Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Der Schrei der EuleNach Büroschluss treibt sich der Ingenieur Robert Forester als Voyeur in idyllischen Wohngegenden herum. Besonders die hübsche Jenny hat es ihm angetan. Eines Abend entdeckt sie ihn im Gebüsch, und es entwickelt sich zwischen den beiden eine heimlich-unheimliche Liebesbeziehung. Doch Robert kann mit der realen Zuneigung eines Menschen, den er zuvor glorifiziert hat, wenig anfangen. Da verschwindet Jennys Verlobter, und die Polizei findet eine Leiche im Fluss. Ist der Voyeur auch der Mörder? In "Der Schrei der Eule" entwickelt Patricia Highsmith zwei Motive, die für ihr gesamtes Schaffen zentral sind: die Unmöglichkeit der Liebe und die Unvermeidbarkeit des Bösen.Marais-FieberEin skrupelloser Pfandleiher ist ermordet worden, oder wie Malet es formuliert: ..sein Jackett wurde mit einem Brieföffner an die Brust geheftet. Privatdetektiv Nestor Burma findet die Leiche, wird prompt niedergeschlagen und entdeckt im Halbdunkel seines Bewusstseins das Gesicht einer Frau. Doch als Burma sie zur Rede stellen kann, will sie es nicht gewesen sein. Sie engagiert den Detektiv.Riverside Drive 68 / 2000 Eine Woche in Johnsons "Jahrestagen""Wer erzählt hier eigentlich, Gesine. - Wir beide. Das hörst du doch, Johnson."Gesine Cressphal und Uwe Johnson erzählen eine Woche aus ihren Jahrestagen, die Woche vom 20. bis zum 27. April 1968. Das Stereo-Mikrofon, der DAT-Walkman des Hörspielautors liefern dazu den Original-Ton von Manhattan im April 2000. So läuft der Hörer in einem subjektiven Sound-Travelling durch die Straßen von New York, durch das Handlungsgeschehen der acht Roman-Tage von ´68. Der fragmentarische Querschnitt durch eine Woche des dritten Bandes der "Jahrestage" wird ergänzt durch einen Längsschnitt, Bruchstücke aus dem von Rolf Michaelis zusammengestellten Register "Kleines Adressbuch für Jerichow und New York". Neben Gesine Cressphal und Uwe Johnson kommen auch Marie Cressphal und die New York Times zu Wort - Meldungen vom Tage, Meldungen aus dem April 2000 erzählen den Figuren der Fiktion und ihrem Autor, was geworden ist aus der Welt von damals, was sich heute zuträgt in New York City, in Mecklenburg und in Prag.Kurze Tagebuch-Eintragungen des Tonmanns ergänzen das Hörbild, stellen Bezüge her zwischen den Fundstücken, den Bruchstücken des fragmentarischen Roh-Schnitts, den erst der Kopf des Hörers zusammensetzt zu einer Topophonie der literarischen Landschaft Uwe Johnsons. Dieses Hörspiel versucht mit den Mitteln des Radios das, was Abbas Kiarostami in seinen Filmen versucht: "Ich glaube an eine Art Kino, das dem Zuschauer größere Möglichkeiten bietet und ihm mehr Zeit gibt. Ein Kino, das nur eine Hälfte kreiert, ein unvollständiges Kino, dessen zweite Hälfte der schöpferische Geist des Zuschauers selbst gestalten muss."Riverside Drive 68 / 2000 - ein unvollständiges Hörspiel, dessen zweite Hälfte das kreative Gehör des Hörers selbst gestaltet.Der Prinz der West End AvenueOtto Korner wohnt inmitten einer exzentrischen Schar jüdischer Exilanten in einem Altersheim in Manhatten. Die Theaterproben zu "Hamlet" und das plötzliche Auftreten einer jungen Krankengymnastin, die seiner einstigen Jugendliebe verblüffend ähnelt, rauben ihm gleichermaßen den Schlaf. Zudem findet Korner sich unverhofft in der Doppelrolle als Regisseur und Prinz wieder. Korner führt Tagebuch und rechnet darin mit den Intrigen seiner Heimgenossen ab, setzt sich grimmig mit den Plagen des Alters auseinander und verliert sich ab und an in seinen mit Schuldgefühlen beladenen Erinnerungen.Ganz die DeineJede Frau wird unweigerlich irgendwann von ihrem Mann betrogen, davon ist Inés, perfekte Ehefrau und Mutter, überzeugt. Deshalb ist sie auch nicht überrascht, als sie in der Aktentasche ihres Mannes Ernesto ein Zettelchen findet mit einem Herz aus Lippenstift, unterschrieben mit "Ganz die Deine". Ab jetzt untersteht Ernesto ihrer strengen Kontrolle. Als sie ihm an einem regnerischen Winterabend heimlich folgt, wird sie Zeugin eines heftigen Streits zwischen ihm und einer Frau. Die Frau stürzt, Ernesto versenkt sie im nahegelegenen See: Endlich ist die Geliebte aus dem Weg geräumt. Inés verhilft ihrem Mann zu einem Alibi, denn schließlich verbindet Hass genauso sehr wie Liebe. Doch der undankbare Ernesto denkt gar nicht daran, seine außerehelichen Aktivitäten aufzugeben. Nun beginnt Inés einen Rachefeldzug, von dem es kein Zurück mehr gibt.Der Himmel über HollywoodDer Himmel über Hollywood hängt für den Schauspieler Tom Green schon lange nicht mehr voller Geigen. Er ist gerade aus dem Gefängnis freigekommen und steht jetzt mit 200 Dollar auf der Straße. Als er nach der Beerdigung eines Literaturagenten und anschließender Sauftour gemeinsam mit zwei ehemaligen Kollegen an den großen Lettern über der Filmstadt eine Leiche findet, scheint dies für die abgehalfterten Mimen die letzte Chance. Der Tote war in ein lukratives Verbrechen verwickelt und musste deshalb sterben. Falls es ihnen gelingt, die Rolle ihres Lebens zu spielen, könnten sie an das Geld herankommen. Doch diesmal gibt es keinen Regisseur und keine Proben. Leon de Winter stellt in seinem doppelbödigen Thriller die Frage nach Wirklichkeit und Illusion und gewährt zugleich einen kenntnisreichen Einblick hinter die Kulissen der Traumfabrik.ErregerWie real ist der Virus im System eines Menschen, der in der virtuellen Welt der Börsenmonitore lebt? Wie fiktional wird ihm die Welt, wenn ihm seine Realität, sein täglicher Hochleistungssport im Parkett des Börsensaals entzogen wird? Ein Trader gerät urplötzlich in Quarantäne: "Ich bin einfallsreich kreativ jung skrupellos hoch motiviert die Gesellschaft kann es sich nicht leisten mich zu verlieren." Der Börsenmakler findet sich in einem hermetisch abgeriegelten, aber permanent observierten Zimmer wieder. Und seine Gedanken rennen in einem Monolog um sein Leben. Aufstieg und Fall, Bullen- und Bärenjagd, Halten und Abstoßen durchlaufen die Reflexionen, die eine scharfe Trennung seiner Welten zu keinem Moment zulassen... "Erreger" spielt mit dem täglichen Wahnsinn der Geldmacher.FedergrabAus einem Jugendheim bei Oslo verschwindet ein siebzehnjähriges Mädchen. Einige Zeit später wird sie tot im Wald gefunden – gebettet auf Federn, umkränzt von einem Pentagramm aus Lichtern und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen von Kommissar Holger Munch und seiner Kollegin Mia Krüger drehen sich im Kreis, bis der IT-Spezialist des Teams von einem mysteriösen Hacker kontaktiert wird. Der zeigt ihm ein verstörendes Video, das neue Details über das Schicksal des Mädchens enthüllt. Und am Rande der Aufnahmen ist der Mörder zu sehen, verkleidet als Eule, der Vogel des Todes...Wolf seinDie Schafe Locke und Kalle freuen sich, dass der Wolf tot ist. Eine gute Nachricht für Schafe. Kalle erzählt Schauergeschichten vom bösen Wolf, Locke ist ganz begierig, alles vom Wolf zu hören. Obwohl sich herausstellt, dass auch Kalle den Wolf nur vom Erzählen kennt.Und ganz allmählich kommt Kalle auf den Gedanken, dass ja nun die Stelle des Wolfes frei ist. Jeder kann sich bewerben! Schon schwärmt Kalle davon, selber Wolf zu sein. Er läuft zum Zwerg, bekommt die Stelle, zieht sich den Wolfspelz an und will schnell Erfolge vorweisen. Locke bekommt Angst vor dem so verwandelten Freund.Die unmögliche LeicheEin Schatten löst sich aus dem Dunkel des Ganges. Carmen will schreien, aber sie kann nicht. Sie kann nur den Mund aufmachen. Nur das. Der Schatten kommt näher. Und ist längst kein Schatten mehr.Es ist - die Kleine! Anna, die zarte, sanfte, seltsame. Und sie hält ein riesiges Messer in der Hand und zieht das rechte Bein nach...Eine gute PartieFred und Walter sind unzertrennlich. Freunde kann man sie aber eigentlich nicht nennen. Beide sind alte Herren, beide haben im zweiten Weltkrieg gegen die Deutschen gekämpft. Nun kämpfen sie gegeneinander - im Schach. Und das seit 37 Jahren. Aber sie kämpfen nicht wirklich. Walter kommt einfach jeden Dienstag auf ein Stündchen in Freds Wohnung, um die sich stets endlos hinziehenden Partien fortzusetzen. Walter ist der einzige, den der prinzipiell schlecht gelaunte Witwer Fred Kowinski in seiner Wohnung duldet. Schon seinem eigenen Sohn Leonard gelingt es kaum, sich länger als ein paar Minuten bei seinem Vater aufzuhalten. Und wehe, wenn er es auch nur zaghaft wagt, auf die miserable Ordnung in der väterlichen Behausung hinzuweisen. Oder sich gar erdreistet, eine Haushälterin einzustellen. Damit ist er schon ein paar Mal gescheitert. Doch Leonard lässt nicht locker. Aber auch der neuesten Ordnungshüterin erklärt Kowinski senior ohne viel Umstände den Krieg. Nur lässt die sich davon keineswegs beeindrucken. Als sich überdies herausstellt, dass sie etwas von Schach versteht, kommt unerwartete Bewegung in das traditionelle Dienstagsduell der beiden alten Herren.Der VerdächtigeParis, Anfang der 30er Jahre. Eine anarchistische Gruppe plant eine sogenannte "direkte Aktion": Eine Flugzeugfabrik soll in die Luft gesprengt werden. Während Kommissar Meulemanns die Ermittlungen aufnimmt, spitzt sich die Lage dramatisch zu.