und Blender oder nicht, das ist hier die Frage. Bis er zusammen mit Dampfwalze den Superstreich plant und durchzieht, der sogar zu einem belachten und be-wunderten Fernsehauftritt führt ...Was gibt´s Neues vom Krieg?Die Schneiderei von Monsieur Albert im jüdischen Viertel von Paris, kurz nach dem Krieg. Da ist Maurice, genannt "Abramauschwitz ". Oder Charles, dessen Frau und Töchter dort geblieben sind. Oder "Bonjour-Bonjour", die sich als Heiratsvermittlerin versucht.Das Leben geht weiter. Aber wie? Manches hat sich nicht geändert im Nachkriegsfrankreich.Blankenhorn und der BlaumörderEndlich gelingt es Gerda, von Beruf Journalistin, ihren Freund Blankenhorn, früher Kriminalist in der Hamburger Innenbehörde, aus seinem Domizil in Hamburg-Eimsbüttel herauszulocken. Auf einem Gartenfest des Galeristen und Kunsthändlers Lattenkämper und seiner umworbenen Gattin Elena trifft sich alles, was Rang und Namen und vor allem Geld hat. Unverhofft kommt Blankenhorn zu einem Auftrag als Privatdetektiv. Er erfährt so feine Unterschiede wie zwischen ´Monet´ und ´Manet´, vor allem einiges über den Unterschied zwischen einer künstlerischen Replik und einer Fälschung. Der Leiter des städtischen Hansemuseums, der seiner besonderen Einkaufspolitik wegen nur der ´Blaupapst´ genannt wird, hält Blankenhorn schlicht für einen Banausen. Am Ende seiner Ermittlungen steht Blankenhorn vor einer Frage, die manchen Kunstfreund quält: ´Wie wirklich ist Kunst, und was ist wirklich Kunst?´ElfenwinterBeim Fest der Lichter trachten Attentäter nach dem Leben der Elfenkönigin Emerelle und der Leibwächter Ollowain hat alle Hände voll zu tun, das Leben seiner Herrscherin zu schützen. Ein brutaler Krieg nimmt seinen Anfang. Ob Emerelle, Ollowain und die anderen er dennoch schaffen, die Bedrohung abzuwenden?Tauchen Sie ein in die atemberaubende Geschichte vom Beginn des letzten großen Krieges zwischen Elfen, Trollen und Menschen. Ein Abenteuer um Liebe, Macht und Freundschaft - und eine Blutfehde, die über Jahrhunderte währt... Die definitive Geschichte über ein Volk, das aus dem Mythenschatz der Menschheit nicht wegzudenken ist.Die HamletmaschineDer Text - 1977 entstanden - ist Müllers sehr persönlicher Versuch, über die eigene Stellung innerhalb der geschichtlichen Abläufe nachzudenken. Hamlet hat sich im Reich der Toten eingenistet und spricht von dort; Ophelia ist "die Frau am Strick, die Frau mit den aufgeschnittenen Pulsadern". Die privaten Obsessionen des einstigen Hamlet geraten in die Maschinerie der Gegenwart, auf ihre politischen und ideologischen Schlachtfelder. Eine Todeslandschaft ohne jede Hoffnung, artikuliert in faszinierender sprachlicher Präzision.Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise!Aimée und Marthe, zwei dem Leben zugewandten ältere Damen, die seit langem ein Paar sind, begeben sich zusammen mit dem Neffen von Marthe auf eine Reise in den Süden Frankreichs, von Paris nach Béziers. Es ist eine Reise in die Vergangenheit; Anlaß für vielfältige Erinnerungen, keine besonders guten allerdings. Aimée, eine weltberühmte Pianistin, hat vor vielen Jahren einen spektakulären Mord begangen. Während eines vom Radio übertragenen Konzerts erschoss sie den Dirigenten des Abends. Er war für die Deportation ihrer deutsch-jüdischen Eltern - ebenfalls Musiker - im besetzten Frankreich verantwortlich. Sein Grab und eine Begegnung mit der Witwe sind für Aimée das eigentliche Ziel der Reise. In ruhigem Rhythmus erzählt das Hörspiel eine spannende Lebensgeschichte mit ihrer schicksalhaften Verstrickung zwischen Kunst und einer düsteren Zeitgeschichte. Die "dokumentarische" Form des "fiktionalen" Erzählens sorgt für eine besonders eindringliche und suggestive Wirkung.