Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Kelsterbachs LieblingeThea Kelsterbach (73) hat sich in ein abgedunkeltes Zimmer ihrer Villa bei Hamburg zurückgezogen und trauert dort um ihre drei Lieblinge: Sie lässt Video-Mitschnitte ohne Ton simultan auf drei Monitoren laufen. Der bekannte Dichter, die Chansonniere, der Kabarettist - sie kamen vor etwa sechs Wochen innerhalb von fünf Tagen auf die gleiche unerklärliche Weise ums Leben. Wurden sie ermordet? Möglicherweise von ihren Brüdern, Direktoren in der Chemiefabrik des seligen Vaters? Vom Chauffeur? Das alles soll Katharina Lakenmacher, eine ehemalige Kripo-Kommissarin aus Berlin, herausfinden.Ferne Ufer
Überzeugt, dass ihre große Liebe, Jamie Fraser, in der blutigen Schlacht von Culloden 1746 gefallen ist, kehrt Claire Randall mit seinem Kind unter dem Herzen in ihre eigene Zeit, ins 20. Jahrhundert zurück. Es ist ihr jedoch unmöglich, Jamie zu vergessen. Als die gemeinsame Tochter Brianna 20 Jahre alt und gut versorgt ist, tritt Claire mit einem winzigen Fünkchen Hoffnung erneut die gefährliche Reise durch den magischen Steinkreis ins Schottland des 18. Jahrhunderts an. Und tatsächlich findet sie Jamie - lebend! Aber ihre Liebe bleibt nicht lange ungestört. Denn Jamie hat sein Ziel - Unabhängigkeit für Schottland - nie aus den Augen verloren. Er wird wegen Hochverrats gesucht. So bleibt ihnen nur die Flucht - vor königlichen Henkern, korrupten Richtern und eifersüchtigen Frauen...
Crazy Horse sucht Rudi Dutschke1968 im Rückspiegel: Studentenproteste, Anti-Springer-Aktionen, Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg - die Schlüsselereignisse der kurzen wilden Jahre der BRD lässt Erasmus Schöfer in diesem 1988 entstandenen Hörspiel Revue passieren. Einar Reichelt, ein Fernsehjournalist, gehört zu den Intellektuellen, die mit den protestierenden Studenten sympathisieren. Seine Tochter hat auf einem Trip durch die USA einen Indianer kennen gelernt und ist mit ihm nach Kanada geflüchtet, wo er sich der Einberufung nach Vietnam entziehen will. Die Ereignisse auf den deutschen Straßen vor Augen, vermischen sich die Dinge für Einar. Er träumt von einer Verbrüderung all jener, die Opfer von Unterdrückung geworden sind. Und Seite an Seite sieht er sie marschieren: Tashunka Witko, den Indianerhelden aus dem letzten Jahrhundert, und Rudi Dutschke, Martin Luther King und Robert Kennedy.Die Siedler von Catan
Nach Piratenüberfällen, einem Hungerwinter und einer gefahrvollen Überfahrt findet eine Dorfgemeinschaft aus dem hohen Norden auf Catan, der sagenhaften Insel ihres Göttervaters Odin, eine neue Heimat. Doch die veränderten Lebensverhältnisse führen zu Unfrieden; ein neuer Gott fordert die alte Ordnung heraus, und schließlich droht ein blutiger Bruderkrieg die Gemeinschaft zu entzweien?
Das verlorene WortDer 50-jährige Schriftsteller Berkane hat 20 Jahre im französischen Exil in Paris gelebt. Anfang der 90er Jahre kehrt er nach dem Bruch mit seiner Geliebten zurück in seine algerische Heimat, um seinen autobiografischen Roman "Jugend" fertig zu stellen. Doch Berkanes Schwierigkeiten, sich in seinem Heimatland zurechtzufinden, sind größer, als er geglaubt hat: Auf Schritt und Tritt holt ihn die Vergangenheit ein. Plötzlich hat er wieder die blutigen Massaker der Franzosen vor Augen, die er als Jugendlicher 1957 erlebt hat, die Niederlage der französischen Kolonialmacht und die Befreiung zur Unabhängigkeit. Nur die Nächte mit Nadja, seiner jungen marokkanischen Geliebten, die er im Haus seines Bruders kennen lernt, bringen ihn in die Gegenwart zurück. Und in ihrer gemeinsamen Muttersprache Arabisch begegnen ihm plötzlich wieder Nähe, Wärme und Geborgenheit. "Das verlorene Wort" ist ein Psychogramm Berkanes und zugleich ein politischer Spiegel Algeriens, der bis in die Zeit des Unabhängigkeitskrieges zurückreicht, jedoch auch die fundamentalistische Radikalisierung des Landes in den 90er Jahren zum Thema hat.Letzte ReiseMilena sitzt im Zug mit Jarmila, ihrem Alter Ego, zwischen Prag und Wien, in einem imaginären Raum der Unsterblichkeit.Die Gesellschaft vom DachbodenAuf dem Dachboden eines deutschen Kleinstadthauses beginnt ein Verschwörermärchen: Sechs eigenwillige Männer haben es satt, ihr Leben trübsinnig-rechtschaffen und in ordentlicher kleinbürgerlicher Manier zu vergeuden. Unter dem Motto "Jeder sein eigener Phantast" gründen sie zwischen abgestellten Kisten, ausrangierten Körben und Vogelkäfigen den Geheimbund wider die Dummheit. Sie geloben feierlich, als "Verborgene" in einer Welt der ruhelos Tüchtigen zu überleben, heben gemeinsam einen Schatz, verlieren sich aus den Augen, um sich am Ende auf der "Alten Liebe", einem ausgemusterten Fluss-Dampfer, wiederzufinden.Schönheit, Schönheit, was einst warBis heute konnte nicht schlüssig bewiesen werden, ob der Reichstagsbrand vor 70 Jahren auf einen Einzeltäter zurückgeht. Der vom Reichsgericht in Leipzig zum Tode verurteilte und am 10. Januar 1934 hingerichtete Holländer Marinus van der Lubbe hat stets behauptet, er sei allein gewesen. Da Ronald Steckel sein Stück nach den Briefen, dem Reisetagebuch van der Lubbes und aus den stenographischen Prozess-Protokollen des Reichstagsbrandprozesses (Leipzig-Berlin 1933-34) kollagiert hat, lässt er die These von der Einzeltäterschaft gelten. Aber ihm geht es auch gar nicht um eine Einmischung in den Historikerstreit. Er will sich dem Menschen Marinus van der Lubbe nähern und verstehen lernen, warum der das Symbol des Deutschen Reiches in Flammen aufgehen ließ. So entsteht ein plastisches Bild von einem jungen Mann, der aus Gerechtigkeitsgefühl zur kommunistischen Partei stieß, bald in Konflikte sowohl mit der Polizei als auch der Partei geriet, zum Anarchisten wurde, ruhelos durch Europa wanderte und "Aus Protest!" (so heißt das ursprüngliche Bühnenstück Steckels) am 27. Februar 1933 den Reichstag anzündete.Die LiebendenEin Vorzeige-Ehepaar par excellance. Sie: angehende Fremdsprachenkorrespondentin, zupackend, pragmatisch, optimistisch. Er: Maschinenbaustudent, ehrgeizig, ernsthaft, tüchtig. Sie verlieben sich, heiraten 1950, gründen eine Familie, bauen ihr Eigenheim, ziehen vier Kinder groß. Der soziale Aufstieg gelingt unter Mühen und Entbehrungen. Nach fast 40 Jahren sind sie am Ziel ihrer Wünsche. Doch dann bricht alles zusammen, das Glück zerschellt an den Klippen des Alltags. Aus historischen Briefen, die bis weit in die Kindheit hineinreichen, erzählt Gerhard Henschel diese exemplarische Geschichte zweier Liebenden. Sie enthält zugleich die Privatgeschichte der alten Bundesrepublik- ihren Ursprung im "Dritten Reich", die Aufbruchsstimmung der frühen Jahre, Querelen mit Zimmerwirtinnen, den Kampf ums Geld, das wachsende Fernweh und die Verzweiflung über die Tristesse des normalen Lebens zwischen Hobbykeller, Dienstreisen und Nachsorgekur.Bird and SoulStationen aus dem Leben des Jazz-Saxophonisten Charlie Parker (1920-1955) bieten den äußeren Rahmen für ein dichtes Geflecht aus Musik und Text. Werner Stiefele skizzierte während der Arbeit am Text Klänge. Sie dienen nicht zur Untermalung, sondern tragen eigenständige Bedeutung. Der Text allein wäre ohne Musik so unvollständig wie die Musik ohne Worte. Michael Riessler komponierte diese "sprechende Musik" für ein halb klassisch, halb jazzig besetztes Ensemble in seiner eigenen Tonsprache.Schönheit, Schönheit, was einst warBis heute konnte nicht schlüssig bewiesen werden, ob der Reichstagsbrand vor 70 Jahren auf einen Einzeltäter zurückgeht. Der vom Reichsgericht in Leipzig zum Tode verurteilte und am 10. Januar 1934 hingerichtete Holländer Marinus van der Lubbe hat stets behauptet, er sei allein gewesen. Da Ronald Steckel sein Stück nach den Briefen, dem Reisetagebuch van der Lubbes und aus den stenographischen Prozess-Protokollen des Reichstagsbrandprozesses (Leipzig-Berlin 1933-34) kollagiert hat, lässt er die These von der Einzeltäterschaft gelten. Aber ihm geht es auch gar nicht um eine Einmischung in den Historikerstreit. Er will sich dem Menschen Marinus van der Lubbe nähern und verstehen lernen, warum der das Symbol des Deutschen Reiches in Flammen aufgehen ließ. So entsteht ein plastisches Bild von einem jungen Mann, der aus Gerechtigkeitsgefühl zur kommunistischen Partei stieß, bald in Konflikte sowohl mit der Polizei als auch der Partei geriet, zum Anarchisten wurde, ruhelos durch Europa wanderte und "Aus Protest!" (so heißt das ursprüngliche Bühnenstück Steckels) am 27. Februar 1933 den Reichstag anzündete.20.000 Meilen unter den MeerenIm Herbst 1867 sticht von New York aus die Fregatte "Abraham Lincoln" in See, um ein gigantisches, bisher noch unbekanntes Meeresungeheuer unschädlich zu machen, das Handel und Verkehr beeinträchtigt. An Bord sind der französische Professor Aronnax, der soeben ein zweibändiges Kompendium über die "Geheimnisse der Meerestiefen" veröffentlich hat, sein Diener Conseil sowie der erfahrene Walfänger Ned-Land. 200 Meilen vor der japanischen Küste bekommen sie das seltsame Wesen zum ersten Mal zu Gesicht. Kurze Zeit später treibt die "Abraham Lincoln" manövrierunfähig im Stillen Ozean. Unversehens finden sich Aronnax, Conseil und Ned-Land im Inneren des Untiers wieder, denn es erweist sich als ein Unterseeboot - ausgestattet mit einer Technologie, die ihrer Zeit weit voraus ist. An Bord der Nautilus des rätselhaften Kapitäns Nemo, der sich hier eine autonome Welt jenseits der Zivilisation geschaffen hat, erleben die drei unfreiwilligen Expeditionsteilnehmer die unbekannten Gefahren der Tiefsee, in die noch nie ein Mensch vorgedrungen ist. Ihr Leben auf der Nautilus wird geprägt von der Neugier und der Sorge davor, als Eingeweihte in die Geheimnisse dieses maritimen Technologiewunders nie mehr auf die Erde zurückzugelangen.