Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Du neben mir und zwischen uns die ganze WeltWenn ihr Leben ein Buch wäre, sagt Madeline, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern: Heute ist genau wie gestern und morgen wird sein wie heute. Denn die 18-jährige Medeline hat einen seltenen Immondefekt und kann ihr Leben lang nicht das Haus verlassen. Doch eines Morgens fährt vor dem Nachbarhaus ein Umzugswagen vor. Madeline schaut aus dem Fenster und sieht IHN. Und er sieht SIE. Plötzlich öffnet sich ihr eine bisher unbekannte Welt - und Madeline weiß, sie will alles, das ganze große, echte, lebendige Leben! Und sie ist bereit, dafür alles zu riskieren.Über dem Amtsrichter wölbt sich der weite blaue HimmelAnsgar May versteht die Welt nicht mehr. Der Klavierbauer und seine Frau Anne, eine Sängerin, haben die Beratungsgesellschaft "Oro" beauftragt, ihnen ihre Steuererklärung abzufassen. In der Welt des Tangos sind die beiden Deutsch-Argentinier zu Hause, aber mit bürokratischem Sinn und Unsinn tun sie sich schwer. Als ihm die "Oro" eine völlig überhöhte Rechnung präsentiert, verweigert Ansgar die Bezahlung. Der Fall kommt zur Verhandlung und zeigt auf groteske Weise, wie May an Behördengründlichkeit und unberechenbarer Gerichtsbarkeit in deutschen Landen scheitert.Das Wüten der ganzen WeltSie ist klein und eng, die Welt vom Hoofd am Nieuwe Waterweg in Südholland. Da ist die Apotheke, dort das Haus der Klavierlehrerin, das Café De Moriaan, die Zuiderkerk. Im Sommer der hohe Himmel, Deich, Strand und Wasser, im September samtenes Sonnenlicht. Hier ist er als Sohn eines Lumpenhändlers aufgewachsen, so erinnert sich der Komponist Alexander Goudveyl mehr als dreißig Jahre später. Hier, in einer alten Lagerhalle seiner Eltern,unter Nachbarn, die ihn und seine Eltern schief ansehen, weil sie die "Zugezogenen" sind, bringt er sich selber das Klavierspielen bei. Und er entdeckt eine andere Welt als die, die ihn umgibt: die Welt der Musik von Mozart, Schubert, Beethoven, den musikalischen Kosmos der Bachschen Kantaten. Und während er im Lagerhaus Klavier spielt, geschieht an einem regnerischen Samstagnachmittag im Dezember 1958 der Mord an dem Polizisten Vroombout. Ein Mord, dessen eintiger Zeuge er ist und dessen Aufklärung für ihn zur Obsession wird.Im falschen FilmJoe und Kel sind dicke Freunde. Schon als Kinder haben sie Filmszenen nachgespielt, auch den berühmten Sprung aus "Butch Cassidy and the Sundance Kid" - allerdings mit dem Unterschied, dass nur der neunjährige Joe sprang und sich den Knöchel verstauchte, während Kel oben stehen blieb und herzhaft lachte. Dennoch blieben sie Freunde und kultivierten ihre Filmleidenschaft, bis sie ganze Dialogpassagen aus den "39 Stufen", dem "Malteserfalken" oder "Chinatown" auswendig konnten.Nun ist Kel verschwunden. Er handelt mit Antiquitäten, und man vermutet, dass er sich auf einer längeren Einkaufstour in Osteuropa befinden könnte. Aber warum hört Joe dann bei einem der seltenen Anrufe seines Freundes eine bekannte Turmglocke im Hintergrund? Und was hat eine gewisse Carmen Quest mit all dem zu tun, die Joe für Kel suchen soll?Die träumenden KnabenEigentlich sollte Kokoschka im Auftrag der Wiener Werkstätten ein Kinderbuch gestalten, doch "nur im ersten Blatt hielt ich mich an diese Aufgabe. Die anderen Blätter entstanden dann mit meinen Versen als freie Bilddichtung... Eine Art Bericht... über meinen damaligen Seelenzustand." Inspiriert von Kokoschkas expressiver Lyrik, seinen Illustrationen und Briefberichten spannt Klaus Buhlert einen Bogen zwischen Jugendbild und Alterssicht des Künstlers.Mord im Dirnenhaus1396: Köln steht Kopf - ein ehrenwerter Kölner Bürger nach dem anderen wird tot im Dirnenhaus aufgefunden. Der mit dem Fall betraute Ratsherr erinnert sich daran, dass Adelina schon einmal einen Mordfall aufgeklärt hat und bittet sie um Hilfe. Die junge Frau hat gerade die Apotheke ihres Vaters übernommen und eigentlich anderes zu tun, als auf Mörderjagd zu gehen. Sie lässt sich jedoch erweichen - und wird plötzlich selbst zur Hauptverdächtigen...LabyrinthEr ist in einem Raum. Es könnte ein Warteraum sein. Vielleicht der Warteraum eines Zahnarztes? Womöglich hatte er einen Termin? Oder ist er beim Internist? Beim Finanzamt? In Untersuchungshaft? - Bedauerlicherweise weiß er im Augenblick gar nichts mehr. Vermutlich wird bald eine Krankenschwester hereinkommen. Immerhin hört er Schritte. Oder doch nicht? Oder ist es eine Kellnerin? Aber wieso muss er ausgerechnet an eine nackte Kellnerin denken, auf hohen Absätzen dazu? - Er kämpft sich durch ein aberwitziges Labyrinth von Vermutungen und alptraumhaften Erinnerungsfetzen. Darin spielt unter anderem Fräulein Trichter keine unwesentliche Rolle, und die Erfindung eines Nachtfederballs, die Firma SpreeConsult und sein Chef, zwei Chinesen, die in Wirklichkeit Japaner sind, und natürlich er selbst - Ralf Rapp, genannt Rappel.Shaft beim Kongress der TotengräberEs ist dringend, Cal Asby braucht Hilfe, in Queens. Also macht sich Privatdetektiv John Shaft auf den Weg. In Queens sieht er gerade noch, wie das Büro mitsamt seinem Freund in die Luft fliegt. Warum? Cal war doch nur Inha-ber eines Beerdigungsinstituts. Wo andere trauern, spürt Shaft kalte Wut: Er wird die Sache aufklären - und sei es die gesamte New Yorker Mafia, gegen die er antreten muss.Durch deine AugenWie wäre es, wenn wir in das Bewusstsein eines anderen schlüpfen könnten? Was sähe ich, wenn ich die Welt durch deine Augen sähe? Um diese Fragen kreist dieser Roman von Peter Høeg, mit dem er auf sehr persönliche Weise an den Bestseller "Der Susan-Effekt" anknüpft."Von meinem ersten Buch an habe ich versucht, ein Fenster in eine andere Wirklichkeit aufzustoßen. Immerzu habe ich nach Bildern dafür gesucht. Zuvor waren es der Schnee, die Musik, der Humor, jetzt sind es Hirnscans und echte Begegnungen zwischen Menschen." Peter HøegDunkle HalunkenDüstere Gassen im London des 19. jahrhunderts: Hilflose Schönheiten zittern vor dunklen Feinden, Schriftsteller versuchen sich als Detektive und mörderische barbiere erledigen ihre Opfer nach allen Regeln der Kunst. Hier kann nur einer aufräumen - und das ist ausgerechnet der Straßenjunge Dodger.Der Schrei der KröteAn einem verregneten und schwülen Sommertag wird in Brabrand ein zehnjähriges Mädchen in einem Abfallcontainer tot aufgefunden. Der in Italien geborene Kriminalassistent Roland Benito von der Polizei Ostjütland übernimmt den Fall. Ebenso beteiligt sind Anne Larsen, Journalistin bei der "Dagens Nyheder" und die freiberufliche Fotografin Kamilla Holm, die mit einem tragischen Ereignis in ihrem Leben zu kämpfen hat. Der Mordfall wird dadurch verkompliziert, dass auch die Freundin des ermordeten Mädchens plötzlich verschwindet und dass die beiden Mädchen, wie sich später herausstellt, Mitglieder einer Chatseite im Internet sind...Das Badener Lehrstück vom EinverständnisDie Uraufführung unter Brechts Regie mit Hindemiths Musik wurde in der Baden-Badener Stadthalle 1929 zum Skandal und beendete die Ansiedlung des Festivals der zeitgenössischen Musikszene in der Kurstadt. Während das am Vortag uraufgeführte Radiolehrstück »Lindberghflug« eine Symbiose von Mensch und Maschine feierte, die den Amerikaner Lindbergh zur Überquerung des Ozeans befähigt hatte, stellte das zweite Lehrstück exemplarisch das Katastrophenpotential zur Debatte, das in allen fliegerischen Unternehmungen und in den Phantasmagorien des Fortschritts steckt. »Unsere Gedanken waren Maschinen«, berichten vier abgestürzte Flieger: »Wir vergaßen über den Kämpfen/ Unsere Namen und unser Gesicht/ Und über dem geschwinderen Aufbruch/ Vergaßen wir unseres Aufbruchs Ziel.«