Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Blaubarts GärtnerKnut Herkenrath, ein erfolgloser Krimiautor, tröstet sich damit, dass wirklich große Künstler niemals Erfolg haben. Erst als seine Freundin ihren Job verliert, bietet er notgedrungen per Kleinanzeige seine Dienste feil. Ein kauziger Yachtbesitzer namens Emil Türkwein heuert ihn schließlich als Gärtner an, denn er plant einen literarischen Rückblick auf sein Leben, den er mit pikanten kriminellen Details würzen will. Herkenrath soll ihm dabei helfen, seine längst verflossenen Exfrauen quasi nachträglich umzubringen, natürlich nur in der Fiktion. Behauptet er jedenfalls.Ich nehme Blau. Ich nehme GelbCharlotte Salomon - 1917 in Berlin geboren, 1939 nach Südfrankreich emigriert, 1943 in Auschwitz ermordet - hat ein außergewöhnliches Werk hinterlassen. In nur zwei Jahren ihres Lebens entstand der Zyklus "Leben? oder Theater?".Über 1.325 Gouachen konnte Charlotte Salomon vor ihrer Deportation noch an einen Freund übergeben, scharfsichtige, unsentimentale Darstellungen einer jüdischen Frau im Exil, Bilder und Texte, in denen biographische und fiktive Elemente, Kunst und Literatur, Film und Musik spielerisch miteinander verwoben sind.Gisela von Wysocki hat sich dem "Dreifarben Singspiel", den hunderten in die Malereien eingearbeiteten Dialogen, Überschriften, Erzähltexten angenommen und eine poetische Annäherung an Charlotte Salomon gesucht. Sie stellt Fragen an die Entstehung dieses Werkes, sucht den familiären und politischen Wurzelboden zu dechiffrieren, aus dem der großangelegte Zyklus hervorgegangen ist. Die originären Texte werden Elemente einer polyphonen Konstruktion.R.U.R. - Rossums Universal RobotsDie amerikanische Firma "Rossums Universal Robots" (R.U.R) will mit ihren automatischen, menschenähnlichen Maschinen die Menschheit vom Zwang zur Arbeit befreien. Uraufgeführt wurde das "utopistische Kollektivdrama" 1921; seitdem ist der Ausdruck "Roboter", abgeleitet von dem tschechischen Wort robota für "Arbeit", in die Literatur und in die Technik eingegangen. Nicht zufällig ist in das Drama das alte Prager Motiv des Golem eingegangen. Wie Georg Kaiser mit einigen seiner Dramen und vor allem Karl Kraus in "Die letzten Tage der Menschheit" warnt der tschechische Autor Karel Capek nach den Erfahrungen des 1. Weltkrieges vor einer Verselbständigung der Technik.Der Dieb der süßen DingeCommissario Salvo Montalbano, aus Vigàta/Sizilien, kann sich über Mangel an Arbeit nicht beklagen. An einem Tag geschehen gleich zwei Verbrechen: Auf einem Fischerboot wird ein Tunesier erschossen, und im Aufzug eines Wohnhauses wird der pensionierte Geschäfts-mann Lapecora erstochen aufgefunden. Auf den ersten Blick haben die beiden Verbrechen nichts gemeinsam, bis Commissario Montal-bano ein drittes »Verbrechen« aufklärt: Ein Dieb sorgt für Aufregung im Ort. Er klaut den Schulkindern Pausenbrote und die »süßen Dinge«.Das tote HerzAls der Deutschlandsender in Berlin im Jahr 1938 bei seinen Hörern eine Umfrage nach dem besten Hörspiel durchführte, erhielt "Das tote Herz" bei weitem die meisten Stimmen. Bis vor wenigen Jahren galt die nach der Wende in Prag wieder aufgefundene Produktion aus der Pionierzeit des Rundfunks im Dritten Reich als verschollen. Josef Martin Bauers klassisches Dialoghörspiel wartet mit einer hochdramatisch zugespitzten Handlung auf: Johanna hat ihren von Krankheit und Selbstzweifeln zermürbten Mann, den Maler Andreas, verloren. Als wenig später auch dessen bester Freund, der Arzt Doktor Lorentz, zu Tode kommt, schaltet sich der Untersuchungsrichter ein. Johanna beantwortet seine Fragen und erinnert sich. Ist Lorentz an dem Gedanken verzweifelt, am Tod von Andreas schuldig zu sein? Pochte das "tote Herz" des Freundes an sein Gewissen?Das Unternehmen der WegaVerbrecher und politische Häftlinge leben, von den beiden Weltregierungen interniert, auf der Venus. Eine Delegation der westlichen Weltregierung reist im Jahre 2068 in einer Rakete zur Venus, um die Kolonie für westliche Machtinteressen einzuspannen. Die Venusbewohner aber erweisen sich als resistent gegen militante Phrasen und totalitäre Vorstellungen von Volksbeglückung, sogar gegen die Drohung, die mitgebrachte Kobaltbombe zu zünden. Die Furcht vor dem »Paradies« Erde ist stärker als die vor der Zerstörung.Hals über KopfDer Plan scheint genial. Conny soll sich an den einsamen pensionierten Lehrer Janssen heranmachen. Dessen Wohnung liegt neben einem Juwelierladen. Ein Durchbruch durch die Wand garantiert die Umgehung der Alarmanlage. Conny muss nur zum richtigen Zeitpunkt mit Janssen die Wohnung verlassen. Die Drahtzieher dieses Coups sind von dem Erfolg ihres Planes überzeugt. Janssen lässt sich auf Conny ein. Bis dahin funktioniert alles. Ein wesentlicher Aspekt wurde jedoch übersehen. Und dieser wird schließlich der gesamten Truppe und Janssen selbst zum Verhängnis.Der VerbrecherRobert Talbert ist ein schwieriger Junge in einem schwierigen Alter. Aber hat er wirklich die Nachbarstochter vergewaltigt und erwürgt? Der Staatsanwalt bezweifelt das, die Lokalpresse ebenfalls. Der Zeitungsboss will allerdings eine heiße Story. Ein skrupelloser Reporter wird auf den Fall angesetzt. Wer sucht, der findet: Duckmäusertum, Hysterie, paranoide Beziehungsgeflechte. Alle sind Täter, jeder ist des Nächsten Opfer. Der Mord an der 16jährigen wird zum Spielball von Menschen, die ein opportunistisches Reflexverhalten zur Überlebensstrategie entwickelt haben. Die subtile Kritik an einer Gesellschaft im Kapitalismus, die Thompson 1953 formulierte, findet auch heute noch treffsicher ihr Ziel.MädelsabendRuth lebt mit ihrem Mann Walter seit einem Sturz im Seniorenheim Burg Winnenthal. Walter möchte am liebsten sofort zurück nach Hause, denn die vielen lebenslustigen Witwen hier sind ihm unheimlich. Ruth hingegen genießt die Gesellschaft von Gleichgesinnten: Sie lauscht den Lebensgeschichten der anderen Frauen und singt endlich wieder im Chor. Als ihre Enkelin Sara die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cambridge erhält und von ihrem Partner vor eine Entscheidung gestellt wird, sucht sie bei ihrer Großmutter Rat...Warrior Cats - Fluss der FinsternisBilder füllen Häherpfotes Kopf: der dunkle Gang, das tosende Wasser, der Schock, als die Welle ihn traf und mit sich riss wie ein Blatt im Sturm...Häherpfote, Löwenpfote und Distelphote sind endlich Schüler. Eine Zeit voller aufregender Entdeckungen und Geheimnisse: Löwenpfote findet eine Freundin, von der niemand wissen darf. Häherpfote sieht etwas, das seinem Clan nützen, aber anderen schaden würde. Was soll er tun? Und Distelpfote weiß genau, wie ein Kampf vermieden werden könnte - wenn ihr nur jemand glauben würde! Doch dann kommt der Tag, an dem die drei alle ihr geheimes Wissen brauchen, um gemeinsam ein schreckliches Unglück zu verhindern...Mein Onkel BenjaminMit einer reichhaltigen Portion Humor wird die Geschichte eines trink- und essfesten französischen Landarztes erzählt. Benjamin soll heiraten, damit er seine materiellen Sorgen los wird. Doch seine Leidenschaft gilt weniger der schönen Arabella Minxit. Lieber legt er sich mit Adeligen an. Das bringt ihm eine Menge Ärger, aber auch, zu seiner Freude, eine missglückte Heirat ein. Eine heitere historische Geschichte zu Zeiten König Louis XVI.ImmortalisSeit Jahrhunderten suchen Gauner und Gelehrte vergeblich das mysteriöse Dokument, dessen Einband das Symbol einer Schlange ziert. Die jüngsten Spuren führen in den Nahen Osten, wo die Archäologin Evelyn und ihre Tochter Mia in die mörderische Jagd hineingezogen werden - denn das Buch birgt ein Geheimnis, das die Macht hat, die Welt für immer zu verändern.