Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Freitag ohne GedächtnisBankdirektor Spiller wird in einem Steinbruch vor den Toren Londons verletzt aufgefunden. Er galt als verschollen, seit vor vier Jahren aus seiner Bank 100.000 Pfund verschwunden waren. Für Inspektor Mason ist der Fall klar: Spiller hat das Geld geraubt. Doch dieser streitet alles ab und beruft sich auf eine von den Ärzten bestätigte Amnesie, Gedächtnisschwund. Er weiß nämlich nicht, was an dem Tag des Bankraubes geschehen ist, auch die letzten Jahre liegen völlig im Dunkel seines Bewusstseins. Spiller weiß nur noch, dass er damals in seinem Büro einen Schlag auf den Kopf bekommen hat und in einem Spiegel das Gesicht des Räubers erkennen konnte. Das bringt ihn plötzlich in Lebensgefahr ...Die gesammelten Werke von Billy the KidWer kennt ihn nicht, den Mythos um den legendären Desperado, den Liebhaber und Killer Billy the Kid, der 1859 als William Bonney im amerikanischen Südwesten geboren und 22 Jahre jung erschossen wurde? Wie er enden auch seine Freunde und Feinde in der staubig schönen Prärie des Wilden Westens. Abenteurertum, Romantik und Langeweile paaren sich mit Gewalttätigkeit. Aus "Versteckspielen" wird tödlicher Ernst.Michael Ondaatje erkundet Billy´s Innenleben und befreit ihn vom Klischee des Comic-Helden.Eine Wurst für Dr. BollAnton Löffel wird 11 Jahre alt. Doch an seinem Geburtstag ist er allein. Zum Trost darf er Mamas alte Kindertrompete haben. Wer darauf spielt, kann die Sprache der Tiere verstehen und andere glücklich machen. Das muss Anton gleich ausprobieren. Vor dem Südbahnhof liegt ein Hund, dem wird er ein Ständchen spielen.Und eins klappt sofort: Er kann mit dem Hund reden. Der heißt Dr. Boll, und um glücklich zu sein, braucht er eine mittelgroße Blutwurst und keine Musik. Anton läuft zum Fleischer, doch ein Drache hat dem Fleischer die Frau gestohlen. "Bring mir die Frau und ich gebe dir die Wurst." Den Drachen hat eine Maus aus seiner Höhle vertrieben. "Verjage die Maus, ich gebe dir die Frau." Die Maus aber wurde von einer Katze verscheucht. So läuft Anton von einem zum anderen, und was am Anfang ganz einfach aussah, erweist sich am Ende als sehr schwierig.Mord ist kein SpielEhekrisen werden besonders fatal, wenn es, bei einer vorgesehenen Scheidung, ums Geld geht, um das große Geld, um das Millionenobjekt eines ganzen Unternehmens. So willigt Corinna Demarbelle, Inhaberin der Parfümfabrik Demarbelle, in die Scheidung von Lothar auch nicht ein, eher zahlt sie ihrer Nebenbuhlerin, Eva Nowak, zweihunderttausend Mark - aber dazu kommt es nicht, denn das Mädchen ist plötzlich tot.Zum Glück gibt es UmwegeUmwege erhöhen die OrtskenntnisZoe, kalifornische Künstlerin und Yogalehrerin, flüchtet aus L.A. nach Frankreich. Martin, Technikfreak aus England, will seinen Wanderkarren für Rückengeschädigte einem Praxistest unterziehen. Als sie sich auf dem Jakobsweg begegnen, sind sie erstmal ganz schön genervt voneinander. Aber schräge Reisegefährten, Wetter- und Seelenkatastrophen schweißen zusammen. Werden Martin und Zoe, grundverschieden wie sie sind, auf dem Camino einen gemeinsamen Weg finden?AmphitryonJupiter hat sich in Alkmene verliebt, die schöne Gattin des Thebaner-Fürsten Amphitryon. Um sich ihre Zärtlichkeit zu erschleichen, ist er in Gestalt ihres Ehegatten vom Olymp herabgestiegen.Der zurückkehrende Fürst erfährt alle Leiden des Hintergangenen: Zweifel, Eifersucht und schließlich den Schrecken, nicht mehr erkannt zu werden. Jupiter hat seinen Platz eingenommen, so wie es Merkur bei der Frau von Amphitryons Diener Sosias tat.Das Stück, 1806 geschrieben, gehört zu den schönsten Komödien der deutschen Literatur, voller tiefgründiger Paradoxien und einer hellsichtigen Heiterkeit.FäulnisAllein, ohne Identität und gejagt in einer fremden Welt!Hira hat Ymsland und ihren Freund Rime durch die Steintore verlassen - auch in der Hoffnung, ihre Wurzeln zu finden. Sie ist in der fremden Welt der Menschen gelandet - unserer Welt - und arbeitet in einem Café um zu überleben. Sie wird von einem der gefürchteten Blinden verfolgt, einem ehemaligen Kriegsherrn namens Graal, der die tödliche Fäulnis verbreiten soll. Für Graal könnte sie der Schlüssel zur Freitheit nach Ym sein. Nach und nach begreift Hirka, dass ihre Flucht sinnlos war - nicht sie ist diejenige, die Ymsland in Gefahr bringt. Weit weg von der alten Heimat ist sie wieder die Gejagte, doch kann sie hier auf keine Hilfe hoffen ...Im SteinDie Ärzte setzen ihr bei örtlicher Betäubung ein neues Gelenk ein. Von der Hüfte bis zu den Zehenspitzen fühlt sie nichts. Während der Operation fallen ihr alte Geschichten ein, die davon handeln, wie jemand versteinert. Sie findet etwas heraus: Die Fähigkeit, anwesend zu sein, ohne zu fühlen, ist alt und viel geübt und gehört zu jener Kultur, die auch die Kunst der Chirurgen hervorgebracht hat. Doch sie denkt auch an tröstliche Steine, die in der Hand warm werden und freundlich klicken.Die LiebendenEin Vorzeige-Ehepaar par excellance. Sie: angehende Fremdsprachenkorrespondentin, zupackend, pragmatisch, optimistisch. Er: Maschinenbaustudent, ehrgeizig, ernsthaft, tüchtig. Sie verlieben sich, heiraten 1950, gründen eine Familie, bauen ihr Eigenheim, ziehen vier Kinder groß. Der soziale Aufstieg gelingt unter Mühen und Entbehrungen. Nach fast 40 Jahren sind sie am Ziel ihrer Wünsche. Doch dann bricht alles zusammen, das Glück zerschellt an den Klippen des Alltags. Aus historischen Briefen, die bis weit in die Kindheit hineinreichen, erzählt Gerhard Henschel diese exemplarische Geschichte zweier Liebenden. Sie enthält zugleich die Privatgeschichte der alten Bundesrepublik- ihren Ursprung im "Dritten Reich", die Aufbruchsstimmung der frühen Jahre, Querelen mit Zimmerwirtinnen, den Kampf ums Geld, das wachsende Fernweh und die Verzweiflung über die Tristesse des normalen Lebens zwischen Hobbykeller, Dienstreisen und Nachsorgekur.Engel Exit"Andel", zu deutsch: Engel, heißt eine der Stationen der roten U-Bahn-Linie in Prag. Die Rolltreppe führt in einen riesigen roten Schlund hinab, der die Passanten zu verschlucken scheint. Junkies lungern herum. Unter ihnen war auch Jatek, bis er nach Paris fuhr. Was war, weiß er kaum noch: nur dass er beim Experimentieren mit billigen Narkotika auf eine Wunderdroge stieß. Das absolute Glück war mit ihr möglich. Nun hat Jatek in Prag die Drogenmafia am Hals. Sie hat von seinem Experiment gehört und wittert ein großes Geschäft. Doch Jatek will nicht.DictatorEinst konnte Cicero über Caesars Leben walten. Jetzt hat Caesar die Oberhand, während Ciceros Leben in Trümmern liegt. Mit Witz, Geschick und Mut schafft es der legendäre Redner jedoch, aus dem Exil nach Rom in den Senat zurückzukehren. Dort hat sich alles und nichts geändert. Politik ist eben ein Geschäft - mitunter ein blutiges.Die Stimme der ViolineSchöne Frauen machen das Leben eines Sizilianers erst interessant. Das kann Commissario Montalbano nur bestätigen, denn es sind gleich drei junge Damen, die ihm zur Zeit den Schlaf rauben. Da ist zunächst Michela, die junge Arztgattin, die in ihrer Villa ermordet aufgefunden wird und hinter deren Tod sich etwas ganz anderes verbirgt, als allgemein vermutet. Die zweite ist Anna, Michelas Freundin, die Montalbano bei den Ermittlungen zur Seite steht und sein Herz höher schlagen lässt, als gut für ihn ist. Dann schließlich gibt es Livia, die dritte im Bunde, die Frau, die er liebt, die jedoch Unangenehmerweise etwas von ihm fordert, das er ihr in einem schwachen Moment versprochen hat - die Ehe. Bei all der aufregenden Weiblichkeit fällt es dem Commissario nicht leicht, einen klaren Kopf zu behalten, denn immerhin gilt es, das brutale Verbrechen an der schönen Michela aufzuklären, sich nicht von offensichtlich eindeutigen Beweisen täuschen und von allzu selbstsicheren Vorgesetzten einschüchtern zu lassen.