Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Der Zuavenoberst"Ich bin Diener seit eh und jeh. Ein Kopfnicken zu meinem Assistenten, die Soße zu servieren, verleiht unserem Duo die menschliche Note. Ich kann nicht allem zuhören, ich bediene. Ich habe eine eiserne Moral, funktioniere fehlerfrei, ich lasse die Platte nicht fallen, reibungslose reine Arbeit. Alles prima. 100%iger Erfolg. Bis zu dem Moment, wo Monsieur zu der Person am Ende der Tafel sagt: Stop, he could understand". Oliver Cadiot hat mit diesem namenlosen Diener ein schillerndes Beispiel kompletter Selbstentfremdung geschaffen. Das Ziel höchster Perfektion führt zur geistigen Abdrift in komisch-absurde Welten, die unvermittelt ineinander übergehen: Unterwasser-Spionage im Schlossteich, erotische Phantasien, alptraumhafte Versagensängste, philosophische Untersuchungen über das Wesen des Dienens, und - nicht zu vergessen - das Geschwätz der Bedienten.VerblendungAn seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk: eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht. Dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was ihr tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfen Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.InfarktSein Vater war ein Mann ohne Ruhe, schweigsam und verbohrt, getrieben von Arbeitswut. Alles geht ihm zu langsam, und plötzlich geht überhaupt nichts mehr. Herzinfarkt. Stillstand: Ausgangspunkt dieser Geschichte, die vom Sohn erzählt wird. Er trifft einen Manager, der ebenfalls durch einen Herzinfarkt ruhiggestellt wurde. Zur Ruhe verdammt. Mit ihm führt er die Gespräche, die ihm sein Vater verwehrt. Über das Herz, über die Arbeit und das Laufrad der Hochleistung, über Ärzte und Therapien und den langen Weg, bis man die Zeichen seines eigenen Körpers versteht.Denn am Sabbat sollst Du ruhenJerusalem, Psychoanalytisches Institut. Die schöne Analytikerin Eva Neidorf wird tot aufgefunden. Verschwunden ist ihr Manuskript für einen Vortrag. War es Anlass für den Mord? Michael Ochajon ermittelt behutsam, aber beharrlich in einer Welt, die nach ihren eigenen Gesetzen lebt. Hinter einer Fassade von Verständnis und Integrität stößt er auf Hass und Neid ...Tom Sawyer & Huckleberry FinnTom Sawer hat es faustdick hinter den Ohren! Tante Polly jedenfalls hat ihre liebe Not mit ihrem vorwitzigen Neffen. Und sein Freund Huckleberry Finn ist der Sohn des Dorftrunkenbolds, der gemeinsam mit dem Sklaven Jim auf einem Floß den Mississippi hinunterflüchtet. Eine abenteuerlustige Reise in die Welt der Scharlatane und Schatzsucher, rauen Sitten und feinen Zwischentöne!Dieses Hörspiel - basierend auf der sensationellen Neuübersetzung von Andreas Nohl - gibt Tom Sawyer, Huckleberry Finn, Tante Polly, Indianer Joe und all den anderen wohlbekannten Figuren aus Mark Twains großen Klassigern endlich eine eigene Sprache und Stimme: authentisch, lebendig, humorvoll.Compagnons & Concurrenten oder Die wahren Künste1833. Nach Goethes Tod sieht eine Gruppe junger Leute endlich ihre Zeit gekommen, berühmt zu werden. Doch die Meisterwerke lassen auf sich warten. Und Lüdge, der einzige Hoffnungsträger, ist schlafsüchtig, seit er einmal versehentlich in einen Sarg gesperrt wurde. Seine Kompagnons, begierig auf seine somnambulen Gedanken und gewillt, sie zu ihren eigenen zu machen, heilen ihn mittels Schocktherapie. Sie legen ihn kurzerhand wieder in einen Sarg. Plötzlich kann Lüdge in ihre Zukunft sehen - doch so haben sich die Freunde das Leben als Goethes Erben nicht vorgestellt ... Dichtung oder Wahrheit? Poesie oder Schund? Lüdge - Künstler oder Scharlatan? Eine Geschichte, in der sich die heutigen Verhältnisse spiegeln, vergnüglich und mit ihren delikaten Bosheiten so anspielungsreich, dass man nie genau weiß, ob nun damals oder heute gemeint ist.Wahn-Fried"Denn die Sünde, in der ich seit Jahren lebe und nun weiterleben will und muß ... diese Sünde kann nur durch Richards Arbeit, seine Liebe, seine Musik wiedergutgemacht werden. Auf mich kommt es nicht mehr an in diesem Leben." Die so spricht, ist Cosima Wagner, geschiedene von Bülow und Tochter von Franz Liszt. Ihre vierzehn Jahre dauernde Verbindung mit Richard Wagner ist das Thema einer akustisch-musikalischen Szenenfolge, in der Muster und Rollen dieser berühmten Liaison des 19. Jahrhunderts in fiktionalen Szenen vorgeführt werden. Mit ironischer Distanz, Komik und bewußter Theatralik beschreibt Baumgart das Opfer Cosimas für einen höheren Zweck, dessen Krönung, der gemeinsam geplante Liebestod, dann doch ausbleibt. Richard stirbt allein in Venedig. Cosima überlebt Wagner um 47 Jahre.Sherlock Holmes und die Whitechapel-MordeLondon im Jahre 1888: Das East-End, Armenviertel der Stadt, ist in heller Aufruhr. Ein geheimnisvoller Mörder geht um. Er nennt sich selbst: "Jack the Ripper". Bis heute ist seine Identität unbekannt; doch die mittlerweile geöffneten Archive des Scotland Yard lassen Rückschlüsse auf seine Person zu. Was wäre gewesen, wenn Sherlock Holmes sich damals in die Ermittlungen eingemischt hätte?Alfred Marquardt spielt diese Vorstellungen in seiner dreiteiligen szenischen Dokumentation durch. Die fiktive Figur des logischsten aller Detektive trifft auf reale Mitwirkende des Dramas, auf Königin Victoria, den Polizeichef Sir Charles Warren, auf George Bernard Shaw, Oscar Wilde und - auf Jack the Ripper. So könnte es gewesen sein. War es so?PolizeyschuleDas reformierte Polizeywesen schreibt sich jetzt mit "y". Denn "y" ist nach oben offen und verjüngt sich nach unten, endlich ein gewollter Fingerzeig in Richtung Basis. Drei Polizeischüler nehmen an dem neuen Übungsprogramm teil. Die hoffnungsvollen Anwärter schlüpfen wechselweise in die Rollen von Opfern, Tätern und Sicherheitsbeamten. Ihre Leistungsbereitschaft soll unter Beweis gestellt und die künftige Vorgehensweise optimiert werden. Doch schon bald klafft ein tiefer Graben zwischen Motivation und Können bei den so hoch motivierten Schülern. Die neue, moderne Polizeyschule zeigt nicht die gewünschte Wirkung, und die Auszubildenden schießen meilenweit übers Ziel hinaus."Polizeyschule" ist eine gelungene Satire über Imagekampagnen und aufgesetztes Erneuerungs- und Modernisierungsbestreben öffentlicher Institutionen und zeigt, wie wenig schöne neue Begriffe und wohlklingende Slogans mit der Realität gemein haben.DraculaEin Vampir im kühlen, viktorianischen England! Graf Dracula zieht es von seinem Gruselschloß in den Karpaten hin zu einem Landhaus nahe London und zu zarten, britischen Hälsen - besonders zu dem einer gewissen reizenden jungen Dame. Schlimm, dass gerade deren Verlobter dem lichtscheuen Grafen den Weg bereitet - und vor Grauen darüber fast den Verstand verliert.DuffyAls Rosie McKechnie eines Nachmittags die Haustür öffnet, glaubt sie, es sei der Gasmann. Als Brian McKechnie von der Arbeit nach Hause kommt, findet er seine Frau gefesselt vor und das Gas ist nicht abgelesen. Dafür blutet Rosie. Fünf Zentimeter - einfach angeschlitzt, sonst nichts. Die Polizei hält das für eine Lappalie. Doch plötzlich meldet sich ein Erpresser, der für den Anfang 50 Dollar will. Brian McKechnie wendet sich an Duffy, einen Ex-Polizisten, der sich als Privatdetektiv durchschlägt. Duffy hat noch alte Kontakte zur Unterwelt, auf dem neuesten Stand ist er aber nicht gerade. Die Fährte führt ihn ins Londoner Pornomilieu. Aber was hat das alles mit Rosie McKechnie zu tun?Die NegativkopieMuriel hasst ihren Schwager Steven. Sie hält ihn für einen skrupellosen Gigolo und Zuhälter, der es nicht wert ist, von ihrer Schwester Daphne so innig geliebt zu werden. Doch das Eheglück der beiden gerät ins Wanken, als Daphne plötzlich von einem Unbekannten erpresst wird. Ein mysteriöser Einbruch versetzt sie in Angst und Schrecken. Und dann versucht sie jemand umzubringen, der Steven verdammt ähnlich sieht ...