Strom Spiegelvon Decimus Magnus Ausonius, Katharina Bihler, Stefan ScheibHörspielSWR, LPE, KRP 2002Dauer: 55 Minuten 59 SekundenDie Mosella des Galliers Decimus Magnus Ausonius (um 371 n. Chr. in der spätantiken Kaiserresidenz Trier entstanden) ist vermutlich das älteste erhaltene poetische Dokument Deutschlands. Es ist ein Lobgedicht auf die Mosel mit ihren damals noch klaren Fluten. Es preist das Geschick und den unverdrossenen Geist der Fischer, Winzer, Treidler, der Bauern und römischen Bürger, die aus allen Teilen des Reiches stammten und an ihren Ufern wohnten. Ein letztes Bild des Glücks vor dem großen Sturm, in dem diese antike Welt unterging. - Fordern die ebenso sinnlichen wie konkreten Beschreibungen von Ausonius nicht geradezu einen Vergleich heraus? Wie lesen sich seine Verse heute für jene, die mit der Landschaft vertraut sind, die hier zum Sprechen und Klingen gebracht wird?
KompositionStefan Scheib
RegieIris Drögekamp
MitarbeitIris Drögekamp
Sophie Rois