Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
TattooTiger, ein junger, international erfolgreicher Künstler, besucht Freunde aus alten Zeiten. Lea, Schauspielerin, lehnt regelmäßig Rollenangebote ab, die sie niveaulos findet. Fred, ihr Freund, schreibt seit Jahren an seinem ersten Roman. Im Rausch des Wiedersehens besiegeln die drei Freunde einen Pakt, der bald darauf unerwartete Opfer fordert. Als Tigers Galeristin Naomi sich der Sache annimmt und Tigers Assistent auf den Plan tritt, spitzt sich das Problem drastisch zu. Wer verkauft wen und zu welchem Preis? Eine schwarze Komödie über die Kunstwelt unserer Tage.Jailhouse BluesIn Motils Todeszelle herrscht Hochbetrieb. Noch zwei Stunden, dann soll sein kurzes Leben auf dem elektrischen Stuhl enden. Zuvor finden sich einige wohlmeinende Amts- und Würdenträger ein. Der Pfarrer überredet Motil zur Schnelltaufe, damit er sich die Auferstehung nicht verspielt. Die Pflichtverteidigerin will seine Hinrichtung werbewirksam vermarkten. Und der Sheriff von Desertstone, Texas, legt gleich 14 Mordbekenntnisse zur Unterschrift vor, damit sich das Geschäft um Motils letzten Wunsch auch für die Staatsgewalt lohnt. Nur der an gutes Gefängnisessen gewöhnte Wärter hat den kleinen Gauner ins Herz geschlossen. Wäre doch schade, wenn er beim gespendeten Henkersmahl aus Zeitgründen auf das Dessert verzichten müsste.Der Wind des BösenAlbert Lomatewa, der alte Hopi, ist zur heiligen Quelle gekommen, um die Götter zu beschwören - und findet einen Toten. Er verschweigt den Fund, damit das Regenritual nicht durch Polizei-Ermittlungen entweiht wird. Doch Jim Chee, Officer der Navajo Tribal Police, entdeckt die Leiche. Steht der Mord im Zusammenhang mit den Sabotageakten gegen die "eiserne Windmühle", die die Weißen gebaut haben, um das Wasser der Quelle umzuleiten? Jim Chee legt sich in der Nähe der Mühle auf die Lauer. Da erschüttert eine gewaltige Explosion das Tal...Des Meeres, der Mafia und der Liebe Wellen...Lieutenant Frank Walkerton, Chef des Spreng- und Entschärfungskommandos im Militärbereich Plymouth, wird zu Bill Cadegeworth, dem verantwortlichen Depotverwalter des Waffendepots gerufen. Eine Kiste brandneuer, zur militärischen Verwendung gerade erst freigegebener Haftminen vom Typ 10 ist verschwunden. Ein administrativer Irrtum, vermutet der ebenfalls herbeigeeilte verantwortliche Sicherheitsoffizier Major George Bentham zunächst, zumal diese Minen einer besonderen Geheimhaltungsstufe unterliegen. Da taucht auch schon Scott Mortimer als Beobachter vom Verteidigungsministerium in London auf. Sollte ein Anschlag auf den modernsten U-Boot-Jäger der Royal Navy geplant sein, der gerade im Hafen von Pymouth liegt? Steckt etwa die IRA dahinter? Als Taucher in der Nähe des Wasserreservoirs vor Plymouth gesehen werden, müssen Walkerton und sein Stellvertreter Richards - der Nordire und Katholik ist - zum Einsatz.VirginiaKeine amour fou, keine glühende Leidenschaft, eine merkwürdig spröde, platonische Liebe verband Virginia Woolf mit ihrem Mann Leonhard. Fast 30 Jahre verbringen die beiden miteinander, der kühle, distanzierte, jüdische Autor und die kapriziöse, hochnervöse und hochbegabte Exzentrikerin. Seinen ersten Heiratsantrag lehnt sie hochnäsig ab. 1912 willigt sie dann doch ein. Später entbrennt sie in heftiger Leidenschaft für die Autorin Vita Sackville-West. An Leonhard schreibt sie in ihrem Abschiedsbrief, kurz vor ihrem Freitod 1941: "Du bist mir in jeder Hinsicht alles gewesen, was einem überhaupt ein Mensch sein kann. Ich glaube nicht, dass zwei Menschen hätten glücklicher sein können, als wir es waren ..."Meister EinsamMenschen begegnen sich - sie kommen sich näher und bleiben sich fremd. So ist das Leben aus der Perspektive des Meister Einsam, einer Erfindung August Strindbergs. "Passanten", "Der Offizier", "Der Seinem Schicksal Überlassene", "Der Photograph", "Ukko": sie und manche andere erscheinen und vergehen, festgehalten durch unsere Wahrnehmung. In ihr treten sie als flüchtige Erscheinungen auf, als leichte Schatten, ferne Verwandte unserer Erinnerungen. Typisch Strindberg - und doch gänzlich neu: denn die meisten dieser Texte sind selbst in Schweden noch unveröffentlicht, geschweige denn in Deutschland schon bekannt. Fragmente aus dem Nachlaß, Skizzen und Entwürfe hat Renate Bleibtreu übersetzt und, ergänzt um Szenen aus Strindbergs bekannterem Werk, neu zusammengesetzt.Elsa Roth. Ein BerichtSeit Jahren geht Elsa Roth auf den Friedhof, um das Grab zu pflegen. Und seit Jahren starrt sie auf die Fotografie, auf der ein kleines Mädchen zu sehen ist, das zwischen einer Frau und einem Mann steht. Doch sie kann sich an nichts erinnern. Nur noch daran, wie diese Frau und dieser Mann auf dem schlammigen Weg immer weiter zurückblieben, während sie selbst von einer Fremden fortgezogen wurde. Das war im Mai 1941, irgendwo zwischen Polen und Deutschland. Manchmal verwandeln sich die Namen auf dem Grabstein in diejenigen ihrer Eltern. Doch eines Tages steht der Mann neben ihr am Grab, dessen Eltern dort tatsächlich begraben liegen. Er heißt Stone und lebt im Ausland.WidersacherJean-Claude Romand ist ein erfolgreicher Arzt, der in der Forschung arbeitet. Zu Hause warten auf ihn seine treue Frau und seine beiden Kinder. Die Freunde respektieren und verehren ihn. Jäh wird die Idylle zerstört, als nachts das Haus der Romands abbrennt und außer Jean-Claude die ganze Familie umkommt. Fassungslosigkeit breitet sich aus im Dorf - erst recht, als die Ermittlungen ergeben, dass Jean-Claude selbst alle getötet und das Haus in Brand gesteckt hat. Der Schriftsteller Emmanuel Carrère sucht nach einer Erklärung für diese unglaubliche Tat, die 1993 in Frankreich wirklich passierte und Justiz und Öffentlichkeit erschütterte. Ergebnis ist die Offenlegung eines Lebens aus Lügen, Angst und Depression, das für die Umwelt immer unverständlich bleiben wird.Die VollmachtIbrahima Dieng lebt mit seinen zwei Frauen vor den Toren der Stadt ein armes, aber ruhiges Leben. Eines Tages bringt der Briefträger eine Geldanweisung vom Neffen aus Paris. Noch bevor Ibrahima selbst davon erfährt, geben seine Frauen schon das Geld beim Kaufmann aus. Bald klopft das ganze Dorf an, um einen Anteil an Ibrahimas angeblichem Reichtum einzufordern. Der plagt sich unterdessen mit der Bürokratie, die hartnäckig zwischen ihm und dem Geld des Neffen steht. Naiv und gutmütig lässt Ibrahima sich bis zum Bankrott ausnehmen. Da hält eines Tages wieder das Mofa des Briefträgers vor seiner Hütte.Täglich Brot"Arbeit macht Spaß. Diese Arbeit macht Spaß. Sonst würde ich sie ja nicht machen." Modernen Angestellten ist das Vokabular der New Economy in Fleisch und Blut übergegangen. Worte wie "Teamfähigkeit", "Kreativität" und "Humankapital" gehen ihnen aber nur so lange flüssig über die Lippen, wie sie die jeweilige Lebenssituation nicht einfach beschreiben, sondern vielmehr überdecken. Die Regisseurin Beate Andres inszeniert die fünf Monologe in einer klaustrophobischen Welt: Jeder redet für sich, Gespräche oder Kontakte gibt es nicht.Das David-DingDer Umstand, dass Gass der einzige Privatdetektiv in Potsdam ist, hat leider keinen positiven Einfluss auf seine Auftragslage. Die ist anhaltend mau. Bis Betty, seine ehemalige Flamme, die inzwischen einem gut gehenden Gewerbe - dem ältesten nämlich - nachgeht, seine Kanzlei aufsucht, um ihn anzuheuern. Sie bringt ein Ding aus Marmor mit. Es ist das Teil, das die Männlichkeit von Michelangelos berühmter David-Statue am eindrucksvollsten darstellt. Eine solche Kunst-Entmannung wirbelt sogar in Potsdam Staub auf - zumal Betty am nächsten Tag in ihrem Séparee ermordet wird. Nun hat Gass auf einmal eine Menge zu tun...Das TriumviratDrei Honoratioren beim wöchentlichen Skat. Der jüngste Fernsehkrimi animiert Oberst a.D. Albrecht, Pfarrer Bargmann und Dr. med. Korff zu einem gewagten Gedankenspiel: Könnten auch sie einen Menschen umbringen? Alle drei sehen in dem Apotheker des Ortes ein mögliches Opfer. Zu ihrer Überraschung erfahren die Herren zwei Tage später, dass der "Pillendreher" tot ist.