Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Bird and SoulStationen aus dem Leben des Jazz-Saxophonisten Charlie Parker (1920-1955) bieten den äußeren Rahmen für ein dichtes Geflecht aus Musik und Text. Werner Stiefele skizzierte während der Arbeit am Text Klänge. Sie dienen nicht zur Untermalung, sondern tragen eigenständige Bedeutung. Der Text allein wäre ohne Musik so unvollständig wie die Musik ohne Worte. Michael Riessler komponierte diese "sprechende Musik" für ein halb klassisch, halb jazzig besetztes Ensemble in seiner eigenen Tonsprache.Supermenschen in ParanoiaMelodramatisch gibt sich diese Satire über eine Generation, für die der Titel "Supermenschen in Paranoia" steht. Scheinbar disparate Motive und Konzepte laufen in ihr zusammen: italienische Konsumschlager vermengen sich mit revolutionärem Vokabular, gejagte Haschischhändler platzen in eine geräuschvolle Ehekrise. Redegewandte Individuen versuchen ihre eigenen Unzulänglichkeiten als Versklavung zu definieren, "nur gesellschaftlich lösbare Probleme".Der Fall Dinah FurnerIn der Mordkommission geht ein Anruf ein, in dem Rechtsanwalt Barnett einen Toten in der Luxusvilla der steinreichen Schauspielerin Dinah Furner meldet: Die vierzehnjährige Tochter des Hauses soll den Freund der Familie erstochen haben. Bereits als die Polizisten in der Villa ankommen, beginnen die ersten Ungereimtheiten: Während Mrs. Furner (gesprochen von der jungen Inge Keller) einen Nervenzusammenbruch erlitt, scheint der unmittelbar involvierte Teenager überraschend gut mit der Situation zurechtzukommen. Außerdem gibt es da einige mysteriöse anonyme Anrufe; die Lage der Leiche, bei der es sich um einen Gangster aus besten Kreisen handelt, wurde verändert und die klemmende Wählerscheibe des Telefons soll ein wackliges Alibi bestätigten. Dass hier nicht nur die Wählerscheibe klemmt, weiß Inspektor Curtain (gesprochen vom jungen Herwart Grosse) spätestens nach der völlig widersprüchlichen Aussage der überheblichen Tochter. Aber bis es zu einem "Fall Dinah Furner" kommt, sind noch einige Recherchen nötig ...Die Sünden des Prinzen SaradinDie Einladung des berühmten Prinzen Saradin führt Pater Brown und seinen Freund Flambeau auf eine geheimnisvolle Insel in Norfolk. Bei ihrem Besuch geraten die beiden mitten in eine verzwickte Familienangelegenheit und eine italienische Vendetta, bei der die Mordopfer nicht ausbleiben. Aber irgendwas stimmt an dieser Sache nicht, findet Pater Brown und beginnt zu ermitteln...Schüsse am HochmoorDie Volkspolizei ist Wilderern auf der Spur. Hans Mangold ist als Leiter des örtlichen Jagdkollektivs und freiwilliger Helfer der Volkspolizei an der Dingfestmachung der Wilderer besonders interessiert. Er ahnt, dass u.a. sein künftiger Schwiegervater, Gastwirt Karl Lorenz, mit der Sache etwas zu tun hat. Edith Lorenz bestätigt ihm das, doch sie leidet unter dem ständigen Streit mit dem Vater und versucht ihn vor Mangold zu entschuldigen. Gerade als Mangold Edith bei ihrem abendlichen Spaziergang durch den Wald bittet, klar Stellung zu nehmen, hören sie Schüsse. Entgegen allen Bitten Ediths läuft Hans los, nachzusehen. Kurze Zeit später fällt ein weiterer Schuss. Hans Mangold ist tot. Als Täter ermittelt die Kriminalpolizei Willi Schober, Mitglied des Jagdkollektivs und gleichzeitig Wilderer. Lorenz und Meffert müssen sich dafür verantworten, dass sie den beobachteten Tathergang nicht meldeten.Oskar und die Dame in Rosa"Lieber Gott, ich heiße Oskar, ich bin zehn Jahre alt und ich habe die Katze, den Hund und das Haus angezündet..." Seinen ersten Brief an Gott schreibt Oskar nur, weil Oma Rosa ihm das geraten hat. Früher hat er nicht an Gott geglaubt, aber wenn sogar eine ehemalige Catcherin davon überzeugt ist, dass das gut tut, probiert er es eben aus. Zu verlieren hat er nicht viel. Oskar liegt mit Leukämie im Krankenhaus. Diagnose: unheilbar. Niemand wagt ihm zu sagen, dass er sterben muss, und so wird die Stimmung täglich schlechter. Doch dann hat Oma Rosa eine Idee. Nach einer alten Legende sind aus den letzten zwölf Tagen des Jahres die Ereignisse der kommenden zwölf Monate vorhersagbar. Oskar soll nun jeden Tag so betrachten, als würde er zehn Jahre zählen.Mensch auf RatenDer Chirurg Professor Marek wagt Ungeheuerliches: die Transplantation sämtlicher Körperpartien eines Menschen. Der Spender ist der zum Tode verurteilte Schwerverbrecher René Myrtil. Nachdem die Guillotine ihr Werk verrichtet hat, wird Myrtil auf sieben Unfallopfer verteilt. Dabei entbehren die neuen Arrangements nicht der makabren Komik; so sieht der brave Bankangestellte Nérisse fortan den Kopf des Bankräubers Myrtil nicht mehr auf Steckbriefen sondern im Spiegel. Die Empfänger der Körperteile erholen sich schnell von den Operationen und sind mit ihren Ersatzteilen sogar recht zufrieden. Umso erschreckender ist das, was dann geschieht.Fool´s BüttelMit Handschellen aneinandergefesselt bewegen sie sich durch die Wüste, ein großgewachsener Gefangener und der Polizist. Der hat den Auftrag, seinen Gefangenen, einen Schwarzafrikaner - vielleicht ein Asylant oder illegaler Einwanderer, vielleicht ein Drogenhändler oder Krimineller - an seinen Bestimmungsort abzuliefern. Doch irgendwie ist er nicht sicher, welcher Zielort gemeint ist. Das Gefängnis "Fuhlsbüttel" oder der gleichnamige Airport zur Abschiebung? Das mit sprachlichem Witz, Komik und Ironie in eine beinah surreale Szeneire gestellte Hörstück ist ein "akustisches Roadmovie" und stellt - wie so häufig in den Hörstücken von Susanne Amatosero - selbstverständliche Perspektiven auf den Kopf, kulturell bedingte Wahrnehmungen und Wertungen in Frage. Die poetisch wie musikalisch ausgerichtete Erzählform macht das Hörstück aber auch zu einer tanzbaren Hörballade.ScherbenseeleEine Welle bizarrer Selbstmorde erschüttert Schweden. An den unterschiedlichsten Orten im Land nehmen sich Jugendliche auf ungewöhnliche, grausame Weise das Leben, und sie alle haben eines gemeinsam: Sie hören die düstere Musik eines Interpreten namens Hunger auf alten Musikkassetten, während sie sich umbringen. Zur gleichen Zeit wird in Stockholm der erste von mehreren einflussreichen Männern ermordet. Als Kommissar Jens Hurtig ihn mit den Selbstmorden in Verbindung bringt, zeigt sich das ganze schreckliche Ausmaß des Falls...Der Zven kommtDer Zven ist laut, macht unmögliche Witze, und wenn man mit ihm zusammen ist, passiert auf jeden Fall schon in den ersten fünf Minuten wieder irgendetwas Lustiges. Schon sein Name ist witzig: Zven! Kein Wunder, dass seine Cousine Lissi und sein Cousin Bert absolut begeistert sind, als sie erfahren, dass er sie besuchen kommt. Ihr Vater fndet das allerdings nicht ganz so toll, denn Zvens Familie kann auf Dauer etwas anstrengend werden. Zum Beispiel Heinrich, Zvens Vater, der den anderen immer den Kuchen wegisst. Oder Hilde, seine Mutter, die nicht nur im Auto mächtig aufs Gas tritt. Oder eben der Zven selbst, dieser Nullblicker, der einfach nur Quatsch macht und nervt. Dass der Zven mit seiner Familie zu Besuch kommt, hat einen ernsthaften Grund: der Oma geht es nicht so gut, sie erschreckt sich nämlich manchmal vor ihrem eigenen Spiegelbild oder verwechselt den Müllbeutel mit ihrer Tasche. Die Mutter von Lissi und Bert macht sich große Sorgen, weil die Oma nicht mehr allein in ihrem Haus bleiben kann. Also wird überlegt, was zu tun ist, und die Kinder haben Zeit für sich und Zvens komische Ideen. Dabei kommt aber auch heraus, dass der Zven gar nicht immer so lustig ist, wie er tut, manchmal ist er sogar ziemlich traurig.Das Klingeln an der WohnungstürAutor Christopher schreibt eine Kurzgeschichte, die ihm selbst etwas unglaubwürdig erscheint: Ein Rollstuhlfahrer lernt Drachenfliegen. Doch bald berichtet die Zeitung von eben diesem Mann und seiner glücklichen Landung. Christopher erfindet den Mord an einer Frau - und genau so träumt es einer seiner Freunde. Hat Christopher Vorahnungen? Eine seiner neuen Erzählungen handelt von einer verschwundenen Ehefrau, die später von ihrem Mann erwürgt wird. Kurz darauf wird auch Christophers Frau Angela vermisst. Christopher sieht sich schon als Angeklagter vor Gericht... Kann er die Wirklichkeit noch beeinflussen, indem er den Schluss seiner Geschichte verändert?Der Mann aus Keego HarborClara ist mit ihrem Mann Harry für ein paar Monate in die USA gezogen. Während er Computerprogramme verkauft, sitzt sie in ihrem schönen Haus und versucht sich vorzustellen, wie es wäre, wenn sie ihrem Vater gegenüberstünde. Der kam als Befreier nach Deutschland und ging nach dem Krieg zurück in seine Heimat. Clara hat ihren Vater nie kennengelernt, weiss nur aus Erinnerungen ihrer Mutter, dass er sie "Blondie" nannte und von den Flüssen um Keego Harbor schwärmte. Und sie besitzt einen vergilbten Zettel mit seiner Adresse. Clara grübelt: Warum wird ihr gerade jetzt, nach so vielen Jahren, ihre Herkunft wichtig? Wird sie bei ihrer Suche Unterstützung erhalten? Die Amerikaner sollen nicht gerade erpicht darauf sein, illegitimen Besatzungskindern ihre Erzeuger vorzustellen.