Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

GrießnockerlaffäreFranz Eberhofer unter Mordverdacht - da werden doch die Kühe auf dem Alm verrückt! Als im Polizeihof Landshut ein toter Polizist gefunden wird, ist Franz der Hauptverdächtige. Schließlich handelt es sich um seinen erklärten Erzfeind Barschl, mit dem er am Abend vorher einen Riesenkrach hatte. Dann wird auch noch die Mordwaffe gefunden: Franz Eberhofers Hirschfänger. Zum Glück ist der Birkenberger Rudi zur Stelle, um den delikaten Fall aufzuklären, und natürlich gibt auch der Moratschek seinen Senf dazu.Ruttmann und KonsortenBei seiner vielzitierten Definition der Radiokunst hatte sich Kurt Weill bereits 1925 von der Montagetechnik des Films inspirieren lassen. Um aber Tonaufnahmen wie Filmbilder bearbeiten zu können, brauchte der Rundfunk ein geeignetes Aufzeichnungsverfahren. 1930 wurden mit der Tri-Ergon-Technik erste Hörspielversuche gemacht. Das eindrucksvolle Ergebnis: Walter Ruttmanns Collage "Weekend" und Friedrich Bischoffs Hörsymphonie "Hallo! Hier Welle Erdball". Aber die zur Begutachtung versammelten Spitzen der Kunst und Technik nahmen an den "kulturbolschewistischen" Tendenzen Anstoß. Damit war der Versuch gescheitert. Die Tri-Ergon-Patente wurden ins Ausland verkauft und die Radiokunst musste viele Jahre auf das Magnet-Ton-Verfahren warten.Das wilde KindEnde des 18. Jahrhunderts in Frankreich: Ein etwa 12-jähriges Kind, verwildert, nackt und unfähig zu sprechen, wird in den Wäldern gefangen. Der Junge, dem man den Namen Victor gibt, ist nicht nur bei der einfachen Landbevölkerung, sondern auch bei Pariser Wissenschaftlern DIE Sensation. Ein junger Arzt beginnt mit dem schwierigen Experiment der "Zivilisierung", das nur bedingt erfolgreich verläuft...NovecentoAuf dem luxuriösen Ozeandampfer Virginian wird zu Beginn des Jahrhunderts ein ausgesetztes Baby gefunden, dem die Matrosen den Namen T.D. Lemon Novecento geben. Noch ahnt keiner, welch seltsames Schicksal dieses Findelkind haben wird. Novecento wird nämlich Zeit seines Lebens nicht mehr von Bord gehen: Er wird der sagenhafte Ozeanpianist.SauwetterwindDer Dorfjunge Hermann hat einen weiten Weg bis zur Schule im nächsten Ort. Mit seinem Fahrrad fährt er jeden Tag über einen langen Feldweg. Im Frühjahr kommt er oft nur mühsam voran und der Sauwetterwind macht ihn pitschnass. Endlich in der Schule angekommen, zwingt ihn die Lehrerin, vor der ganzen Klasse seine nassen Sachen auszuziehen. Er soll sich in der Unterhose auf die Heizung setzen. Da wird Hermann ganz stumm. Und niemand kann ihn zum Sprechen bringen, weder die Lehrerin, noch seine Mitschüler. Alle mühen sich vergeblich. Doch dann kommt die Frühlingsbrise...Ach du lieber Augustin wie fröhlich ich binEs sei eine "Poesie knapp vor dem Absturz", sagt der Lyriker Adolf Endler über die Gedichte von Inge Müller. In ihren Gedichten zerrt "der Reim eine Zeile in die andere, aber dem ganzen Gedicht hält er den Mund zu", schreibt die Schriftstellerin Herta Müller.Die 1925 in Berlin geborene Inge Müller verlebt ihre Kindheit am Ostkreuz in Berlin, wird kurz vor Kriegsende verschüttet, liegt drei Tage unter Trümmern, kann ihre Eltern nur noch tot bergen. Ihrem Freitod am 1. Juni 1966 gingen mehrere Selbstmordversuche voraus.Ein unerhörtes Spiel. Ein Spiel für StimmenZwei Schauspieler, die ihr schwieriges Verhältnis als Ehepartner darstellen, stehen im Mittelpunkt des Hörspiels. Indem sie in stets wechselnden Rollen und Szenen auftreten, spielen sie ein Spiel, aus dem immer neue Spiele entstehen. Die Hoffnung beider, irgendwann einen neuen Anfang zu setzen und sich aus der Gefangenschaft ihrer jeweiligen »Szene« befreien zu können, erfüllt sich jedoch nicht. Immer wieder in eine andere Szenerie gesetzt, müssen sie spielen, auch wenn ihnen nichts mehr einfällt, auch wenn sie des ewigen Spiels müde werden, das sie nie mehr loslassen wird.Vor GerichtEr heißt Red Bull, obgleich er schwarz ist. Den Namen hat er von seinem Vater, das einzige, was er von ihm hat. Er hat aber Mom, die immer von Starbucks quatscht und Sam, den Großvater, der im Schaukelstuhl sitzt und davon redet, wie sie den schwarzen Bus-Boykott organisiert haben und zum Schluss alle Bus fahren durften. John, sein weißer Freund, hängt immer bei ihm zu Hause rum, was Mom nicht gerne sieht. Was soll sie noch den weißen Dreck durchfüttern. Aber John hat Kontakte und macht Botengänge. Ganz sauber ist die Sache nicht, trotzdem. John hat immer Hunger. Zu dumm, dass diesmal der Stoff nicht sauber war...Die ReiseMit dem Stichwort "Deutscher Herbst" ist das Jahr 1977 verbunden: Rasterfahndung, Mogadischu, die Entführung und Ermordung des Arbeitgeber-Präsidenten Hans Martin Schleyer durch die RAF, der Suizid ihrer Gründungsmitglieder Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Andreas Baader im Hochsicherheitstrakt Stuttgart-Stammheim. Im selben Jahr erschien postum Vespers Romanessay "Die Reise", der zum Bestseller avancierte. Ein Buch, das zurückführt in die Jahre der APO, der faschistischen Elterngeneration, zu den Anfängen, zum Scheitern einer Generation im Aufbruch bereits Jahre zuvor. "Die Auseinandersetzung mit den Ursachen des Terrorismus hat noch lange nicht begonnen ... Die Lektüre der ´Reise´ wäre ein Anfang ... Nein, ´wohltuend´ ist diese Lektüre nicht, notwendig ist sie, wichtig." (Heinrich Böll)Die nationale NaseGern nimmt Bernard Rumeaux, Vertreter französischer Winzerinteressen, die Einladung von Albert La Balle an, sich durch eine Kollektion erlesener Kräuterschnäpse und -liköre zu kosten. Tatsächlich erschnuppert Bernards feine Nase alle Ingredienzen und deren Herkunft aus den verschwiegensten Tälern Frankreichs. Dabei folgt er amüsiert Alberts Ausführungen zur Theorie, dass jede Nation ihre spezifische Foltermethode habe. Zu seiner eigenen Überraschung kann der weitgereiste Bernard die Beispiele Alberts aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Das vergnügliche Probier-Spiel hat allerdings noch einen ganz anderen Zweck, einen todernsten.Der Geist des ApothekersDer zwölfjährige James Harrison ist mit seinen Eltern umgezogen - in ein kleines altes Haus in dem kleinen alten Dorf Ledsham. James fühlt sich wohl hier - vor allem sein Zimmer mit den vielen schrägen Wänden und der Garten mit den alten Apfelbäumen haben es ihm angetan. Leider ist James etwas ungeschickt und als der gesamte Familie Harrison ganz merkwürdige Dinge passieren, glauben sie natürlich, dass James deren Urheber ist. Aber James ist es nicht. Nur nimmt ihm das keiner ab, weil sie alle nicht an Gespenster glauben.Das Hörspiel von MongopolisAlles beginnt damit, dass den Eltern ihre Kinder nicht mehr gefallen. Also werden sie umgetauscht, im Wartezimmer bei Gott. Allerdings nimmt die Geschäfte dann Dr. Teufel in die Hand - und schon entsteht mit Hilfe eines ehrgeizigen Bürgermeisters Mongopolis, Stadt und Planet der perfekten Menschen. Genug zu tun für Gott und Teufel, Adam und Eva, für einen XXL-Kommissar und einen galaktischen Reporter...