Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Jeff KoonsEine Galerie, eine Bar, eine Tanzfläche, ein Atelier und der Görlitzer Bahnhof: An diesen Orten lässt Rainald Goetz ein Panorama des Sprechens in der Gegenwart entstehen, ein Stimmenwerk des zeitgenössischen Bewusstseins. Der Titel "Jeff Koons" lässt sich als Motto verstehen: das Verfahren von Goetz, das Banale, das Peinliche und das Billige des Alltags, die klischeehaften Sehnsüchte und unechten Bedürfnisse der Zeitgenossen als Material zu benutzen und kalt auszustellen, ähnelt der Konzeptkunst des amerikanischen Künstlers Jeff Koons. - Das Spektrum der Stimmen: vom bürgerlichen Kunstpublikum über hedonistische Kneipenbesucher und selbststilisierte Aussteigertypen bis hin zu den Alkis. Die Stimmen-Fetzen sind im Kopf des Autors, der auch sich selbst in Szene setzt, an sich selbst die Störung und die Negativität registriert.Der Fall der KommissareSchon beim Vorspann mit der Titelmusik lud sich das deutsche Wohnzimmer in den 60er und 70er Jahren mit erwartungsfroher Spannung auf. Woche für Woche haben sie ermittelt, familiengerecht und mit dem ihnen eigenen Humor: John Steed und Emma Peel "mit Schirm, Charme und Melone" in London, "Der Kommissar" und "Derrick" in München, Stone und Heller "in den Straßen von San Francisco", die "Tatort"-Kommissare in den Heimatstädten der ARD-Sender. Die populären Protagonisten sind von Hans Kasper zusammengeführt worden, um gemeinsam den Fall "Gibsy Smiling" zu lösen. Auch ohne Bild sind die Fernseh-Kriminalisten von einst unschwer zu erkennen, denn sie alle werden von ihren "Originalen" gesprochen respektive von ihren angestammten Synchronstimmen. Hans-Martin Majewski hat dazu aus den Erkennungsmelodien der TV-Serien eine musikalische Spur ausgelegt, die man nicht verfehlen kann. Wiederhören macht Freude.Der RömerRom, 91 v.Chr.: Senator und Volkstribun Marcus Livius Drusus bricht auf der Türschwelle seines Hauses tot zusammen. Man hat ihn vergiftet! Der griechische Arzt Demetrios erklärt sich widerwillig bereit, das Verbrechen aufzuklären. Seine Ermittlungen führen ihn durch alle Gesellschaftsschichten Roms.Vor dem Hintergrund eines beeindruckenden Panoramas entfaltet sich eine Welt voller Intrigen, Verrat und politischer Verschwörungen.Das Imperium der WölfeAls im Pariser Türkenviertel, drei unglaublich grausame Morde an rothaarigen Frauen geschehen, tritt Inspektor Paul auf den Plan. Was zunächst wie die Tat eines wahnsinnigen Serienmörders wirkt, steht schon bald in Zusammenhang mit der türkischen Mafia. Bei den Opfern handelt es sich offenbar um "Fehlgriffe". Denn es ist eine ganz bestimmte Frau, auf die es der Mörder abgesehen hat...Weihnachten mit MaigretWenn Maigret versucht, Weihnachten zu feiern wie andere Leute, dann kommt es meistens anders ... Der kleinen, kranken Colette Martin ist an Heiligabend der Weihnachtsmann erschienen; so jedenfalls behauptet Colettes allzu neugierige Nachbarin, als sie am Weihnachtsmorgen ihren berühmten Nachbarn von gegenüber, Kommissar Maigret, beim Frühstück stört.GenopolyKriminalrat Legler wurde ermordet. Zuletzt ermittelte er in einem Fall, der bereits fünfzehn Jahre zurückliegt. Damals wurde die sechzehnjährige Charlotte Updank vergewaltigt und erdrosselt. Was war für Legler der Anlass, diesen Fall wieder aufzurollen? Kommissar Bardup geht den Spuren der Ermittlungen nach. Doch schon bald wird ihm der Fall entzogen. Für Bardup kein Grund, seine bisherigen Untersuchungen ad acta zu legen. Zusammen mit der durchaus charmanten Kollegin Korittke stößt er auf interessante Zusammenhänge zwischen Leglers verschwundener College-Mappe und einigen gentechnischen Befunden.Das weiße HausDie nostalische Beschwörung einer Kindheit. In vollkommener Entsprechung der malerischen Technik von Monet, Manet, Degas und Renoir hält Bang von der Erinnerung verklärte Bilder, leuchtende Augenblicke aus ferner Vergangenheit fest. Im Mittelpunkt steht seine bildschöne und phantasievolle Mutter Stella, die neben dem liebesunfähigen Vater, einem Landpfarrer und Gutsbesitzer, voll geheimer Melancholie und uneingestandener Verzweiflung dahinlebt. Stella verspielt ihre Tage in nervöser Heiterkeit mit den Kindern. Lange gelingt es ihr, die Depression zu verdrängen oder zu camouflieren. Doch immer mehr gewärtigt sie die Leere und Trostlosigkeit nicht nur ihres Lebens, sondern des Lebens schlechthin.Bangs, in kräftigen Leuchtfarben gemalte Reise in die Kindheit, bewegt sich zwischen wehmutsvoller Verklärung und dem traurigen Wissen um die conditio homana.LiebeleiDer junge Wiener Student Fritz hat eine Affäre mit einer verheirateten Dame. Um ihn von dieser Torheit abzulenken, macht ihn sein Freund Theodor mit der hübschen Christine aus einfachen Verhältnissen bekannt. Während Fritz gerade beginnt, Christines Bekanntschaft zu schätzen, fordert ihn der Gatte besagter Dame zum Duell und droht damit, nicht nur Fritzens Leben auszulöschen. Christine ahnt von alledem nichts...1895 wurde Schnitzlers "Liebelei" am Burgtheater in Wien aufgeführt und machte den Autor erstmals einem breiteren Publikum bekannt.Eifel-BullenZwei tote Polizisten liegen neben ihrem Streifenwagen auf einem Waldweg. Sie wurden mitten in der Nacht erschossen, und niemand kann sich vorstellen, wer das getan haben könnte. Das größte Rätsel aber stellt der Tatort dar, der nicht in ihrem Revier, sondern viele Kilometer entfernt vom Einsatzort liegt.Polizeirat Kischkewitz ergreift eine ungewöhnliche Maßnahme: Er lässt den Tatort "einfrieren" - Mordkommision und Spurensicherung erhalten mehrere Stunden lang keinen Zutritt zum Geschehen.Kriminalrat a.D. Rodenstock steigt ein, und mit ihm der Journalist Siggi Baumeister, der eigentlich keine Zeit für Morde gleich welcher Art hat, weil er sich um seinen alten Weggefährten kümmern muss, den Kater Satchmo, mit dem es zu Ende geht.Gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis der toten Polizisten zu lüften. Folgten sie einer Spur? Bekamen sie einen Tipp? Gab es ein geheimes Treffen? Der Beamte, der in der Nacht ihren Einsatz per Funk steuerte, kann nur sagen, das irgendwann die Verbindung abriss...Ein SchriftstellerpaarHank und Marion Bruton leben in einem abgelegenen Haus, umgeben von unberührter Landschaft. Hank arbeitet an einem Roman, Marion an einem Theaterstück. Aber was beide in Wahrheit, in der täglichen Realität produzieren, ist eine notorische Ehe- und Existenz-Krise.Täglich wiederholt sich ein Ritual: Hank geht morgens schwimmen, bereitet das Frühstück, füttert den Kater Phoebus; Marion beklagt sich, dass sie nicht schreiben und ihren Mann nur noch verlassen kann. Tut sie es, kehrt sie am gleichen Abend zu ihm zurück. Die Wiederholung des immer Gleichen, die Erfahrung des immer Neuen; in jedem Fall bewährt sich eine gegenseitige Abhängigkeit, die das Unmögliche des Zusammenlebens durchaus möglich macht.So ein Schatten ist der MenschDieses Hörspiel ist ein Sprachwerk voller Bilder und Assoziationen, das von der Verletzlichkeit der Existenz des Menschen handelt. Es beginnt mit Bildern aus der Kindheit und entwickelt sich behutsam zu einem Dialog zwischen Frau und Mann. Ein Geflecht von Gedanken und Empfindungen, von Beobachtungen und Erinnerungen, in dem das sonst Verschwiegene zur Sprache findet.Amok KomaDie Hauptfigur, ein Mann mittleren Alters, diktiert einer jungen Frau einen Roman. Darin geht es um den Amoklauf eines Mannes mittleren Alters, der unverkennbar die Züge der Hauptfigur trägt. Soviel ist klar, doch dann verwischen sich allmählich die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Und auch zwischen den Genres: denn jetzt geht es um die Verfilmung des Romans. Es geht darum, dass ein Mann einer jungen Frau ein Drehbuch für einen Film über einen Amoklauf diktiert. Und je weiter wir in die Geschichte vordringen, um so mehr verlassen wir das sichere Terrain unserer gewohnten Wahrnehmungsmuster. Findet dieser Amoklauf nur im Roman statt? Oder im Film? Oder doch in der Wirklichkeit? Wird er geschrieben, um ihn zu verhindern? Oder um ihn vorzubereiten? Ein faszinierend schillerndes Hörgeschehen öffnet sich, ein Fluktuieren zwischen Hörspiel, Film und Videogame, zwischen Bewusstsein und Unterbewusstem.