Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Die Attentäterin
Stundenlang hat der angesehene Chirurg Amine Jaafari, ein gebürtiger Araber mit israelischem Pass, nach einem Selbstmordattentat in einem Restaurant in Tel Aviv die Opfer des Anschlags operiert und versorgt. Als er endlich zu Hause in seinem Bett liegt, reißt ihn mitten in der Nacht das Telefon aus dem Schlaf. Es ist sein Freund Naveed, der Polizeichef von Tel Aviv, der ihn zurück ins Krankenhaus ruft. Amine soll die schwer verstümmelte Leiche einer Frau identifizieren: Es ist seine Frau Sihem. Doch der enorme Schock ist nur der Beginn des Grauens. Denn er muss erfahren, dass Sihem, mit der er viele Jahre lang eine glückliche Ehe geführt hat, die Verantwortliche für das Attentat sein soll. Amines Welt bricht zusammen. Sein Kummer, seine Verzweiflung und seine Wut lassen ihm keine Ruhe: Er will dahinter kommen, was wirklich passiert ist und gibt sich auf die lebensgefährliche Spurensuche.
Der Schlüssel zu Rebecca
Sommer 1942: Rommels Armee rückt auf Kairo vor. Die Strategie des Wüstenfuchses scheint unschlagbar. Seine Geheimwaffe: der Meisterspion Wolff in Kairo. Wolffs Auftrag: Die Pläne der Engländer auszukundschaften und sie Rommel verschlüsselt zu übermitteln. Als Schlüssel dient ihm Daphne du Mauriers weltberühmter Roman "Rebecca". Doch die andere Seite ist nicht untätig. Während die deutschen Truppen unaufhaltsam vorstoßen, beginnt in den nächtlichen Straßen Kairos eine tödliche Verfolgungsjagd.
Du sollst nicht töten
Die kleine jütländische Gemeinde ist erschüttert: Schon wieder wurde ein junges Mädchen ermordet. Die 16-jährige Birte ist bereits die dritte Tote: vergewaltigt, erdrosselt und der Schädel eingeschlagen. Die Polizei tappt im Dunkeln, die einzige Spur, ein Auto, führt nirgendwo hin. Dann wird auch noch der alte Pastor Gorm Villadsen auf dem Friedhof erschlagen aufgefunden. Hat der Lottogewinn der Tippgemeinschaft oder das Haschischlager im Kirchturm mit dem Mord zu tun?
Gibt es einen Zusammenhang zwischen allen vier Toten? Der Neffe des Pastors ist verdächtig und auch seine Tante hat offensichtlich etwas zu verbergen.Kommissar Høver würde sich eigentlich lieber seinen Rosen widmen und die Ermittlungen seinem Assistenten Therkelsen überlassen, als diesen komplizierten Fall zu lösen.
SonnenlotosEin Maler geht auf die weite Reise von Moskau nach Sachalin zu seiner Mutter. Von Schuld geplagt, reicht er der Sterbenden eine Orange - geschnitten wie eine Lotosblüte. Sie wird zum Symbol für die Erneuerung alles Lebendigen. Der Tod ist nicht die letzte Wahrheit, meint der Sohn. Das karge, schwere Leben seiner Mutter war nicht umsonst. Ihre Stimme vereinigt sich mit denen anderer Menschen. Die Wir-Stimmen erzählen von Vergangenem und Künftigem.Schatten im Feuer"Dem Vorher-Wissen und Nichts-tun-Können aufs Maul geschaut. Ein Versuch, dem Gang der Katastrophen-Vorbereitung was abzuhorchen: KRITISCHE TRIVIALITÄT. Wie im Falle der "Challenger" die Herausforderung gerächt hat, so wird in diesem Hörspiel die Rache herausgefordert. Entsprechend heißt die Raumfähre NEMESIS. Menschenverbrennender Zynismus, gewinnbringende Schlamperei und Korruption gerinnen zum Kürzel: RAND-JARGON. Nimm das Gewöhnlichste aus dem Alltag, und keiner will etwas damit zu tun haben ... Als wäre dem Hin und Her der flüchtigen Rede nicht zu trauen. Aber die Philosophie wohnt im Geschwätz, die Ausdünnung der Tragödie macht Komödianten erröten, und die Apokalyptiker reden über den Ladentische ..." (der Autor)Zwei Jahre nach der Explosion des Raumtransporters "Challenger", bei der sieben Astronauten ums Leben kamen, versucht der Autor in seinem Stück, die unheilvolle Verschmelzung von menschlicher Hybris, skrupelloser Gewinngier und Wurschtigkeit, die das Unglück auslösten, herauszuarbeiten.Die Spitze einer NadelÜber der englischen Bauindustrie schwebt das Gespenst eines Arbeitskampfes, weil die Unternehmer die Löhne kürzen wollen. Bauunternehmer Sand erhält eine anonyme Drohung: wenn er die Löhne kürze und die Arbeiter aussperre, werde der Arbeiterrat ihn mit dem Tode bestrafen. Obwohl Sand den Arbeitern eigentlich wohlwollend gegenüber steht, muss er ihnen nun kündigen, um nicht als Feigling dazustehen. Am nächsten Tag erscheint Sands Kompagnon, sein Neffe Henry, bei Pater Brown und teilt ihm mit, sein Onkel habe Selbstmord begangen. Die Leiche sei verschwunden. Am Fluss hinter Sands Anwesen findet Pater Brown den Schlafrock und einen Abschiedsbrief, der in einen Baum geritzt ist. Die Schrift gleicht der auf der Morddrohung. Bei der Untersuchung des Schlafrocks sticht sich Pater Brown an einer Nadel: der Schlafrock wurde nie benutzt, sondern vom Mörder am Fluss deponiert.Die Frage nach dem Mörder scheint schnell geklärt, nur: warum änderte er seine Taktik? Erst bringt er den Arbeiterrat in Verdacht, dann täuscht er einen Selbstmord vor? Pater Brown weiß auch diese Frage zu beantworten.Und dann kam Paulette
Ferdinand lebt allein auf seinem großen Bauernhof. Eines Tages, nach einem heftigen Gewitter, kommt er bei seiner Nachbarin Marceline vorbei und sieht, dass ihr Dach eingestürzt ist. Wie kann er der netten älteren Dame helfen? Ferdinands Enkel finden, ihr Opa müsse Marceline aufnehmen. Nach anfänglichen Bedenken unterbreitet er ihr den Vorschlag, und schon bald zihet eine neue Mitbewohnerin auf den Bauernhof. Doch dabei bleibt es nicht.
Erwin, Enten, Präsidenten
Der Wahlkampf beginnt!
Mit schöner Regelmäßigkeit wird in Versloh Fritzwalter Kleinebregenträger zum Bürgermeister gewählt. Nie gab es einen Gegenkandidaten.Eines Morgens allerdings liegt Kleinebregenträger tot neben der Bundesstraße. War es Mord? Oder ein Unfall? Erwin Dusedieker, den man im Ort für trottelig hält, weil er mit seinen Enten spricht und in Gummistiefeln Spaziergänge unternimmt, macht sich so seine Gedanken. Und verstrickt sich unversehens in einen schmutzigen Wahlkampf...
Das Buch der Fragen"Das Buch der Fragen" konfrontiert die jüdische Tradition mit den katastrophalen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Gott erscheint als einer, der sich zurückzieht, als einer, der eklatante Fehler macht, dem die Welt und die Menschen gleichgültig werden, der unendliches Vergessen ist.Der Schrei der verrückt gewordenen Sarah, der Schrei, den sie selbst nicht hört, "weil sie selbst der Schrei ist", ist eine Konsequenz aus Gottes Schweigen. Die Literatur ist für Jabès jene andere Seite des stummen Schreis, nämlich die unendliche Frage, die er als einzige Möglichkeit sieht, diesem ursprünglichen Schweigen etwas entgegenzusetzen.Das Märchen vom letzten GedankenThovma Khatisian, 1915 irgendwo auf einer Landstraße in Kurdistan geboren, liegt im Sterben. Sein letzter Gedanke spricht mit dem Meddah, dem Märchenerzähler in seinem Kopf. Seit seiner Jugend hat Thovma die Spuren seiner Vorfahren gesucht. Gefunden hat er dabei die Geschichte eines Volkes: die Geschichte der in der Osttürkei lebenden Armenier, die während des ersten Weltkrieges zu Millionen ermordet wurden. Der Meddah erzählt von Wartan Khatisian, der seinen Sohn Thovma nie gesehen hat. Ende des vorigen Jahrhunderts wanderte er nach Amerika aus. Nach 16-jähriger Abwesenheit zurückgekehrt, um eine Frau zu finden, wird er aufgegriffen und in absurden Verhören der Teilnahme an der "armenischen Weltverschwörung" bezichtigt. Die Kindheit des Vaters aber erscheint als farbiges, poetisches Sittengemälde mit den Lebensgewohnheiten, den Märchen und Mythen des armenischen Volkes im anatolischen Hochland vor der Zeit der Verfolgung durch die Türken.FensterstürzeKarel muss sich erst daran gewöhnen, neben Barolle zu sitzen, hier bei Bredla und Jan, wo er so oft alleine saß. Bredla und Jan müssen sich auch erst daran gewöhnen, dass Karel nicht allein zu Besuch ist. Barolle soll also schweigen. Aber wie kann man einer Person das Reden verbieten, die gar nicht da ist? Denn Barolle ist vielleicht nur eine Fiktion. Nur ein Gedankenspiel. Doch damit ist Barolle nicht einverstanden! Sie kann ja unmöglich von dort kommen und folglich auch nicht dorthin zurückgehen, wo es sie gar nicht gibt! Aber wenn die anderen nicht wahrnehmen, was sie sagt - vielleicht gibt es sie, die Barolle, ja tatsächlich nicht? Oder existieren die anderen nicht? Hat Barolle sich alles nur ausgedacht? Oder haben drei Leute eine Erfinderin erfunden, die diese drei Leute erfindet? Vielleicht ist auch der Kiebitz der erfundene Erfinder - und ein wirklich großer Erfinder erfindet, dass es ihn gar nicht gibt. Und verschwindet aus der Erinnerung seiner Erfundenen. Zum Beispiel, indem er sich aus dem Fenster stürzt.Die MondgöttinWer "Chang´e" singen darf, die Titelrolle der berühmten Oper "Chang´es Flug zum Mond", steht vor der Pforte des Himmels der Peking Oper. Diese Pforte öffnet sich vor derjenigen, die als "Chang´e" gefeiert wird. An diesem Punkt stand die Sängerin Xiao Yanqui vor zwanzig Jahren. Sie war jung und begabt. Alles war möglich - bis zu dem Tag, an dem sie einer älteren Rivalin das Gesicht mit heißem Wasser verbrühte. An diesem Tag hat sich der Himmel verschlossen. Xiao Yanqui musste entwürdigende Selbstkritik üben und ihren Lebensunterhalt fortan als Gesangslehrerin bestreiten. Jetzt, plötzlich, sie ist 40 Jahre alt, erhält sie durch das Mäzenat eines Zigarettenfabrikanten noch einmal die Chance, auf die Bühne zurückzukehren und die Rolle ihres Lebens zu singen - sie steht noch einmal vor der Pforte des Himmels. Aber nicht nur die Zeit, auch sie selbst hat sich verändert."Die Peking Oper ist nur der Schauplatz. Ich wollte den Geist der Zeit einfangen. Die Geschichte spielt im Jahre 1999: Das Millennium steht bevor. In den 80er Jahren hatte uns Deng Xiaoping dazu aufgefordert, darauf hinzuarbeiten, eine Wohlstandsgesellschaft zu werden. Kurz vor dem beginnenden 21. Jahrhundert haben die Menschen in China eine Art Zwischenbilanz dessen gezogen, was sie erreicht haben in diesen 20 Jahren." (Bi Feiyu)