Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Des Kaisers neue KleiderEs war einmal ein Kaiser, der liebte schöne, neue Kleider über alles. Eines Tages kamen zwei Betrüger an seinen Hof. Sie gaben sich als Weber aus und sagten, sie könnten das feinste Tuch weben. Den Stoff aber könne nur derjenige sehen, der klug sei und für sein Amt tauge. Der Kaiser war begeistert, gab den beiden Seide und Gold und einen Webstuhl. In nur einer Nacht sollen die neuen Kleider fertig sein. Die beiden Betrüger aber legten sich schlafen. Am Morgen kam der Kaiser und wollte die Kleider bewundern. Aber er sah nichts. Das konnte er natürlich nicht zugeben. Also staunte er über die herrlichen Kleider, tat so, als zöge er sie an, und zeigte sich nackt seinem Volk.Nur über meine LeicheDie Krimiautorin Alice Murdoch stellt dem Schauspielerehepaar John und Sheila Nelson ihr neuestes Stück vor. Wieder einmal spielen ein geheimnisvoller Professor, ein geistesabwesender Doktor, ein unschuldig aussehender Schulmeister und ein behäbiger Inspektor mit. John protestiert. Er will endlich eine große Rolle in einem Shakespeare-Drama übernehmen. Alice versucht ihn zu überreden, doch John bleibt dabei: Wenn er in diesem Stück spielen soll, dann nur über seine Leiche.EnigmaMärz 1943. In der Atlantikschlacht wird die Dechiffrierung des deutschen U-Boot-Geheimcodes für die Alliierten zu einer Frage des Überlebens. Doch der Gegner verfügt über eine völlig neuartige Verschlüsselungsmaschine, genannt Enigma. Tom Jericho, hochkarätiger Kryptoanalytiker, erhält vom britischen Geheimdienst den Auftrag, sie zu knacken. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...Die Herren von WinterfellDie letzten Tages des Sommers sind gekommen. Eddard Stark, Herrscher im Norden des Reiches, weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute des Königs stirbt, folgt Eddard dem Ruf an den Königshof und wird dessen Nachfolger. Doch um den Schattenthron des schwachen Königs scharen sich Intriganten und feige Meuchler. Eddard sieht sich von mächtigen Feinden umzingelt, während seine vielköpfige Familie in alle Winde verstreut wird. Die Zukunft des Reiches steht auf dem Spiel...SakrilegRobert Langdon, Symbologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Tochter des ermordeten Kurators. Von ihr erfährt er auch, dass der Kurator der geheimnisumwitterten Sions-Bruderschaft angehörte ebenso wie Leonardo da Vinci, Victor Hugo und Isaac Newton. Bei ihren Recherchen stoßen Robert und Sophie immer wieder auf verborgene Zeichen und Symbole in den Werken Leonardo da Vincis, die zum einen auf den Heiligen Gral hindeuten, zum anderen die These stützen, dass Jesus Christus und Maria Magdalena einen gemeinsamen Sohn hatten. Beides würde die Grundfesten der Kirche erschüttern. Erschwert wird die Suche der Wissenschaftler durch das Eingreifen der mysteriösen Organisation Opus Dei, die Roberts und Sophies Erkenntnisse unter allen Umständen unter Verschluss halten möchte und dabei auch nicht vor Mord zurückschreckt.Der stumme SchreiTag für Tag sitzt sie am Fenster - scheinbar gelähmt und stumm. Doch ihre Augen und ihr Gehirn registrieren messerscharf, was um sie herum geschieht: Sie beobachtet ihren Mann und ihre Pflegerin, die sich beide fürsorglich um sie kümmern. Sie analysiert die Anteilnahme sowie die Gleichgültigkeit aller Personen, die sie besuchen. Eines ist sicher: Unter all diesen Personen befindet sich ein Mörder, und sie soll sein nächstes Opfer sein.Märchen von DrachenSie zaubern, fauchen und lassen ihre Schuppen schillern - die Drachen dieses märchenhaft schönen Hörbuchs für Kinder und Erwachsene. Rolf Nagel erzählt von Drachenzauber, Kämpfen mit Drachen und Drachenlegenden. Märchenszenen aus Irland, Russland und der Schweiz werden Lebendig.Ulrich Maskes Musik lässt Bilder dieser beliebten Fabelwesen im Kopf entstehen.Loriots AbendHeute ist Vicco von Bülow alias Loriot längst eine Institution der deutschen Humorgeschichte. Das war nicht immer so. Im Jahr 1969 etwa führte sein Gedicht "Advent" noch zu einer Anfrage im deutschen Bundestag, und Henri Nannen fühlte sich in den fünfziger Jahren genötigt, den Cartoon "Auf den Hund gekommen" aus dem "Stern" zu verbannen ...Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, wird am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel geboren. Da die Mutter früh stirbt, wächst von Bülow mit seinem ein Jahr jüngeren Bruder bei Großmutter und Urgroßmutter in Berlin auf. 1938 zieht die Familie nach Stuttgart, wo Bülow das Gymnasium besucht. In der Familientradition, sein Vater ist preußischer Offizier, beginnt er 1941 eine Offizierslaufbahn, der ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in Russland folgt.Von 1947 bis 1949 studiert er auf Anraten des Vaters Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg, wird Werbegrafiker und erfindet das charakteristische "Knollennasenmännchen". Ab 1950 ist von Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin Die Straße, im Anschluss für den Stern tätig. Seit dieser Zeit verwendet er den Künstlernamen Loriot, die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentiers der von Bülows.Nachdem diverse deutsche Verleger kein Interesse zeigten, erscheint 1954 beim Schweizer Diogenes Verlag Loriots erster eigener Cartoonband (Auf den Hund gekommen).1959 hat er eine kleinere Rolle als Schauspieler in Bernhard Wickis Film Die Brücke, 1962 eine Mini-Rolle als Meldeoffizier in A. Martons Kriegsfilm Der längste Tag.Ab 1967 moderiert Loriot die Fernsehsendung Cartoon, die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortet und verlässt damit die künstlerisch engen Rahmenbedingungen, die das Medium Zeitschrift ihm auferlegte.1976 entsteht die fünfteilige Fernsehserie Loriot, in der er sowohl gezeichnete wie auch selbst gespielte Sketche (letztere oft zusammen mit seiner kongenialen Partnerin Evelyn Hamann) präsentiert.Er ist Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in den Filmen: Pappa ante Portas und Ödipussi.Eine besondere Liebe verbindet Loriot auch mit der klassischen Musik und der Oper. 1982 dirigierte er das humoristische Festkonzert zum 100sten Geburtstag der Berliner Philharmoniker, mit dessen Geschichte er auch durch familiäre Beziehungen verbunden ist (Hans Guido von Bülow, der erste Chefdirigent der Philharmoniker, war ein entfernter Verwandter von Loriot). Seine Erzählfassung von Camille Saint-Saëns´ Karneval der Tiere führte Loriot wiederholt mit dem Scharoun Ensemble auf, einem Kammermusikensemble aus Musikern der Berliner Philharmoniker. Als Opernregisseur inszenierte Loriot Friedrich von Flotows Martha (Stuttgart) und Carl Maria von Webers Der Freischütz (Ludwigsburg).Loriot ist seit 1951 verheiratet und hat zwei Töchter.Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrenwürden. Zuletzt wurde er für seine Bemühungen um die deutsche Sprache mit dem Jacob-Grimm-Preis 2004 ausgezeichnet.Durch deine AugenWie wäre es, wenn wir in das Bewusstsein eines anderen schlüpfen könnten? Was sähe ich, wenn ich die Welt durch deine Augen sähe? Um diese Fragen kreist dieser Roman von Peter Høeg, mit dem er auf sehr persönliche Weise an den Bestseller "Der Susan-Effekt" anknüpft."Von meinem ersten Buch an habe ich versucht, ein Fenster in eine andere Wirklichkeit aufzustoßen. Immerzu habe ich nach Bildern dafür gesucht. Zuvor waren es der Schnee, die Musik, der Humor, jetzt sind es Hirnscans und echte Begegnungen zwischen Menschen." Peter HøegIn einem Zug"Da gibt es einen Mann. Der ist vierzig Jahre alt, hat zwei Kinder und ist von Beruf Bauingenieur. Er hat sich auf Brückenbau spezialisiert. Leute vom Fach sagen: Doch, der hat was auf dem Kasten. - Kurzum, er ist zufrieden. Dieser Mann bin ich, das heißt, war ich. Denn in zwei Stunden wird das mit der Zufriedenheit anders aussehen."Dieser Mann sitzt in einem Zug. Vor wenigen Tagen erhielt er einen Anruf von einer Frau, die ihn bat, ihrem Sohn eine Arbeit zu vermitteln. Um das zu tun, fährt er jetzt zu einer der Baustellen seiner Firma. Aber die Zeit fährt mit ihm, die vergangene und die, die dieser Zugfahrt und ihren unerwarteten Begegnungen folgen wird. Und der Mann beobachtet, was ihm dabei geschieht: "Das Ganze gleicht einem Theaterstück, in dem Darsteller und Zuschauer ein und dieselbe Person sind. Der Tod spielt übrigens auch mit."Klaras NeinEnde Juli 1945 beginnt Angelika ein Tagebuch, um festzuhalten, wie sie ihre Freundin Klara nach deren Rückkehr aus Auschwitz erlebt. Sie rekonstruiert das Bild ihrer Erinnerung an die Freundin und versucht, es in Beziehung zu jenem fremden Wesen zu setzen, das da nach Deutschland zurückgekehrt ist und sich zugleich weigert, zurückzukehren. Klara will ihre kleine Tochter nicht sehen, sie will keine Freunde treffen, ihre Wohnung nicht wieder in Besitz nehmen. Sie scheint nur gekommen zu sein, um ihr endgültiges Verschwinden vorzubereiten. »Klaras Nein« ist die fiktive Geschichte einer Verweigerung und berichtet vom Prozess der inneren Wandlung einer Überlebenden.Der VoyeurIn einem imaginären Prozess wird die Geschichte von dem New Yorker Juden Dryfoos und dem armen puertoricanischen Mädchen Rosinda aufgerollt: Dryfoos, der sich immer schon für die Armen und Unterdrückten eingesetzt hat, rettet Rosinda aus der Prostitution und holt sie in sein Haus. Bald folgt ihre gesamte Sippe nach. Es gibt Streit, ein Schuss fällt. Vor Gericht übernimmt Dryfoos die Schuld und wird freigesprochen, doch er bestraft sich selbst und sticht sich die Augen aus."Der Voyeur" ist eine Inszenierung mit George Tabori und den Schauspielern des Bremer Theaterlabors, das Tabori 1976 gegründet und geleitet hat.