Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Es tickt bei Professor van DusenDer 14. November 1902 war ein Tag wie jeder andere. Am frühen Nachmittag verließ Prof. van Dusen sein Haus in der 35. Straße West, Manhattan, New York City, um zur Universität zu fahren. Doch der Kutscher bringt ihn zu einem hochherrschaftlichen Haus in der Fifth Avenue. Ein empörter van Dusen wird ins Innere des Hauses bugsiert. Dort begrüßt ihn der Herr, der sich dieser eher unkonventionellen Methode der Kontaktaufnahme bedient hatte, John Pierpont Morgan. Der Besitzer des Hotels Galaxy hat ein Problem, dessen Lösung er sich von der Denkmaschine erhofft: Irgendwo in dem gigantischen Gebäude soll eine Bombe versteckt sein!Ein fatales FräuleinPeter Duluth ist erfolgreicher Broadway-Produzent und mit einer beliebten Schauspielerin glücklich verheiratet. Vielleicht hat er deshalb der in unvergleichlich bescheidenere Verhältnisse eingezwängten Jung-Autorin Nanny Ordway die Möglichkeit eingeräumt, in seiner Wohnung an ihrem Erstling zu arbeiten. Schließlich ist er tagsüber auf den Proben, und Susan, seine Frau, ist ohnehin zu ihrer Mutter gefahren. - Am Tage ihrer Rückkehr allerdings machen sie, kaum daß sie ihr Schlafzimmer betreten haben, eine mehr als grausige Entdeckung: Das junge Mädchen hängt am Kronleuchter und ist tot. - Hatte sie eine Affäre mit Peter und sich, weil sie den verheirateten Mann nicht kriegen konnte, umgebracht? Peter weiß, daß es nicht so war, aber er muß zugeben, daß alles danach aussieht. Fassungslos ist er erst, als dieses vermeintliche Verhältnis prompt durch eine Reihe offenbar glaubwürdiger Zeugenaussagen bestätigt wird. Nicht nur, daß Nannys Zimmermitbewohnerin bestens über alles Bescheid weiß. Auch seine eigene Haushälterin gibt an, das fremde Fräulein in seinem Bett angetroffen zu haben. Und dann kommt auch noch ein Brief, in dem die ihren edlen Verzicht erklärende Tote Peters Frau um Entschuldigung bittet ... - Noch hofft Peter, daß sich die irrwitzigen Verstrickungen von selber aufklären werden. Vielleicht war das komplizierte Mädchen in mehr als einer Weise verrückt? Doch dann stellt sich heraus: Nanny Ordway hat keineswegs Hand an sich gelegt. Nanny Ordway ist ermordet worden. Und: sie war in der fünften Woche schwanger! - Mußte sie sterben, weil ein Skandal vertuscht werden sollte? - Indes, verlassen von seiner Frau, geschnitten von seinen Freunden und wegen drohender Verhaftung auf der Flucht, findet Peter Duluth mit einem Mal wieder Boden unter den Füßen: mit einem Mörder kann man zur Not umgehen, nicht jedoch mit einem Gespenst. Er muß nur versuchen, diesen Mörder zu finden.Freier FallIm gut besuchten Biergarten, der vor kurzem in den Mauern der alten Burgruine eröffnet wurde, werden Kriminalkommissar Rauber und seine Frau Sandra zufällig Zeugen eines Ehestreits. In der gleichen Nacht noch wird Rauber wieder dorthin gerufen, ein Mann ist von der Mauerbrüstung in die Tiefe gestürzt; eben der, den sie beide gerade beobachtet hatten: Professor Nahlbach, der angesehene Leiter eines Forschungsinstituts. Unfall oder Mord? Verdächtig erscheint Nahlbachs Frau, die attraktive und wesentlich jüngere Cora. Ihre Schwester Regine, älter und unattraktiver als sie, behauptet das jedenfalls. Möglicherweise könnte aber auch Staatssekretär Beermann, ein ehemaliger Schulfreund Sandras in den Fall verwickelt sein. Oder Coras Liebhaber, der Artist Jean? Liebe und Eifersucht scheinen in dem Fall eine große Rolle zu spielen, auch der Kriminalkommissar und seine Frau, die eifrig mitzuermitteln versucht, sind davon nicht frei, und vielleicht nicht einmal Regine, die an ihrer späten Diplomarbeit "Günter Grass - Poet der Leidenschaft" schreibt und mit dem Dichter einen Briefwechsel führt.KälteschlafAn einem kalten Herbstabend wird an Islands geschichtsträchtigem See von Pingvellir die Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Selbstmord hin. Doch Kommissar Erlendur wird misstrauisch, als ihm der Mitschnitt einer Séance zugespielt wird. Kurz vor ihrem tod hatte sich die Frau an ein Medium gewandt. Trotz seiner tiefen Skepsis gegenüber spiritistischen Praktiken geht Erlendur den Hinweisen anch und rührt dabei an ein gut gehütetes Familiengeheimnis, das die Jugend der Frau überschattet hat...Tödliche TherapieIn der Notaufnahme eines Chicagoer Krankenhauses stirbt eine nahe Freundin der Privatdetektivin V. I. Warshawski bei einer Frühgeburt. Die Detektivin hat den Verdacht, dass ärztliches Versagen die Ursache sein könnte. Als dann noch ein Arzt ermordet wird, weiß sie, dass hier einer der Fälle vorliegt, die sie mit gewohnter Hartnäckigkeit zu Ende bringen muss.´Vics Vorgehensweise ist eher eine brutale - dem Angreifer feste eins draufgeben, nur damit er weiß, dass er die Aus-Linie überschritten hat, - und dann abwarten, wer übrigbleibt. Wenn Sie den eher intellektuellen Ansatz eines Sherlock Holmes oder Nero Wolfe erwartet haben, werden Sie enttäuscht sein.´ So Sarah Paretsky über die hartgesottene Hauptfigur ihrer Kriminalromane.Jack Perdu und das Reich der SchattenAm Grand Central Terminal lernt der 14jährige Jack das Mädchen Euri kennen. Sie fasziniert ihn, obwohl irgendetwas mit ihr nicht zu stimmen scheint. Tiefer und tiefer führt sie ihn in die New Yorker Unterwelt. Ein ungeheuerlicher Ort, denn hier wohnen Seelen zwischen Leben und Tod. Jack hat die Chance, seine verstorbene Mutter wiederzusehen - allerdings nur drei Nächte dafür Zeit, sonst bleibt ihm der Rückweg für immer versperrt.Spannung, Abenteuer, klassische Mythologie und die Urbanität New Yorks: Sascha Icks liest diese moderne Version von "Orpheus und Eurydike".Che9. Oktober 1967: Che ist tot. Seit 1966 hatte Ernesto "Che" Guevara, 1928 in Argentinien geboren, in einer Widerstandsgruppe gegen die bolivianische Armee gekämpft. Er sei im Kampf gefallen, behaupteten die Militärs. Tatsächlich wurde er gefangengenommen und ohne Gerichtsurteil erschossen. Ein Foto - Che, aufgebahrt auf einem Holztisch, umringt von Militärs und Zivilisten - geht als Beweis seines Todes um die Welt.Über die letzten 18 Stunden des legendären Kommandanten weiß man wenig. Feinmann nutzt die historische Lücke für einen fiktiven Dialog. Er lässt einen Argentinier aus unserer Gegenwart, den fiktiven Historiker Andrés Navarro, auf den gefesselten, von Asthma geplagten Che treffen. Der Historiker konfrontiert den Revolutionär mit dem, was aus dessen Revolution geworden ist, was ihr folgte und erzählt ihm von der Kommerzialisierung seiner Person.Die RothaarigeAls James Ellroy zehn Jahre alt war, wurde seine 42-jährige Mutter, eine attraktive, rothaarige Frau, vergewaltigt und ermordet. Die nie aufgeklärte Tat bestimmte den Lebensweg des Heranwachsenden und des Mannes. Kleinkriminell und drogensüchtig geworden, beschloss er 1977 sein Leben zu ändern und ´der größte Krimiautor, der je gelebt hat´, zu werden. Dieses Ziel hat er, folgt man einigen Kritiken, beinahe erreicht. Doch das Trauma der Kindheit, auf das er in seinen Romanen anspielt, blieb unbewältigt. 35 Jahre nach dem Tod seiner Mutter beschließt der Autor, den Mörder der ´Rothaarigen´ zu suchen. Er sichtet Beweise, befragt Zeugen, erforscht Schauplätze, benutzt die Massenmedien und engagiert einen pensionierten Kriminalbeamten zu seiner Unterstützung. Das Ergebnis dieser ´Fahndung´ ist der radikale Versuch, sich über die eigenen Obsessionen klar zu werden - und zugleich ein genresprengendes Dokument über das Alltagsleben und die alltägliche Gewalt in den USA.Blutiger Wind"Es blies ein heißer Wüstenwind an diesem Abend. Einer jener heißen, trockenen Santa Anas, die von den Gebirgspässen herunterkommen und einem an den Nerven zerren und auf der Haut jucken. An Abenden wie diesem endet jede Saufrunde mit einer Keilerei. Sanftmütige Hausfrauen tasten prüfend über die Schneide des Tranchiermessers und studieren die Hälse ihrer Männer. Schlechthin alles ist möglich." (Chandler)So passieren zwei Morde und ein Mordversuch, tauchen Perlen wieder auf, um endgültig zu verschwinden, scheitert eine neue Liebe an einer kaputten Ehe. Privatdetektiv Dalmas jedenfalls bekommt viel zu tun - nicht zuletzt mit einer schönen Frau und mit sich selbst.Die Tote im SeeDer Wirtschaftsboss Derace Kingsley engagiert Privatdetektiv Marlowe, um Mrs. Kingsley zu finden. Die junge Schönheit hat ihrem wesentlich älteren Mann vor einigen Tagen ein Telegramm aus El Paso geschickt: sie sei auf dem Weg nach Mexiko, um sich dort scheiden zu lassen und ihren Liebhaber Lavery zu heiraten. Kingsley ist nicht überrascht. Er macht sich erst Sorgen, als er Lavery auf der Straße trifft und dieser ihm versichert, dass er nichts von einer Reise nach Mexiko weiß ...Jener aus der VersammlungEine Erzählung aus Nordafrika, eine Geschichte voll schillernder Fremdheit. Ben Tajah kehrt von einer Reise ins Gebirge zurück. "Jener aus der Versammlung" macht seine Reisen im Kopf. Ben Tajah ist alt, jener ist jung, ein Kiffer. Im Café der Zwei Brücken begegnen sie sich. "Jener aus der Versammlung" raucht seine sebsi, Ben Tajah denkt nach: "Der Himmel erbebt, und die Erde fürchtet sich, und die beiden Augen sind nicht Brüder." In einem Brief, den er von der Straße auflas und der seinen Namen trug, fand er die ungewöhnliche Botschaft. Ben Tajah fürchtet sich vor dem Satan. "Jener aus der Versammlung" fürchtet die Polizei. Eine halbe Nacht lang vereinigen sich die Wege der beiden. Der Morgen führt jeden in seine eigene Welt zurück.HerzsammlerStockholm, Metropole des Nordens. Kommissar Fabian Risk wollte eigentlich mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Dann wird der Justizminister entführt, und Risk stürzt sich in die Ermittlungen. Doch er kommt zu spät. Und es bleibt nicht bei einem Opfer. Die einzige Verbindung zwischen den Toten: Allen wurden die Organe entnommen. Als ein Verdächtiger Selbstmord begeht, glauben Risks Kollegen, den Fall gelöst zu haben. Nur Risk hat Zweifel. Und er ahnt, dass der Mörder mit seinem Rachefeldzug noch lange nicht fertig ist...