Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Bartleby, der SchreiberDer stille Aktenkopist Bartleby fällt in der neuen Anwaltskanzlei bald durch seine Schweigsamkeit, ungeheure Arbeitswut und große Gewissenhaftigkeit auf. Dass er Korrekturlesen und Botengänge lieber nicht machen möchte, stößt zwar auf Unverständnis, wird jedoch toleriert. Als er eines Tages ankündigt, das Kopieren von Akten für immer aufgeben zu wollen, soll er die Kanzlei verlassen. Doch auch das möchte er lieber nicht Melvilles berühmte Erzählung einer Verweigerung als Hörbuch.Schlösser, die im Mondschein frierenHorror ist "in" und hat Zukunft, sagt sich der Gastronom O´Poole und ersteht zu einem Schleuderpreis das Schloss des Grafen Floatingham. Zum unveräußerlichen Inventar gehören unter anderem ein altes Gärtnerehepaar, ein Chauffeur und ein Butler. O´Poole und sein Manager Mr. Louis wollen aus dem morschen Kasten im Moor von Strawberry Hill die Schauerherberge "Hotel Otranto" machen, mit "Gruselservice". Totenschädel aus Plastik und blutende Statuen sollen für die angemessene Atmosphäre sorgen. Dabei ist so viel Aufwand gar nicht vonnöten: Das alte Gemäuer, seine lebenden und vor allem seine toten Bewohner halten für die neuen Besitzer eine wirklich gruselige Überraschung bereit.Die LiebespopulistinReden können viele. Reden halten ist schon schwerer. Es sei denn, Sie hören die selbstmotivierende Live-Sendung nach amerikanischem Vorbild: BE A POPSTAR POPULIST! Hier kommen alle zu Wort: Rede-Profis und Plaudertaschen, mutige Amateure und spontane Anrufer, Menschen mit Botschaft und Möchtegerns mit Macke, Heldinnen und Helden der Überzeugungsarbeit. Keine Aussprache ist zu feucht und kein Kunstgriff bleibt unversucht: von perfide populistisch bis zärtlich zutextend, von süßlich suggestiv bis sinnlich säuselnd, von rattenfängerisch bis revoltierend.BE A POPSTAR POPULIST! steigert das kommunikative Können und verrät die neuesten Redetricks, sowohl für den privaten wie für den politischen Gebrauch. Erleben Sie die Wirkung hautnah: Mit einer Hörerin der ersten Stunde, die sich heute "Die Liebespopulistin" nennt. Wo immer sie auftaucht, ob im Fünfsternehotel, im Sozialamt oder in der Fußgängerzone, hält sie aufrüttelnde Reden zur Lage unserer Emotion und macht mit "pyromantischen" Liebesliedern Furore.SolarisSolaris ist ein Planet, der fast vollständig von einem aus gallertartiger Masse bestehenden Ozean bedeckt ist. Dieser Ozean bildet die bizarrsten Formen und Gestalten und ist in der Lage, Formen nachzubilden. Der Planet selbst kreist in einer unbeständigen Umlaufbahn um zwei Sonnen, eine rote und eine blaue. Aufgrund der Bewegung des Ozeans, die wiederum die Flugbahn des Planeten beeinflusst, wird davon ausgegangen, dass es sich um eine Art intelligenter Lebensform handelt. Doch die Kontaktaufnahme mit dieser Lebensform schlägt über Jahrzehnte fehl. Denn hier steht der Mensch etwas völlig Fremdartigem gegenüber, was in keiner Weise dem Leben auf der Erde gleicht.Der Psychologe Kris Kelvin, der Ich-Erzähler der Geschichte, findet bei seinem Eintreffen auf der Raumstation, die über der Oberfläche von Solaris kreist, diese in einem verwahrlosten Zustand vor. Keiner der Besatzungsmitglieder ist zu seiner Begrüßung anwesend. Nach einigem Suchen stößt er zumindest auf Snaut, den Kybernetiker der Station, und muss erfahren, dass der Stationsleiter Dr. Gibarian vor kurzem verstorben ist. Snaut selbst reagiert auf das Erscheinen Kelvins zutiefst verängstigt und misstrauisch; schließlich vermittelt er jedoch zwischen dem Neuankömmling von der Erde und dem anderen verbliebenen Raumstationsbewohner, dem sonderbaren Dr. Sartorius, der sich die meiste Zeit im Laboratorium verbarrikadiert. Im weiteren Verlauf verrät Snaut stets nur so viel, wie Kelvin bis zum jeweiligen Zeitpunkt meist schon selbst herausgefunden hat. Was ist mit Dr. Gibarian, dem Leiter der Station, geschehen? Kelvins Nachforschungen ergeben, dass der Wissenschafter Selbstmord begangen hat. Doch weshalb? Und warum machen Snaut und Sartorius aus der Angelegenheit ein großes Geheimnis?Gibarian hat Kelvin schriftliche Botschaften hinterlassen, aufgrund derer er in der Bibliothek der Station Nachforschungen anstellt. Kelvin meint bald, angesichts der unerklärlichen Vorgänge, den Verstand verloren zu haben und unterzieht sich einigen Tests, doch das Unfassbare bleibt Realität und die Realität bleibt unbegreiflich...Gestaltschmerz"Dieses ganze Hörspiel besteht nur aus Wörtern, die im Lauf der Zeit einmal aus dem Deutschen ins Englische gelangt sind. Hier sind sie nun ins Deutsche zurückgeholt und bilden eine eigentümliche, stammelnde Sondersprache. Übrigens haben diese Wörter uns, den Deutschen, noch etwas anderes zu sagen, auch wenn wir es nicht gern hören mögen: sie zeichnen den Anblick nach, den wir der Welt geboten haben: Blitzkrieg und Judenhetze, Alpenstock und Apollinaris, Gestaltpsychologie und Schadenfreude. Die Entfernung von dem, was vertraut und selbstverständlich ist, die Abweichung von der normalen Erscheinung der Dinge, sie bestimmt das Maß an Spannung, an Wagnis, an Abstand, das in einem Kunstwerk steckt. Die Empfindung, mit der wir diesen Abstand oder diese vermeintliche Verzerrung wahrnehmen, können wir Gestaltschmerz nennen." (Der Autor)InzestEragon - Der Auftrag des ÄltestenDoppeltes DesasterEhe die grausamen Ra´zac wenige Monate zuvor seinen Onkel Garrow umgebracht hatten, wäre Eragon an den Grausamkeiten, die er zwischen Menschen, Zwergen und Urgals erleben musste, zerbrochen. Jetzt aber betäubte ihn dies alles nur noch. Mit Saphiras Hilfe hatte er eingesehen, dass die einzige Möglichkeit, inmitten solcher Schrecken nicht den Verstand zu verlieren, darin bestand, etwas zu tun. Davon abgesehen maß er dem Leben an sich keine besondere Bedeutung mehr bei - nicht dachdem er gesehen hatte, wie die Kull, grausame Urgal-Riesen, Menschen in Stücke rissen und eine Schicht aus abgetrennten Gliedmaßen den Boden bedeckte, der vom Blut so aufgeweicht war, dass es durch die Sohlen seiner Stiefel drang.Jäger und GejagteAuch Roran hatte sein Lager aufgeschlagen und begnügte sich damit, das Treiben zu beobachten und Überlegungen anzustellen. Er hatte immer angenommen, die Fremden hätten bei dem Überfall auf seinem Hof gefunden, wonach sie suchten, nämlich den Stein, den Eragon vom Buckel mitgebracht hatte. Nun wurde ihm klar, dass er sich in diesem Punkt offenbar geirrt hatte. Vielleicht ist Eragon mit dem Stein entkommen.TreueschwurEs dauerte eine Weile, bis sich das Amphitheater gefüllt hatte. Dann trat Jörmundur aufs Podium und sprach: "Volk der Varden! Das letzte mal fanden wir uns vor fünfzehn Jahren hier ein, nach Deynors Tod. Sein Nachfolger, Ajihad, kämpfte mehr als jeder andere zuvor gegen das Imperium und Galbatorix. Er gewann zahllose Schlachten gegen überlegene Streitmächte. Beinahe hätte er Durza getötet, brachte dessen Klinge immerhin eine Scharte bei. Und es war seine größte Tat, den Drachenreiter Eragon und Saphira in Tronjheim willkommen zu heißen. Nun jedoch müssen wir einen neuen Anführer wählen, einen, der womöglich noch größere Ruhmestaten vollbringt." Jemand, der weit oben saß, rief: "Schattentöter!"Az Sweldn rak AukûinLicht fiel in den Tunnel, als die Tore aufgezogen wurden. Eragon zuckte zusammen, denn nach so langer Zeit unter der Erde waren seine Augen kein Tageslicht mehr gewöhnt. Neben ihm fauchte Saphira und reckte den Hals, um einen besseren Blick auf ihr Ziel zu bekommen. Es hatte zwei volle Tage gedauert, die unterirdische Route von Farthen Dûr nach Tarnag zu bewältigen, aber Eragon war es in der ewigen Dunkelheit viel länger vorgekommen. Schweigen hatte sich unter den Gefährten ausgebreitet. Alles in allem konnte er sich nur an eine Hand voll Worte erinnern, die während ihrer nächtlichen Ruhepausen gewechselt worden waren. Eragon hatte gehofft, Arya während der Reise besser kennen zu lernen.Der CelbedeilGetrieben von seiner Faszination, trat Eragon näher heran und studierte das Gesicht seines Namensvetters. Ich habe ihn mir älter vorgestellt. Der Elf hatte schäg gestellte Augen, die auf eine krumme Nase und ein schmales Kinn herabblickten, was ihm ein ungestümes Aussehen gab. Es war ein fremdartiges Gesicht, ganz anders als sein eigenes ... und trotzdem: die angespannten, hochgezogenen Schultern erinnerten Eragon daran, was er empfunden hatte, als er Saphiras Ei fand. Wir sind gar nicht so verschieden, du und ich, dachte er und berührte die kühle Emaille. Und wenn meine Ohren erst einmal so spitz sind wie deine, werden wir wahrhafte Brüder sein, nur getrennt durch die Jahrhunderte.CerisDie Rosen standen in voller Blüte und erfüllten die Abendluft mit ihrem Wohlgeruch. Während Eragon ins dunkle Gehölz spähte, breitete sich ein Gefühl freudiger Erwartung in ihm aus. Er wusste, dass sie sich nun im Elfenreich befanden, ganz in der Nähe von Ceris. Die Zügel fest im Griff, beugte er sich in Schneefeuers Sattel vor und schaute sich neugierig um. Saphira war ebenso aufgeregt wie er; sie war direkt über ihnen und wedelte ungeduldig mit dem Schwanz. Eragon kam es vor, als hätte ihre Reise sie mitten in einen Traum hineingeführt.Der trojanische Krieg findet nicht stattDie Geschichte ist bekannt: Paris raubt Helena, ihr Gatte Menelaos fordert sie zurück, Paris verwehrt dies, der Krieg von Troja bricht aus. Soweit Homer. Doch Giraudoux kennt mehr Details: Hektor, der plumpe Kriegsheld der Trojaner, war keineswegs so einfältig, wie man heute glaubt: Er wollte den trojanischen Krieg verhindern!Er überzeugt Paris, dass Troja auf die Schönheit Helenas verzichten kann, wenn dadurch der Frieden gewahrt wird. Wenn sich nur der greise Priamos nicht darauf versteifen wollte, dass Helena "der ganzen Stadt" gehöre. Hektor verhandelt unter vier Augen mit Odysseus. Die beiden Ehrenmänner werden sich einig.Im Sperrmüll"Der Straßenschreiber" - so nennt er sich selbst. Tag und Nacht beobachtet er das Haus auf der anderen Seite und schreibt alles auf, was dort vorgeht. Dann geraten die Aufzeichnungen in die Hände der Observierten, und die fühlen sich nicht porträtiert, sondern bloßgestellt und verleumdet. Es beginnt ein aufgeregter Handel mit den Papieren. Der Straßenschreiber hat nicht nur beschrieben, er hat das Leben im gegenüberliegenden Haus verändert und erkennt, welches Unheil Literatur anrichtet."Ich meine: die Zeit schreit nach Märchen, nach Mythen, nach Zauberstücken, wenn es hier eigentlich auch ein Entzauberungsstück ist - sie betreten den fliegenden Koffer und merken erst spät, dass der Boden raus ist ... Ich versuche mir neu auszumalen, was passiert, wenn Literatur unter die Leute gerät, denen sie zugedacht ist. Die Berührung mit den Enthüllungspapieren jagt die Hexen auf und bringt die Dämonen auf Trab. Eine Schnitzeljagd hebt an, wo die Leute nach den Unterlagen trachten wie nach dem Leben und die Frage nach Identität aus den Nähten kracht." (der Autor)MitternachtsfalkenZweiter Weltkrieg, 1941: Die englische Agentin Hermine Mount muss herausfinden, warum so viele alliierte Bomber abgeschossen werden. Offenbar steckt das deutsche Geheimprojekt "Freya" dahinter. Mit ihren Nachforschungen bringt sie sich selbst in Gefahr - und auch diejenigen, die sie liebt. Ein tödlicher Wettlauf um kriegsentscheidende Informationen beginnt...Selbs JustizPrivatdetektiv Gerhard Selb, 68, wird von einem Chemiekonzern beauftragt, einem "Hacker" das Handwerk zu legen, der das werkseigene Computersystem durcheinanderbringt. Bei der Lösung des Falles wird er mit seiner eigenen Vergangenheit als junger, schneidiger Nazi-Staatsanwalt konfrontiert und findet für die Ahndung zweier Morde, deren argloses Werkzeug er war, eine eigenwillige Lösung.Long John SilverLong John Silver, genannt Barbecue, der Einbeinige aus Stevensons "Schatzinsel", ist zurück. Larsson lässt ihn erzählen wie alles kam. Silver breitet sein wahres, abenteuerliches Piratenleben als Lebensbeichte vor uns aus. Er bereut nichts. Es gibt nichts zu bereuen. Seine Gründe, ein Leben jenseits der Gesetze zu leben - ungerechter, unglaubwürdiger Gesetze - sind nachvollziehbar.Der alte Pirat führt uns mit empörender Selbstverständlichkeit durch sein Leben, durch Schiffbruch, Verrat, Versklavung und Verstümmelung und wir fühlen wieder die aufgeregte, fiebrige Spannung, die wir beim Lesen der "Schatzinsel" hatten ...