Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Reiner WeinIm Wein liegt die Wahrheit - aber es gibt Wahrheiten, die will man lieber nicht wissen. Im sechsten Bruno-Roman geht es um einen glorreichen Eisenbahnraub durch die französiche Résistance und die unrühmliche Verwendung der Beute. Um die Enthüllungsstory einer französischen Historikerin über Frankreichs Nuklearverteidigung, die kurz vor Drucklegung entwendet wird. Und um einen gestohlenen Weinkeller, dessen Besitzer sich als britischer Geheimdienstchef a.D. entpuppt, während der mutmaßliche Dieb - ein Antiquitätenhändler - auf mysteriöse Weise zu Tode kommt. Die scheinbar unzusammenhängenden Verbrechen bringen Brunos unvergessene Liebe Isabelle auf den Plan. Auch sie hält eine sehr persönliche Wahrheit für ihn parat, die ihn mit seiner eigenen Vergangenheit und der seines Landes konfrontiert und ihn und einige andere in tödliche Gefahr bringt.TodsündeDetective Jane Rizzoli ermittelt in einem Bostoner Kloster, denn die Novizin Camille Maginnes wurde brutal erschlagen. Bei der Autopsie findet die Pathologin Maura Isles heraus, dass die junge Frau kurz vor ihrem Tod entbunden haben muss - doch von dem Baby fehlt jede Spur. Dann wird eine zweite Frauenleiche entdeckt, bei der Maura Anzeichen für eine frühere Lepra-Erkrankung feststellt. Scheinbar haben die Fälle nichts miteinander zu tun bis FBI-Agent Gabriel Dean, Rizzolis Ex-Geliebter, eine Verbindung zwischen den Opfern herstellt und Jane und Maura damit geradewegs in einen Abgrund aus Neid, Zorn und Habgier führt...Wir machen es morgenAnnie und Elsie sind alt. Die beiden Schwestern wollen das Leben gemeinsam beschließen. Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Gedanke in die Tat umgesetzt werden soll. Sie haben sich an eine Organisation namens "Exit" gewandt, die ihnen ein tödliches Präparat zur Verfügung stellt und auch für ein würdevolles Begräbnis sorgt. Zuvor allerdings müssen noch die Dinge des alltäglichen Lebens besprochen und geregelt werden. Wer kümmert sich um den Hund? Was wird aus den Lebensmittelvorräten? Wahre Köstlichkeiten befinden sich darunter. Wie werden die freundlichen Nachbarn reagieren und wie der Allmächtige? Gewiss, das Alter ist schrecklich und ein Altenheim für beide eine Horrorvorstellung, aber was ist dagegen einzuwenden, wenigstens die kleinen Annehmlichkeiten in aller Bescheidenheit heute und morgen, vielleicht sogar übermorgen, noch zu genießen?Random oder Warum immer das falsche Lied gespielt wirdIst es eine Party? Eine Lounge? Anlass für eine Performance? Jedenfalls ist es ein freizeitliches Treffen. Alle sind gleich gestimmt und gleich gesinnt: Jede und jeder ist von Kopf bis Fuß auf sich selber eingestellt.Das bringt aber nichts: Ein Winner findet sich nicht unter ihnen. Also rätseln sie an den unglücklichen Zufällen herum, an möglichen Rezepten zur Schicksalsbewältigung, an Strategien gegen die immer gleichen Debakel.MelonenJulia wacht in Volgograd auf. Lena schnarcht. Anver wälzt sich im Bett. Noch klingelt kein Wecker. Es ist heiß. Großmutter flüstert: "Melonen. Sag ihnen, dass Du Melonen willst." Julia ist aus Deutschland. Hinter ihr liegt eine Liebesaffäre mit Vladimir, der sie zuletzt noch in München besucht hat. In Volgograd trifft sie nach zwei Jahren ihre Freunde Lena und Anver wieder. Die beiden sind im Begriff eine Familie zu gründen, und Julia begleitet sie bei ihrem Umzug nach Astrachan. Auf dem Weg vom Bahnhof zu Anvers Eltern treffen sie den gebürtigen Astrachaner Ilja Nikolaj Uljanov, Lenins Vater - in Form einer Bronzestatue. Doch für weltberühmt hält man in Astrachan heute vor allem die saftigen Melonen ... Erzählt wird von einer Reise, von Abschied und Neubeginn, wo Geschichte sich zu einem Moment verdichtet. Die Musik des Münchner/Hamburger Elektronik-Duos "iso 68" unterstützt die somnambule Atmosphäre, die im Text angelegt ist.Der Hammer GottesIn dem verschlafenen englischen Dorf Beacon geschieht ein Mord: Der Großgrundbesitzer Oberst Bohun wird erschlagen. Da der Oberst im Dorf viele Feinde hatte, mangelt es nicht an Verdächtigen. Wie gut, dass Pater Brown zufällig in Beacon ist, um dem überforderten Dorfpolizisten bei der Suche nach dem Mörder zu helfen.Das PorträtMitte der 50er Jahre betritt der New Yorker Kunstschriftsteller James Lord das Pariser Atelier des Bildhauers Alberto Giacometti. Lord will ein Porträt für die "Art Review" schreiben. Doch Giacometti kann sich an den vereinbarten Termin nicht erinnern.Allerdings ist er von Lords Aussehen fasziniert, der für ihn das Gesicht eines Mörders hat. Deshalb will er Lords Porträt zeichnen. Beide Männer tun sich schwer mit ihren Porträts, kommen sich dadurch aber näher. Giacometti: "Es geht darum zu zeigen, was vom Menschen übrig bleibt, wenn das Scheinbild weg ist."Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos"Die sind ja immer in so einer Dämmerung, diese Landschaften, und geben mir keine Ruhe, wenn nicht ein lustiges Auge eine Freundlichkeit auf die Natur hinaufküsst."Kein gnädiges Auge küsst Hermann Wurm in seiner verzweifelten Welt. Der klumpfüßige Mann begreift sich als Kunstmaler. Seine Mutter sieht ihn als Irrtum der Evolution. Zusammengepfercht in ihren Verstelltheiten bereiten sie sich die Hölle. Der Kessel um die Verfluchten schließt sich mit dem Eingreifen der Nachbarfamilie Kovacic, deren klischierte Familienidylle klebt wie ein Fliegenfänger. Die Todesurteile spricht schließlich über alle die gebildete Professorenwitwe Grollfeuer, während sich bei ihrem Geburtstagsessen das Widerliche zur Potenz aufschwingt. Mit Orkanstärke und Berserkergewalt bannt die Sprache von Werner Schwab und lässt trotz aller Kunsthaftigkeit nie eine Chance, das Geschilderte für Utopie zu halten.Der Schrei der KröteAn einem verregneten und schwülen Sommertag wird in Brabrand ein zehnjähriges Mädchen in einem Abfallcontainer tot aufgefunden. Der in Italien geborene Kriminalassistent Roland Benito von der Polizei Ostjütland übernimmt den Fall. Ebenso beteiligt sind Anne Larsen, Journalistin bei der "Dagens Nyheder" und die freiberufliche Fotografin Kamilla Holm, die mit einem tragischen Ereignis in ihrem Leben zu kämpfen hat. Der Mordfall wird dadurch verkompliziert, dass auch die Freundin des ermordeten Mädchens plötzlich verschwindet und dass die beiden Mädchen, wie sich später herausstellt, Mitglieder einer Chatseite im Internet sind...Der Kopf in der SchlingeArmstrong Smith ist wegen Mordes an seiner Frau zum Tode verurteilt worden. Für den Staatsanwalt ist der Fall klar. Dessen Frau aber glaubt an die Unschuld von Smith. Mit Hilfe eines guten Freundes, der als Chef der Kriminalpolizei selbst die Untersuchungen gegen Smith geleitet hat, baut sie eine fiktive Indizienkette gegen ihren Mann auf. Und bald kann der sich selbst kaum dieser zwingenden Logik entziehen. Der Staatsanwalt ein Mörder? So schnell steckt der Kopf in der Schlinge...Den Kopf hinhaltenFlugzeuge über Berlin, ohrenbetäubend, Gladgow geht zurück ins Kinofoyer, die Kasseneinnahme verschwindet in seiner Manteltasche, der Lärm der Rosinenbomber übertönt die Schreie der Kassiererin. Der Wochenschau-Kommentator dankt den amerikanischen Piloten ... 1949 wird der junge Werner Gladow mit seiner Bande festgenommen. Diebstähle, Raubüberfälle, auch Morde gehen auf ihr Konte. Die Urteile vom April 1950, dreimal Todesstrafe durch das Fallbeil, lebenslängliche und mehrjährige Freiheitsstrafen. Die Todesurteile werden im Dezember 1950 in Frankfurt/Oder vollstreckt.Ein TeufelspaktDie Polizeistation einer sizilianischen Kleinstadt bekommt einen neuen Kommandeur. Sein offizieller Auftrag lautet: Wiederherstellung bzw. Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung. An dieser Aufgabe sind mehrere Vorgänger gescheitert, weil sie sich ungeschriebenen Gesetzen nicht fügen wollten, mittels derer die sogenannten "Familien" nach wie vor die Landbevölkerung beherrschen und ausbeuten.