Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Il dolce assalto - Der LiebesangriffBeatrice ist Radiomoderatorin und Robert, Professor für Filmästhetik, hat sich in ihre Stimme verliebt. Er nimmt Kontakt zu ihr auf, beginnt sie zu umwerben und mit verführerischen Planspielen zu umkreisen. Immer mehr gerät Beatrice in den Bann der virtuellen Wirklichkeiten, die Robert mit Hilfe von computergestützten Bildgeneratoren zu erschaffen weiß. Schließlich ist sie bereit, ihm in den "Großen Traumraum" zu folgen, zusammen mit ihm spielt sie das Star-Game, in dem jeder zum Star seiner Wahl wird. Alles ist möglich als voll digitalisierte Existenz - aber was ist mit der Liebe? "Die Liebe ist das, was du siehst", sagt Robert. Und Beatrice sieht im Spiegel plötzlich nicht mehr ihr Gesicht, sondern das von Ingrid Bergmann...Inspektor Jury spielt ein gewagtes SpielIn der stillen Marschlandschaft von Lincolnshire am Rande der Nordsee, zwischen kleinen Farmen, abgelegenen Pubs und ein paar Hochhäusern, geht es recht beschaulich zu. Doch dann ereignen sich gleich zwei mysteriöse Morde. Die Schauspielerin Verna Dunn wird tot am Strand aufgefunden. Und wenig später treibt die Leiche eines Dienstmädchens im Kanal. Die Spuren beider Fälle führen zum Landsitz eines reichen Kunstsammlers. Schnell fällt der Verdacht der Ortspolizei auf Lady Kennington, die dort auf einer Party zu Gast war. Verzweifelt wendet sich die Lady an ihren alten Freund Inspektor Jury.Monsieur Ibrahim und die Blumen des KoranIn der Schule und zu Hause angeschnauzt zu werden, Einkäufe zu schleppen und das Leben als Sohn eines mürrischen Rechtsanwalts allein ohne Liebe in einer großen dunklen Pariser Wohnung zu verbringen - der elfjährige Moses hat es ziemlich satt. Der einzige Lichtblick für den Jungen ist Monsieur Ibrahim, der alte Kolonialwarenhändler in der Rue Bleue und "einzige Araber in einer jüdischen Straße". Ihn zu beklauen, hält Moses - trotz einiger Gewissensbisse - für akzeptabel. Doch der - so stellt er erschreckt fest - kann offenbar seine Gedanken lesen. Die Begegnung des jüdischen Jungen mit dem alten Weisen, der ihm die Welt und "seinen Koran" erklärt, zeigt unerwartete Folgen. Das Stück ist Teil einer Trilogie über die "verbindende Spiritualität" der großen Weltreligionen.Der Zorn des OktopusDas Jahr 2029, die Klimakatastrophe ist da, und die Menschheit kämpft ums Überleben. Die Klima-Allianz, ein Bündnis der großen Machtblöcke, will Chaos und Hungerkriege verhundern. Ihr wichtigstes Instrument: ein Supercomputer.Doch dann fällt dieser Quantencomputer in die Hände eines ebenso brillianten wie besessenen Verbrechers. Und plötzlich sind da nur noch zwei Menschen, die das Allerschlimmste verhindern müssen - Thomas Pierpaoli, ein kleiner Beamter, und Ariana, eine temperamentvolle Millionärin. Gejagt und in Gefahr - und mit nur einem Ziel vor Augen: die Welt zu retten.HeftklammernIn einer Fabrik wird jenes kleine drahtige Produkt hergestellt, das die Welt zusammenhält: die Heftklammer. Die Direktorin ist stolz auf die Fabrikationshalle unter ihrem Kontrollraum, wo starke Männer an den Maschinen beeindruckende körperliche Kräfte bei der Verbiegung winziger kleiner Drähte verschwenden. Sie möchte, auf dem Gipfel ihrer Laufbahn, einer solchen Verschwendung Einhalt gebieten und zitiert den stärksten und schönsten ihrer Arbeiter ins gläserne Büro. Nun kommen auf den starken Tom ganz außerordentliche Aufgaben zu... Und die Direktorin bekommt es mit Toms wackerer Frau zu tun.Zahl oder AdlerMax Augustin, erfolgreicher Unternehmer, wird tot in seiner Jagdhütte aufgefunden. Ob Mord oder Selbstmord vorliegt, das ist für den ermittelnden Kommissar Krüger die Frage, auf die eine Antwort gefunden werden muss. Über die Lebensgewohnheiten und den Charakter des Toten geben dessen Verwandte sehr unterschiedliche Beschreibungen. Sollten hier nur Familienzerwürfnisse verdeckt werden oder braucht jemand ein Alibi, weil er Max Augustin umgebracht hat? - Arnold E. Ott schildert in seinem Kriminalstück "Zahl oder Adler" die Aufklärung eines Todesfalles, in der die Frage Mord oder Selbstmord im Mittelpunkt des Geschehens steht.Das Jahr LazertisDas Jahr Lazertis ist das Jahr der Entscheidung für Paul, die Hauptfigur im Mittelpunkt wunderbarer Vorgänge; es ist das Jahr einer mühsamen Reise, durch die er endlich zu sich selbst gelangt. Dabei geleitet ihn das anscheinend sinnlose Wort "Lazertis" über eine Reihe assonanter Worte, die sogleich Realitäten werden: Lazerte (Eidechse), Laertes, Lazarus, la certitude (die Gewissheit), la certosa (die Kartause), Caritas. Am Ende findet sich Paul, abseits von der Welt, bereit zu einem anonymen Leben des Mitleidens in einem Leprahospital. Gewiss könnten die Kranken auch ohne ihn sterben, aber er weiß nun, dass er ohne sie nicht leben kann.TotentanzDer Tod tritt nicht mehr als Knochenmann mit der Sense auf, sondern als Passant, der mit ausgeblichenem Regenmantel und Schirmmütze durch eine verkehrsreiche Großstadtstraße geht. Da und dort spricht er die Menschen an, haucht in ihr Gesicht, nennt ein Datum, dessen Bedeutung sie nicht verstehen. Es ist ihr Sterbetag, auf den in jedem Einzelfall übergeblendet wird; so wird das Sterben unmittelbar und gegenwärtig. - Weyrauch, als Erzähler, folgt dem unheimlichen Mann einen Tag lang durch die Stadt. Mit seinem Hörspiel, für das er 1961 den "Hörspielpreis der Kriegsblinden" erhielt, transponierte er ein im Mittelalter vertrautes literarisches Motiv in die Gegenwart.Operation OboeCaroline und Gillian betreiben ein Beschattungsunternehmen, das hart an der Grenze der Legalität VIPs beschützt und notfalls durch Erpressung belastendes Material zurückbringt, wenn es ihnen nicht gelingt, durch Karate die Besitzer zur Herausgabe zu "überreden". Aber ihre Ausgaben sind größer als ihre Einnahmen, und so beißt Caroline gleich an, als ihr Freund Alex, den sie für einen Ostagenten hält, mit einem gewinnversprechenden Auftrag winkt.Unterm MistelzweigZur weihnachtlichen Dinner-Party hat Oberst Grace seine Lieben auf einen ehrwürdigen englischen Landsitz eingeladen. Alles ist so, wie man es von diesem Milieu erwartet - großzügig, unterkühlt und ein wenig schräg. So verwundert es nicht, dass in diesem Ambiente nicht alles so ist, wie es scheint. Im Garten wird Dr. Watson gefunden, der Hund des Oberst und sein treuester Freund. Jemand hat ihm die Kehle durchgeschnitten. Aber das ist nur eine der zahlreichen Ungereimtheiten, mit denen man sich an diesem festlichen Abend befassen muss. Dazu bedarf es allerdings jener Art von schwarzem englischen Humor, die schon im Originaltitel anklingt: "A decent british murder".BlutschriftGeorge und Jacqueline Coverdale bewohnen mit ihren halbwüchsigen Kindern Lowfield Hall, ein großzügiges Herrenhaus im ländlichen Suffolk. Sie sind gebildet, wohlhabend, überall gut angesehen - und begeisterte Opernliebhaber. So sitzt die Familie am Abend des 14. Februar, dem Valentinstag, gemeinsam vorm Fernseher, um sich eine berühmte Don Giovanni-Inszenierung anzuschauen. Doch noch ehe die Aufführung zu Ende ist, ereignet sich eine schreckliche Bluttat - jenes Verbrechen, das später in die Polizeigeschichte als das St. Valentins-Massaker eingehen wird. Wichtigste Zeugin der schaurigen Vorfälle scheint Eunice zu sein, die Haushälterin der Opernfreunde, ein bigottes altes Mädchen, das weder lesen noch schreiben kann.Der Prinz der West End AvenueOtto Korner wohnt inmitten einer exzentrischen Schar jüdischer Exilanten in einem Altersheim in Manhatten. Die Theaterproben zu "Hamlet" und das plötzliche Auftreten einer jungen Krankengymnastin, die seiner einstigen Jugendliebe verblüffend ähnelt, rauben ihm gleichermaßen den Schlaf. Zudem findet Korner sich unverhofft in der Doppelrolle als Regisseur und Prinz wieder. Korner führt Tagebuch und rechnet darin mit den Intrigen seiner Heimgenossen ab, setzt sich grimmig mit den Plagen des Alters auseinander und verliert sich ab und an in seinen mit Schuldgefühlen beladenen Erinnerungen.