Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Oxen - Das erste OpferNiels Oxen, ein hochdekorierter, aber schwer traumatisierter Elitesoldat, lebt fernab der Zivilisation zurückgezogen im Wald. In der Einsamkeit hofft er, seinen inneren Dämonen zu entfliehen. Das Gegenteil passiert, als er nach einem nächtlichen Besuch des nahegelegenen Schlosses Nørlund Slot zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall wird: Ein Ex-Botschafter und Gründer eines einflussreichen Think Tanks wurde dort zu Tode gefoltert. Als sich auch noch der dänische Gehimdienst einschaltet, bleibt Oxen nichts anderes übrig, als selbst zu ermitten, um seinen Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. Ein Kampf Davids gegen Goliath beginnt - atembreaubend gelesen von Dietmar Wunder.Kein Ort. NirgendsBei einer Teegesellschaft zu Winkel am Rhein könnten sich, so die Fiktion, Kleist und die Günderrode begegnet sein. Die beiden "Herzensverwandten" korrespondieren zunächst nur monologisch. Aus einem imaginären Zwiegespräch über Geist und Macht, Denken und Handeln, Männern und Frauen wird unmerklich ein Dialog: der Spaziergang am Rhein eine kurze Spanne der Bestätigung durch den anderen. Beide wissen aber auch: es gibt keine lebbare Alternative. "Wir sehen: eine Versuchsanordnung, eigentlich eine Aufführung mit verteilten Rollen, die, gerade weil sie historisiert (ohne die Probleme zu historisieren), um so reiner und schlackenloser Antworten ans Licht fördert, auf Fragen, die sich uns täglich stellen." (Günter Kunert).Meister der TäuschungDezember 1137: Kaiser Lothar ist tot. Auf demm Rückzug aus Italien durch Krankheit dahingerafft. Reihe um Reihe der edelsten seiner Ritter kniet nieder, mit Entsetzen, Trauer und Verbitterung auf den Gesichtern. Besonders eine Frage drängen sich in ihre Gedanken: Wer wird Lothars Nachfolger? Sofort entbrennt ein erbitterter Kampf um den Thron, in dem Welfen, Askanier und Wettiner ein raffiniertes Intrigenspiel treiben. Doch nicht nur Fürsten und Geistliche ringen um die Macht im Reich, sondern auch so manche Frau...Der BlindensturzGert Hofmanns "Blindensturz" ist die erfundene, nachempfundene Geschichte der Entstehung eines Bildes. Pieter Bruegels "Gleichnis von den Blinden", das 1569 entstand, gilt als erschütterndes Alterswerk, als Parabel auf die Blindheit des Menschen. Das Hörspiel nun erzählt, wie die Blinden am Morgen des Tages, da sie gemalt werden sollen, geweckt werden, ein Frühstück bekommen, wie sie gemeinsam ihre Notdurft verrichten und dann zum Maler geführt werden. Es wird erzählt, dass sie das Fallen üben müssen, denn so - als Strauchelnde - braucht sie der Maler. Schließlich ziehen die Blinden weiter. Sie sind gemalt.20.000 Meilen unter dem MeerDer französische Professor Arronax begleitet ein US-amerikanisches Schlachtschiff auf der Jagd nach einem geheimnisvollen Seeungeheuer.Beim Angriff des vermeintlichen Narwals werden der Professor und zwei seiner Gefährten über Bord geschleudert und gelangen ins Innere des berühmtesten Unterseeboots aller Zeiten: des "Nautilus" unter Führung seines Kapitäns Nemo.Eine unglaubliche Reise erwartet sie, durch Eis und Vulkanausbrüche, durch untermeerische Tunnel und vorbei an dem versunkenen Kontinent Atlantis über 20.000 Meilen unter den Meeren der Welt.Das Bild im SpiegelDer Hobby-Detektiv Lord Peter Wimsey lernt einen merkwürdigen Menschen kennen: Robert Duckworthy, der seit einem Bombenangriff unter zeitweiligem Gedächtnisschwund leidet. Außerdem sind rechts und links bei ihm vertauscht; alle inneren Organe liegen auf der verkehrten Seite. Duckworthy lebt in der ständigen Angst, nicht zu wissen, was er in den Phasen des aussetzenden Bewusstseins getan hat. Als die Zeitungen von der Ermordung einer jungen Frau berichten, steigert sich seine Angst zur Panik. Tatsächlich führen gewisse Indizien die Polizei geradewegs zu Duckworthy. Lord Peter ist überzeugt, dass es nicht Duckworthy selbst war, der den Mord begangen hat.Fritz und WilliIrgendwo im Kohlenpott: Als die beiden Rentner Fritz und Willi vor ihrer geschlossenen Stammkneipe stehen, wissen sie, dass sich schon wieder ein Teil ihres Lebens in Luft aufgelöst hat. Den Glauben an die Menschheit hat Fritz längst verloren. Er glaubt nicht an das Gute, denn der Mensch hat noch zu viel vom Affen in sich. Überhaupt wäre es manchmal besser, gewisse Zeitgenossen würden sich einfach auflösen. Enzo zum Beispiel, dessen Verschwinden allerdings die Folge von zwei gezielten Pistolenschüssen ist - Willi hat ihn umgebracht, aus Eifersucht, die Waffe hat er von Fritz. Auch der gesteht einen Mord, aber das spielt schon fast keine Rolle mehr, denn die große Auflösung hat längst begonnen.KieselascheDie dunkle Stunde der SerenissimaClaudia Leonardo, eine junge Studentin, bittet Commissario Brunetti um Hilfe. Ihr Großvater Luca Guzzardi wurde nach dem Zweiten Weltkrieg beschuldigt, sich während der Kriegszeit an ehrenrührigen Geschäften beteiligt und unrechtmäßig Kunstschätze angeeignet zu haben. Nach einer Verurteilung wurde er in der städtischen Irrenanstalt San Servolo untergebracht, wo er unter ungeklärten Umständen starb. Im Namen seiner damaligen Geliebten, Signora Hedi Jacobs, sucht seine Enkelin Claudia nun nach Möglichkeiten, den Ruf Luca Guzzardis wiederherzustellen und das Urteil zu revidieren. Noch während sich Brunetti um die Angelegenheit kümmert, wird Claudia brutal ermordet. Brunettis Ermittlungen führen weit zurück in die Kriegszeiten. Wer ist im Besitz der verschwundenen Kunstschätze? Welche Rolle spielt Signora Jacobs? Warum bekam Claudia monatlich zehn Millionen Lire von einer schweizerischen Galerie überwiesen?Tausend TeufelDresden, 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheiten. Kriminalinspektor Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes.Das HerrenhausDas Drama wurde erst 11 Jahre nach dem Tod des Autors uraufgeführt. Wenige Jahre später brachte es Gustaf Gründgens auf die Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses.Die zentralen Figuren sind der General Ramsay und seine beiden Söhne Ralph und Eugene. Gemeinsam ziehen sie 1861 in den Bürgerkrieg. Doch während sich Ralph von aristokratischen Klischeevorstellungen leiten lässt, flüchtet sein Bruder Eugene aus seinem sinnentleerten Dasein in eine eher trotzige Nachahmung südstaatlicher Herrenideale. Der General kehrt vier Jahre später als Verlierer aus dem Krieg zurück. Sein Sohn Ralph ist gefallen; Eugene wird kurze Zeit später als vagabundierender Tagelöhner am Abbruch des Herrenhauses teilnehmen, auf dem der lateinische Spruch "Nil separabit" zu lesen war - "Nichts wird uns trennen".Ein schmutziges GeschäftEin Mann liest den Abschiedsbrief seines Bruders, der in Burma für ein Verbrechen gehängt wurde, das er nicht begangen hat. Derselbe Mann, Douglas mit Namen, fährt nachts eine verschneite Straße entlang, die durch die öde Landschaft des berüchtigten Dartmoors führt.Ein zweiter Mann, Ben Hall, hält ihn an und bittet um Hilfe. Sein Rolls-Royce ist unerklärlicherweise liegengeblieben, obwohl der Tank eigentlich halbvoll sein müßte. Douglas nimmt den Anhalter mit.Kurze Zeit später endet die Fahrt für Douglas und Ben an einer Straßensperre, wo sie von drei maskierten Männern gekidnappt und in ein lichtloses Verlies geschleppt werden. Die Entführer kennen Hall, sie wissen, dass er schwerreich ist, - aber sie haben es nicht nur auf zwei Millionen Pfund abgesehen.