Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

WolfsjagdSir John Plummer, der Chef des australischen Geheimdienstes, plant eine Neustrukturierung der Verantwortungsbereiche. Vor allem der Bereich von Frank Gee ist viel zu komplex. Bevor hier aber konkret etwas geschehen kann, bringt ihm Gee einen Hinweis aus England, dass ein in der Branche berüchtigter Killer, genannt der Wolf, auf eine hochstehende Persönlichkeit in Australien angesetzt sei. Gee weiß, dass der "Wolf" über Umwege Informationen aus dem australischen Geheimdienst bezieht. Es muss jemanden geben, der für zwei Seiten arbeitet. Deshalb treffen sich Plummer und Gee nur noch außerhalb des Dienstgebäudes. Während sie mit Hinweisen auf bevorstehende Rauschgiftlieferungen dafür gesorgt haben, dass alle Einreisenden genauestens kontrolliert werden, wird ihre Befürchtung immer größer, dass der "Wolf" schon im Land sein könnte.Der SchimmelreiterHauke Haien, Deichgraf an der rauen Nordseeküste, kämpft mit dem Meer, dem Aberglauben - und mit sich selbst. Storms berühmteste Novelle, spannend, kunstvoll und atmosphärisch erzählt, bleibt Lesern und Hörern unvergesslich.Königliche HoheitEin kleines Fürstentum irgendwo in deutschen Landen, irgendwann im ausklingenden 19. Jahrhundert. Fürst Johann Albrecht wird zum dritten Mal Vater: Sohn Klaus Heinrich wird geboren. Das Volk jubelt und liebt den jungen Prinzen - sogar mehr als den älteren Bruder Albert II. Der Zufall will es, dass Albert zeugungsunfähig ist. Er überlegt, ob es um des Erhalts des Herrschergeschlechts willen nicht besser wäre, die Thronfolge gleich an den jüngeren Bruder abzutreten. Sein Vater ist unsicher, denn Klaus Heinrich hat einen verkümmerten Arm. Kann er so überhaupt repräsentieren? Andererseits gibt es die alte Weissagung, dass das Land unter einem König mit einer Hand glücklich werden würde.Eifel-SturmWer jagte den Bundestagsabgeordneten Jakob Driesch durch das nächtliche Monschau in den Tod? Warum wurde die lebenslustige Annette von Hülsdonk vom Pferd geschossen? Die Mordkommission stochert im Nebel. Haben die Morde mit dem gigantischen Windkraftprojekt in Hollerath zu tun? Doch jede Spur, die der Journalist Siggi Baumeister, der Kriminalrat a.D. Rodenstock und dessen Frau Emma aufnehmen, scheint in eine Sackgasse zu führen.PilgerfahrtEin Reisender nähert sich einem Dorf in Nordafrika. Sein fremder Blick auf den "exotischen Orient" ist die Grundmelodie im Stimmreigen der Einwohner. Zwei Alte reden vom Eselhandel und der Erziehung der Kinder, die ihrerseits vom paradiesischen Leben in der Stadt träumen. Eine Frau durchschreitet in Gedanken den ihr vorgeschriebenen Lebensweg. Ein Beamter kalkuliert seine Karrierechancen. Islamische und christliche Schriften werden verlesen, und mehrere Männer diskutieren den Sinn.Die Hinrichtung des Timothy McVeighDie Hinrichtung des Oklahoma Attentäters am 12. Juni 2001 war das Ereignis der amerikanischen Medien, eine Inszenierung vordergründiger Solidarität und nationaler Einheit. Die Angehörigen der Oklahoma Opfer werden dabei in gleicher Weise wie die Täter als Figuren eines Spiels missbraucht, dessen Dramaturgie die großen Fernsehanstalten bestimmen. Das Timing, die Orte und Gesten, die Reden und Statements, alles ist auf eine perfekte Show hin ausgerichtet, die das Publikum bei Laune halten soll. Patricia Görg hat sich dieses Medientheater angesehen und das Meterial des Dramas für ihr Hörspiel neu inszeniert.Meine Stimme ist mit den Fischen geschwommenAls erfahrene Schiffsreisende ist sie auf unausweichliche Kontakte ebenso gefasst wie auf die Beobachtung der Männerwelt beim folgenden Landgang in eine südliche Stadt. »Halt´s Maul. Halt´s Maul. Wenn ich den Mund aufmache, erhebt sich neben mir eine Stimme. Halt´s Maul.« So häufig ist ihr über den Mund gefahren worden, dass die Lippen rau und spröde davon geworden sind.Wie dieser Einschüchterung entkommen? Indem man den Mund nur mehr öffnet, um zu essen, zu küssen oder zu staunen? Andererseits: Hat nicht gerade das Schweigen dieser Stimme Raum gegeben? - Der Hörmonolog einer Frau, die unterschiedlichen Facetten und Formen männlicher Gewalt begegnet: den mächtigen und den leisen. Ursula Krechel knüpft dabei an ihre Erzählung »Der Übergriff« an: »eine der witzigsten, heitersten und raffiniertesten Beschreibungen einer Persönlichkeits-Entgleisung seit langem: Phantasie pur« (NZZ).Ein Mann namens OveOve ist der Nachbar aus der Hölle: Jeden Morgen macht er seine Kontrollrunde, schreibt Falschparker auf, räumt Fahrräder an ihren Platz und prüft die Mülltrennung. Aber hinter seinem Gegrummel verbergen sich ein viel zu großes herz und eine berührende Geschichte. Seit Oves geliebte Frau Sonja gestorben ist und man ihn vorzeitig in Rente geschickt hat, sieht er keinen Sinn mehr in seinem Leben und trifft praktische Vorbereitungen zum Sterben. Doch dann zieht eine junge Familie ins Reihenhaus nebenan, die als Erstes mal Oves Briefkasten umnietet...Finkbeiners GeburtstagEin Bankräuber, ein Killer und ein Junkie fliehen gemeinsam aus der JVA Stuttgart-Stammheim. Das LKA schaltet die Abteilung "Operative Fallanalyse" ein. Haben die Flüchtigen einen Plan? Gibt es einen Zusammenhang mit dem Taxifahrer Menner, dem sie das Taxi abgenommen haben? Menners Vorstrafenliste spricht Bände. In Fachkreisen nennt man ihn den Vorschlaghammer-Menner. Sein Taxi findet man auf einem Parkplatz, im Kofferraum Schmuck im Wert von 120 000 Euro. Was im Taxi nicht gefunden wird, ist der Vorschlaghammer, mit dem Menner für gewöhnlich arbeitet. Und plötzlich wird Finkbeiner, der sich an seinem Geburtstag frei genommen hat, bei einem Überfall weit weg von Stuttgart als Geisel genommen.Das Handbuch der InquisitorenJahrzehntelang befand er sich als einflussreicher Minister unter dem Diktator Salazar im Zentrum der Macht. Auf seinem Landgut herrschte der "Herr Doktor", wie er ehrfurchtsvoll genannt wurde, als allmächtiger Patron. Das weibliche Dienstpersonal musste ihm zu Willen sein, illegitime Kinder entband der Tierarzt, politische Gegner ließ er foltern oder liquidieren. Doch nun liegt der Patron zahnlos in einem schäbigen Altenheim. In diesem grandios komponierten Stimmenkanon, in dem die chronologische Zeit außer Kraft gesetzt ist, entsteht der Alptraum einer portugiesischen Vergangenheit, der immer noch gegenwärtig ist.Dracula DraculaDer junge Sir Johann Adderley Bancroft - Hörern aus Artmanns unvergesslichem "Geheimnis des Werwolfs" als ebenso zaghaft wie begehrenswert bekannt - hat sich mit seiner Verlobten Edwarda Cornwallis auf den Weg zum Grafen Dracula gemacht. Da alle Wege eines britischen Adligen über London führen, hatte er dort auch Bram Stoker aufgesucht, der ihn nicht nur durch seine schier unglaublichen Vampyr-Geschichten, sondern auch durch seine Kenntnis der transsylvanischen Geographie und Tradition beeindruckte. Wenig später sitzen Bancroft, Student des Transsylvanischen und Huzulischen und Edwarda im Zug von Száthmár nach Mandrak und werden dort, im Herzen der Karpaten, Zeugen allerseltsamster Hochzeitsbräuche. So wird die Tochter des Bürgermeisters im Fledermaussalon des Dracul-Schlosses auf ein Streckbett geschnallt, ein junger Jäger wird tot und blutleer im Wald aufgefunden, neben ihm ein Postbote. Ebenfalls blutleer. Und was mit Edwarda, Bancrofts scheuer Verlobten, geschieht ... man muss es hören, um es zu glauben!VerstummtDetective Michael Ormewood ist schockiert, als er die ermordete Frau in ihrem Blut sieht. Eindeutig das Werk eines perversen Serientäters! Michael muss daher mit Special Agent Trent zusammenarbeiten, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die einst Geliebte war - jetzt Feindin. Und längst Vergangenes sickert in die Gegenwart, wie Gift in seine Adern...