Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Geheimagent MarloweEngland im elisabethanischen Zeitalter: Dem Dichter Christopher Marlowe wird vorgeworfen, bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung den Gastwirtssohn William Bradley erstochen zu haben. Man stellt ihn vor die Wahl: Er kann sich auf die Todesstrafe, bei milderem Urteil zumindest auf lange Jahre im Verlies einstellen oder als Agent der englischen Königin in Frankreich operieren. Von dort befürchtet man militärische Übergriffe der Katholiken. Marlowe soll mit neuer, irischer Identität in Paris den Festungsbau studieren und dabei alle brauchbaren Informationen auf geheimen Wegen nach England übermitteln. Er selbst wird von zusätzlichen Spitzeln und Informanten auf Schritt und Tritt überwacht. Leider fliegt seine Tarnung nach Kneipenschlägereien und amourösen Abenteuern schnell auf. Er wird zum Doppelagenten und muss bei seiner Rückkehr nach England mit der Liquidierung rechnen. Marlowe fasst den kühnen Plan, seinen Tod vorzutäuschen, sich nach Irland abzusetzen und undercover neue Theaterstücke zu schreiben.EngelskaltEin Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch wendet sich an seine Kollegin Mia Krüger, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Kind bleiben wird...Newtons BirneEigentlich sollten Professor Schnack und sein Assistent Koller die Privatbibliothek von Dr. de Jenz in seinem rumänischen Schloss nach Beständen der ehemaligen preußischen Nationalbibliothek durchforsten. Da wird plötzlich eines Nachts der Schlossherr mit zersprengtem Kopf aufgefunden, und sein Gehirn klebt an der Decke. Für die Polizei ein klarer Fall: Selbstmord. Nur Koller glaubt nicht an diese Theorie, erst recht nicht, als er de Jenz´ geheime Aufzeichnungen entdeckt. Von einem lebensgefährlichen "Zerdanken" ist da die Rede, einer bedrohlich-philosophischen Sentenz, die ganze Hirne zum Platzen bringt und erstmals von Newton entdeckt worden sein soll. Da beginnen auch Koller und sein Professor allmählich um ihre Schädeldecken zu fürchten.Das Ende der TräumeBruno Schulz, geboren 1892 in Drohobycz/Galizien, gehört mit seinen Erzählbänden "Die Zimtläden" und "Das Sanatorium zur Todesanzeige" zu den großen Dichtern des 20. Jahrhunderts. 1942 wurde er im Ghetto von Drohobycz auf offener Strasse von einem Gestapomann erschossen.Matthias Brand nimmt die tödlichen Schüsse zum Ausgangspunkt für sein Hörspiel. Während Schulz stirbt, tauchen Episoden seines Lebens aus der Erinnerung auf, die mit Träumen, Fantasien und Zitaten aus dem autobiografischen Werk des jüdischen Dichters zu einem poetischen Ganzen verschmelzen.Der DoppelgängerGoljadkin fühlt sich verraten und bedroht. Ein junger Amtskollege ist zum Assessor befördert worden und soll die Tochter seines früheren Gönners heiraten, in die sich Goljadkin verliebt hat. Er will das Blatt noch einmal wenden, lädt sich selbst zum Geburtstag der Angebeteten ein und wird unter Demütigungen vor die Tür gesetzt. In dieser Nacht begegnet ihm sein Doppelgänger. Zwischen beiden entspinnt sich ein grotesker Kampf, der Goljadkin bis in die Irrenanstalt treibt. "Ich bin nicht ich, sondern jemand ganz anderer, der mir verblüffend ähnlich ist."Ein Mann, ein FjordNorbert Krabbe aus Wanne, arbeitsloser Bürokaufmann und leidenschaftlicher Preisausschreiben-Teilnehmer, gewinnt einen Fjord auf den Lofoten. Aber wie kommt man bloß nach Norwegen - zum "Norbert-Krabbe-Fjord" samt eigener Blockhütte -, wenn man pleite ist und einem schon beim S-Bahn-Fahren schlecht wird? Was Norbert an Geld fehlt, macht er durch originelle Ideen wett: Getarnt als Putzkolonne, schlägt er sich mit seiner Tochter per Zug bis Kopenhagen durch, weiter geht´s als Tramper und mit ergaunerten Schifftickets. Etliche abstruse Begegnungen später, u.a. mit Horst Schlämmer, Uschi Blum und dem stark riechenden Norweger Lars, der die Zukunft anhand eines Hundequartetts voraussagt, erwartet Norbert an seinem Ziel die nächste Überraschung...Tod eines HandlungsreisendenMillers bedeutendstes Drama erzählt von den beiden letzten Lebenstagen des einst erfolgreichen Handelsvertreters Willy Loman. Doch der 63-Jährige hat nicht Schritt halten können: Seine Firma entlässt ihn, seiner Familie ist er entfremdet. In Rückblenden werden sein vergangenes Leben und seine Hoffnungen beschworen. Willy Loman ist ein Opfer des amerikanischen Traums. Er hat sich einem Wirtschaftssystem verschrieben, in dem nur der Erfolg zählt. Am Ende aller Illusionen bleibt ihm die Lebensversicherung, für deren Fälligkeit er jetzt sorgen muss. Willy Loman begeht Selbstmord.Requiem am RialtoVenedig 1865 im Karneval-Taumel: Venezianer und Fremde tummeln sich auf den prächtigsten Maskenbällen. Doch als in einer Gondel am Rialto eine Leiche gefunden wird, legt sich ein Schatten über die ausgelassene Stimmung: Wer hat die blonde Frau entkleidet und ihr den Bauch aufgeschlitzt? Kurze Zeit später wird eine zweite Frauenleiche gefunden.Commissario Tron ist stark gefordert: Er muss schnellstens den Mörder finden, auch weil sein Vorgesetzter eine Wettbewerb um die beste Polizeistatistik gewinnen will.Professor Tarantogas SprechstundeTüftler, Spinner und Utopisten präsentieren ihre teils kuriosen, teils unmöglichen Erfindungen. Der Erfinder des Perpetuum mobile gibt sein Ehrenwort, dessen Funktionstüchtigkeit zu beweisen, sofern ihm Professor Tarantoga, Spezialist für Erfindungen, doch bitte einen Vorschuss gäbe. Der Zudecker von Erfindungen möchte durch Manipulation der Vergangenheit die Entdeckung der Atomkraft ungeschehen machen. Ein anderer will mit seinem Phantomotron okkulte Geistwesen erzeugen, um den Spiritismus zu rechtfertigen. Wieder einer hat die perfekte Waffe gegen den Terrorismus erfunden, bietet aber dazu auch Gegenmittel und Gegen-Gegenmittel an, weil ja schließlich Rüstungskonzerne auch Panzer und Panzerabwehrraketen zusammen verkaufen. Schließlich stellen sich zwei Herren Tarantoga als Antecipisten vor. Ihre Tätigkeit sei die Erfindungsprophylaxe, was freilich nicht bedeute, dass sie Erfindungen zu verhindern gedächten, im Gegenteil: Die Menschheit solle rechtzeitig auf künftige Entwicklungen vorbereitet werden, um so dem Schock ungewollter, aber nicht mehr vermeidbarer Folgen von Erfindungen zu begegnen. Nicht nur, dass die beiden sich zu diesem Zweck eine neue, zweckdienlichere Anatomie für den Menschen ausgedacht haben; sie präsentieren auch eine von ihnen entwickelte "existentielle Relativitätstheorie", mit der sie angesichts der materiellen, geistlosen Welt die Schaffung eines völlig neuen Glaubens propagieren, die Errichtung einer neuen, begrifflichen Welt, um ein positives Bild der Zukunft zu zeichnen; es werde eine Ingenieurtechnik der Sinngebungen und Werte entstehen, nicht um propagandistische Hoffnung zu wecken, sondern um den Bedürfnissen des Menschen zu dienen und ihm eine neue Daseinsberechtigung zu geben.Der AusbruchKevin "Mörtel" Maurer bricht aus dem Knast aus, um die Beute aus einem früheren Bruch zu holen. Völlig unerwartet gerät er in den ersten Lockdown. Schlechte Zeiten für Kleinkriminelle, doch "Mörtel" gibt nicht auf.Vier Mann in Uniform und ein Berg SchuheDer Ausnahmezustand ist verhängt. Vier Soldaten halten Wache neben einem Berg von Schuhen. Sie gehören abtransportierten und ermordeten Demonstranten. Die Armeeangehörigen warten auf weitere militärische Befehle, hoffen aber ebenso auf das Ende des sinnlosen Herumstehens. Von der Notwendigkeit des militärischen Terrors und den Propagandaparolen der Machthaber sind sie immer weniger überzeugt. Nur einer von ihnen glaubt in blinder Ergebenheit, Meldung machen zu müssen. Als er vom Rapport zurückkehrt, sind die Schuhe spurlos verschwunden. Die Wachen sind betrunken. Jetzt kann auch der Offizier nicht mehr länger die Augen vor den Schändlichkeiten des Regimes verschließen - aber auch nicht vor seiner persönlichen Schuld. Er zieht die Uniform aus, um fortan auf der Seite der Opposition für Demokratie und Menschenrechte zu kämpfen. Auch die drei anderen schließen sich ihm nun an.Kommissar Dierk Gewesen jagt das PhantomHamburg kurz vor dem Kollaps: Das CCH ist in die Luft geflogen, der Hauptbahnhof verseucht, in der Alster wimmelt es von Haien. Zu allem Überfluss landet auch noch eine weibliche Leiche im Plastiksack vollkommen zerstückelt auf dem Schreibtisch von Kommissar Dierk Gewesen. Gibt es einen geheimen Zusammenhang? Der Leiche lag ein Brief bei: ´Ich erwarte Sie, Bastard. Das Phantom.´ Auf dem Polizeikommissariat laufen die Köpfe heiß. Nick, Assistent von Gewesen, konzentriert sich bei geschlossenen Augen auf das Empfangen paranormaler Signale, Hauptkommissar Scheibli plant, die ganze Abteilung zwecks Recherche nach Ostsibirien zu verlegen. Kommissar Dierk Gewesen fliegt erst mal raus. Wegen rüpelhaften Verhaltens gegenüber der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen stocken. Erst als er wieder auftaucht, geht´s richtig los mit der Jagd auf das Phantom. Gewesens aberwitziger Kombinationsgabe verdanken wir es, dass Hamburg von der finalen Katastrophe verschont bleibt.