Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Die Kunst des Lokomotivführens Rita, Vic und Michael sind auf dem Weg zur Verlobungsfeier im Haus des Engländers. Sie schlendern die staubige Straße ihres Vororts hinunter, der in Rita nach all den Jahren immer noch keine Heimatgefühle weckt. Sie wäre lieber in Melbourne geblieben.Aber nach der Heirat wollten sie einen Neuanfang, ohne Pubs, ohne Säufer, raus aufs Land. Doch Säufer gibt es überall und Vic wird immer zu ihnen gehören. "Heirate ihn nicht", hatte Vics Mutter zu Rita gesagt. Also hat Rita natürlich Vic geheiratet. Rita, Vic und Michael gehen langsam an den Häusern der Nachbarschaft vorbei, aus denen die anderen Familien treten und sich ebenfalls auf den Weg machen.Das ParfumIm achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden.Alle sieben WellenAuch die halbjährige Sendepause hat nichts daran geändert: Sie sind und bleiben ein Traumpaar. Keiner passt so gut zu Emmi wie Leo. Keine pariert Leos Ausweichmanöver so schlagfertig wie Emmi. Eine perfekte Beziehung. Wenn sie nicht einen Makel hätte: Die beiden haben schriftlich Millionen von Wörtern gewechselt - zärtlich, werbend, barsch, schwärmend, hochfliegend, traurig. Aber sie haben sich noch nie gesehen. Es kommt zu einem ´erste und letzten´, es kommt zu weiteren Treffen. Leo verrät Emmi, warum er nach oston geflüchtet ist: Ehemann Bernhard, der heimlich Emmis Mails gelesen hatte, bat de ´virtuellen´ Rivalen, den Kontakt zu Emmi abzubrechen. Und nun ist auch noch Pamela in Leos Leben getreten. Doch sie sind süchtig nach ihren Worten, und sie können es nciht lassen, einander eiter zu schreiben. Bleibt es für Emmi und Leo wirklich nur bei der elektronischen Liebe?Die wunderbare Welt des Jean-Henri FabreDer Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) gilt in Frankreich bis heute als berühmter Vertreter einer anschaulichen Wissenschaft. Seine Nähe zu den Menschen und sein unakademischer Stil eröffneten einem breiten Publikum die zauberhafte Welt der Insekten. In seinem Werk "Souvenirs Entomologiques" fasste der Forscher seine Lebensgeschichte zusammen, die eng mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft ist. Peter Steinbach ließ sich von der Faszination anstecken. Er schrieb eine Hörspielreihe in 12 Episoden über Fabre, sein Leben und die Insekten. - Zu Beginn der Sendung eine Reportage von Beate Ziegs über die Entstehung des Hörspiels, in dem wir heute Fabres Familie kennenlernen. Wir graben uns mit seinem Schüler Jerôme unter die Erde, wo die Zikaden ihren Frühlingsaufbruch vorbereiten.Fabre besteigt mit Jerôme, Favier, einem Bergführer und seinem Esel den Mont Ventoux. Und wie immer in Frankreich, wird zuallererst für die gute Verpflegung gesorgt! Für diese Hörspielserie übernahm die Französin Marguerite Gateau die Regie. Es bleibt ihr Geheimnis, wie sie den Duft des französischen "Midi" in die Serie hineingezaubert hat. Wer entspannt hinhört, kann es riechen: Lavendel und Eseldung, karger Stein und Marais...Jean-Henri Casimir Fabre, Sohn einer Bauernfamilie aus Saint-Léons, promovierte 1855 in Naturkunde, war Vater von zehn Kindern und verfasste über 100 Bücher. Berühmt wurde sein zehnbändiges Werk "Souvenirs Entomologiques". 70-jährig widmete er sich der Lyrik und dem Zeichnen. 30 Jahre lang lebte er in seinem Haus "Le Hamas" in Sérignan unweit von Orange.Fabre war Autodidakt und fand in der Provence, den Wiesen und Wäldern Südfrankreichs das Forschungsfeld seines Lebens. Er legte großen Wert darauf, die Insekten in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu beobachten und ihre Verhaltensweisen zu studieren. Doch in der heutigen Folge fällt es ihm schwer, sich auf die Skorpione zu konzentrieren, denn ein Name kreuzt immer wieder seine Gedanken: Marie-Joséphine, die Haushälterin. Seine Tochter Aglaé belauscht heimlich ein Gespräch zwischen den beiden.Jean-Henri Fabre wurde vor 120 Jahren geboren. Er lebte zu einer Zeit, als man die ersten Wasserstoffballons vom Erdboden abheben sah. Die zunehmende Technisierung der Arbeitswelt forderte auch erste Opfer in den Fabriken. In Fabres Garten wird heute zum ersten Mal eine Miniatur-Dampflok vorgeführt, die der Schlosser Benichou gebaut hat. Marie-Joséphine, Fabres zweite Frau, bringt den Sohn Paul zur Welt, und zwei überraschende Briefe flattern ins Haus. Der erste ist von einem gewissen Mister Darwin. Fabre denkt über Zusammenhänge nach: Essen und Moral, Kinder und Laubfrösche, Raupen und Kommunismus... Denn die summenden und am Boden krabbelnden Ureinwohner scheinen dem Menschen einiges voraus zu haben. Schon vor Jahrmillionen organisierten sich Ameisen in "sozialen" Zweckgemeinschaften.Es ist der französischen Geräuschemacherin Dominique Aubert zu verdanken, dass neben der Forscherfigur Fabre auch die kleinen und kleinsten Hauptdarsteller zu hören sind. Sie hat die Vielfüßler und Hautflügler akustisch unter die Lupe genommen und stellt uns damit ein kleines, bisher vielleicht unerhörtes Wunderwerk der Natur vor. Sie hat klanglich experimentiert und zum Beispiel herausgefunden, dass sich rohe Linsen, in einer Kaffeemühle gemahlen, am besten für die Imitation von Insektengeräuschen eignen. Fabre flüstert mittlerweile im Schlaf und beschäftigt sich mit Wespen und Spinnen, dem Kampf ums Dasein und dem nötigen Instinkt. Seine Tochter Aglaé macht sich Sorgen, denn ihr Vater neigt zunehmend zu Selbstgesprächen und neuerdings auch zu Selbstversuchen.Bretonisches VermächtnisConcarneau, die "blaue Stadt" am Meer, kurz vor den Pfingstagen. In der berühmten Altstadt Ville Close feiern die Bretonen mit Musik und Tanz den Auftakt des Sommers, un alles könnte so wunderbar heiter sein. Gäbe es nicht plötzlich eine Toten - genau vor Kommissar Dupins Lieblingsrestaurant, dem Amiral.Doch damit nicht genug: Ausgerechnet in diesen Tagen sind Dupins Inspektoren beurlaubt und Nolwenn unerreichbar. Gemeinsam mit zwei neuen Kolleginnen widmet sich der Kommissar der alles entscheidenden Frage: Wer hatte es auf Docteur Chaboseau abgesehen? Während Dupin noch fieberhaft nach Anhaltspunkten sucht, kommt es zu einem Anschlag, der die gesamte Stadt in Aufruhr versetzt.Abschied von den DobermännernDr. Brinkmann, Chirurg und in seiner Freizeit Hundezüchter, ist aus seinem Leben verschwunden, ohne Abschiedsbrief und ohne Nachricht an seine Frau. Die Polizei ist ratlos, zumal auch sein Stiefsohn unauffindbar bleibt, ein junger Mann mit zweifelhaftem Lebenswandel, der vor kurzem in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt war. Ob er dafür die Verantwortung trug oder nur Zeuge des Vorfalls war, weiß man nicht. Frau Brinkmann, die nun mit der Versorgung der zurückgelassenen Dobermänner alle Hände voll zu tun hat, will oder kann den recherchierenden Beamten nicht weiterhelfen. Könnte nicht der Sohn, fragen sich die Kriminalisten, am Verschwinden des Vaters und vielleicht sogar an seinem Tod schuld sein? Nur einer weiß hier, was wirklich vorgefallen ist, Herr Dr. Brinkmann, der das Geschehen aus einer gewissen Ferne beobachtet und kommentiert.EsauDer Extrembergsteiger Jack findet in einer Gletscherspalte im Himalaya einen rätselhaften Schädel. Zurückgekehrt in die USA, schenkt er ihn seiner Freundin Stella, einer Paläoanthropologin, die das Fossil ´Esau´ tauft und glaubt, das evolutionäre Bindeglied zwischen Schimpanse und Australopithecus entdeckt zu haben. Einziger Haken: Esau müsste vor 50.000 Jahren gelebt haben, der Schädel ist aber nicht älter als 1000 Jahre. Stella und Jack begeben sich mit einer Gruppe von Wissenschaftlern auf die Suche nach Esaus Nachfahren in den Himalaya und treffen auf die atemberaubende Spur des legendären Schneemenschen...AnschlagFür den Begriff "Anschlag" kennt das Deutsche mehrere, höchst unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten: den Hebel einer Maschine "bis zum Anschlag" zurückziehen; eine Waffe "im Anschlag" halten; "einen Anschlag verüben". Oder jemandem etwas "durch Anschlag" bekannt geben - wie in dieser Hörspielgroteske, wo an der Tür eines Wiener Lokals für den kommenden Samstag ein "Preisschnapsen" angekündigt wird. Dabei kommt es dann zu einem Anschlag, weil einer, nach mehreren Schnäpsen, die Einrichtung des Lokals zertrümmert, was die Polizei auf den Plan ruft, die eindeutig politische Motive vermutet ...Shaft und die sieben Rabbiner»Who´s the black private dick - that´s a sexmachine to all the chicks? SHAFT!« In seinem zweiten Fall geht es um die Aufklärung von Auftragsmorden, mit der die New Yorker Diamantenbranche der Fifth Avenue aufgemischt wird.Und warum? Ein scheinbar einfacher Job für den schwarzen Privatdetektiv aus Harlem. Als die sieben Rabbiner ihm den Auftrag erteilen, ahnt Shaft jedoch noch nicht, dass er gefährliche Mitspieler hat - die gerissensten Diamantenhändler der Welt, den israelischen Geheimdienst und eine mysteriöse, schöne Fremde.Der SchwarmM - eine Stadt sucht einen MörderDas Hörspiel-Remake des 1931 entstandenen Tonfilm-Klassikers von Fritz Lang ist nach "Das Warheads-Oratorium" und "Metropolis" die dritte Filmadaption, in deren Rahmen Michael Farin, Bernhard Jugel und die Musiker Laar und Zeitblom Erzählweisen des Kinos ins akustische Medium transferieren. In "M" werden neuinszenierte Szenen durch die Originalstimmen von Peter Lorre und Gustaf Gründgens ergänzt und zusammen mit einer zwischen historischen Stilzitaten und elektronischen Clicks & Cuts oszillierenden Musik zu einer zeitgemäßen Erzählform verwoben. Ins Hörspiel eingefügte Auszüge aus Polizeiakten weisen darauf hin, dass die Filmhandlung auf einem historischen Kriminalfall beruht."M" skizziert mit suggestiven Bildern, wie eine Mordserie an Kindern eine Stadt in Angst und Schrecken versetzt, wie dadurch Verfolgungswahn und latenter Hass freigesetzt werden. Da der Mörder die alltägliche Ordnung, auch die der Kriminellen, auf das Empfindlichste stört, wird er nicht nur von der Polizei sondern auch von der Unterwelt gejagt - und gefasst. Die Verbrecher inszenieren ein Tribunal, das sich bis hin zur Bestellung eines Pflichtverteidigers an den Regeln einer ordentlichen Gerichtsverhandlung orientiert, um der beabsichtigten Lynchjustiz zumindest äußerlich den Anstrich von Legitimität zu geben.Tod in LissabonIn Lissabon wird am Strand die Leiche eines jungen Mädchens geborgen. Bei seinen Ermittlungen findet Inspektor Coelho heraus, dass die ermordete Schülerin, Tochter eines bekannten Anwalts, als Prostituierte arbeitete. Bankdirektor Rodrigues gerät ins Visier der Ermittlungen, da er am Tag ihrer Ermordung Kontakt zu ihr hatte. Rodrigues bestreitet aber, die Tat begangen zu haben. Um den Verdächtigen unter Druck setzen zu können, durchleuchtet Coelho dessen Vorleben und stößt dabei auf eine Spur, die bis in die NS-Zeit zurückweist: Die Bank verdankt ihre Gründung und ihr Geschäftskapital dem Nazigold eines geheimnisvollen SS-Mannes, der mit Rodrigues eng verbunden scheint. Bei seinen weiteren Ermittlungen offenbart sich Coelho ein Geflecht aus Mord und Erpressung, das bereits im Zweiten Weltkrieg mit der Jagd nach dem kriegswichtigen Metall Wolfram angelegt wurde.