Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Aus einem Lesebuch für StädtebewohnerDenn nicht die vier sind zu vielSondern das fünfte RadUnd nicht schlecht ist die WeltSondernVoll.Die 1926/27 entstandenen Texte, von Brecht "für Schallplatten" konzipiert, sind von provozierender Aktualität. Es gibt keine beruhigenden Gewissheiten. Die Gedichte haben kein Metrum. Sie weichen rhythmisch aus, wie der einzelne, der in einer Menschenmenge ausweichen muss, wenn er durch die Straßenschluchten Chicagos irrt.Ihr müßt das ABC noch lernen.Das ABC heißt:Man wird mit euch fertig werden.Wenn man Brechts lyrische Versuchsanordnung über die Städte und deren Bewohner heute wiederholt, entstehen beim Zusammenprall zweier Zeitebenen vielfach Reibungen und auch komische Brechungen; sie geben dem Hörstück die akustische Struktur.Ganz dazwischen"Jeden Morgen überprüfe ich meine Identität. Ich habe vier Probleme: Französin? Algerierin? Mädchen? Junge?" Nina gehört zur "génération beur": in Frankreich geborenes Kind aus algerisch-französischer Mischehe.In Algier, wo sie wohlbehütet aufwächst, ist ein freies Leben nur Männern möglich. Also denkt sich Nina eine neue Identität aus, von der nur ihr Vertrauter Amine weiß. Nina tut so, als wäre sie ein Junge. Die Sommerferien verbringt sie bei den Großeltern in der Bretagne. Umgeben von liebevoller Sorge und dem Zwang, ein "richtiges Mädchen" zu sein, sehnt sie sich zurück nach Algier.NobiltàEine Leiche und ein Siegelring mit dem Wappen der venezianischen Adelsfamilie Lorenzoni stellen Commissario Brunetti vor ein Rätsel. Wie erklärt sich die radioaktive Verstrahlung des Toten? Brunetti greift einen ungeklärten Entführungsfall wieder auf, der ihn mitten in die korrupte Welt des Adels führt. Als dubiose Geschäftsbeziehungen der Lorenzonis nach Osteuropa weisen, drängt sich Brunetti ein schrecklicher Verdacht auf...Das TodeskreuzDie Staatsanwältin Corinna Sittler wird ermordet in ihrem Haus aufgefunden. In ihrem Mund entdeckt Julia Durant einen Zettel mit den Worten: "Confiteor - Mea Culpa". Ein Ritualmord? Doch Corinna Sittler war nicht die untadelige Staatsanwältin, für die alle sie gehalten haben. War also Rache das Motiv für die brutale Tat? Da geschieht in der Nähe von Offenbach ein Mord, der dieselbe Täterhandschrift aufweist, und diesmal ist ein Richter das Opfer. Peter Brandt, der zuständige Kommissar, setzt sich mit Julia Durant in Verbindung - wenn auch äußerst widerwillig...Die ZauberflöteBohumil Hrabal ist alt geworden, am liebsten würde er abschließen mit dem Leben, das den Gipfel der Leere erreicht und jede Richtung verloren hat. Aber jedes Mal, wenn er sich aus dem Fenster stürzen will, rät ihm sein Schutzengel ab. So muss Hrabal Tag für Tag tiefer steigen, bis auf den Boden der letzten Selbstvorwürfe.Das einzige, was ihm einen Schimmer Hoffnung und gleichzeitig Scham vermittelt, ist die Erinnerung an den Januar 1969 in Prag. Ein junger Philosophiestudent hat damals bewiesen, dass die Welt vielleicht von allen Göttern verlassen sein mag, aber neue Götter geboren werden. Dass es immer wieder Menschen gibt, die aktiv werden, die teilnehmen.Für seine Inszenierung verwendete Norbert Schaeffer Ausschnitte aus dem letzten Interview von Jan Palach, das dieser im Krankenhaus innerhalb der drei Tage gab, die er seine Selbstverbrennung auf dem Wenzelsplatz überlebte.Heidi und MutterHeidi lebt in einer Welt, die unserer ähnlich ist. Sie ist in einem Haus für schwer erziehbare Mädchen untergebracht, wo Drogen, Gewalt und Strafaktionen an der Tagesordnung sind. Heidi schläft in einem Kühlschrank. In der realen Welt hatte sie ihr Ziel, ein braves, sauberes Mädchen zu werden, nicht erreicht. Jetzt steht sie unter der Kontrolle von Mutter, einem monströsen, vielbrüstigen Weib. Mutter hat Großes mit ihr vor; ein grausamer Plan entsteht.Die BuddenbrooksVier Generationen einer Lübecker Kaufmannsfamilie, die zum Inbegriff einer "Seelengeschichte des deutschen Bürgertums" (Thomas Mann) wurden: der Urgroßvater - tatkräftig und lebensfroh, der Großvater - pietistisch und streng, der Vaterunglücklich, aber selbstbeherrscht, und schließlich der zarte und sensible Sohn...Das Meer an sich ist wenigerEin Leuchtturmwärter spielt auf der unendlichen Klaviatur des Meeres. Geschichten ziehen wie Schiffe vorüber oder liegen wie Strandgut am Ufer. Die Bolschewistische Kurkapelle marschiert auf, der Dichter Peter Wawerzinek gibt die singende Heulboje. Seine schmissigen Shanties, Popsongs und Kneipenlieder vermischen sich mit lyrischen Textpassagen zu einer Hommage an das Meer ...EmmaEs ist das Jahr 1938, bei "Breuder" im Schaufenster sitzt eine wunderschöne Puppe. Julia wünscht sich diese Puppe zu ihrem 6. Geburtstag. Es wird ihr schönstes Geburtstagsgeschenk, sie nennt sie Emma und die beiden werden gute Freunde. Mit Emma nascht Julia aus Papas Lebensmittelladen Likör und Liebesperlen, mit ihr versteckt sie sich unter der Bettdecke vor dem Krieg, und mit ihr will sie Papas Auto vor dem Kriegseinsatz retten. Emma kommt mit in den Luftschutzkeller und versteckt sich mit bei Tante Jusch auf dem Land. Im Frühjahr 1945 kriecht Julia mit ihrer Mutter auf dem Bauch aus der russischen Besatzungszone ins "Niemandsland". Sie müssen alles zurücklassen, auch Emma.Long John SilverLong John Silver, genannt Barbecue, der Einbeinige aus Stevensons "Schatzinsel", ist zurück. Larsson lässt ihn erzählen wie alles kam. Silver breitet sein wahres, abenteuerliches Piratenleben als Lebensbeichte vor uns aus. Er bereut nichts. Es gibt nichts zu bereuen. Seine Gründe, ein Leben jenseits der Gesetze zu leben - ungerechter, unglaubwürdiger Gesetze - sind nachvollziehbar.Der alte Pirat führt uns mit empörender Selbstverständlichkeit durch sein Leben, durch Schiffbruch, Verrat, Versklavung und Verstümmelung und wir fühlen wieder die aufgeregte, fiebrige Spannung, die wir beim Lesen der "Schatzinsel" hatten ...Der Tote am DeichWernekink wurde mit einem präzisen Schuss genau zwischen die Augen getötet. Er war ein Sonderling, er lebte umgeben von wertvollen alten Möbeln in einem verfallenen Haus am Landsburgerdeich unter lauter Außenseitern der Gesellschaft.Nebenan wohnt die lesbische Meisterschützin Mary van Kompen. Hat sie ihn aus Eifersucht getötet, weil ihre hübsche Untermieterin ihm schöne Augen machte? Im Laufe der Ermittlungen lernen Adjudant Grijpstra und Brigadier de Gier weitere Bewohner des Landsburgerdeichs kennen, darunter den merkwürdigen Mijnher Diets, der wegen seiner Aufmachung der "gestiefelte Kater" genannt wird. Aber wie ein heimtückischer Mörder wirkt er nicht.Train SpottingSag ja zu Hypothekenraten, Waschmaschinen, Autors: Sag Ja dazu, auf der Couch zu hocken und bescheuerte Gameshows anzuglotzen, während du dir beschissenes Junkfood in den Mund stopfst; sag Ja zum langsamen Verrotten; sag Ja zum Leben. (Renton)