Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
NordostAm 23. Oktober 2002 um 21:05 Uhr besetzen 42 Tschetschenen das Moskauer Theater an der Dubrowka während der Vorstellung des Musicals "Nord-Ost". Sie nehmen 850 Zuschauer, Schauspieler und Angestellte als Geisel. Ihr Anführer Mowsar Barajew fordert den Abzug der russischen Truppen aus Tschetschenien und droht damit, das Theater zu sprengen. Am dritten Tag stürmt die militärische Eliteeinheit "Alfa" das Theater mit Hilfe eines bis heute unbekannten Betäubungsgases. 129 Geiseln sterben an den Nachwirkungen des Gases oder an mangelnder medizinischer Versorgung. Das Hörspiel von Torsten Buchsteiner rekonstruiert die Ereignisse aus der Sicht dreier Frauen, die auf unterschiedliche Weise in die Geiselnahme involviert sind. Wie durch die Scheiben des Musical-Theaters werden die individuelle Dimension der Tschetschenien-Frage und die Konsequenzen eines politischen Konflikts für jeden Einzelnen beleuchtet.Die PutzfrauIris hat schon in Bonn und Berlin geputzt. Nun reinigt sie die Räume eines Rathauses in der Ostprovinz. Ihr Freund, der arbeitslose Bodo, dessen Bauunternehmen Pleite ging, will einen Job und eine Villa im Tessin. Da weder das eine noch das andere zu haben ist, geht er in dieser Kriminalgroteske seinen eigenen Weg. Iris stellt schon mal für ein paar Stunden das Wasser im Rathaus ab. So kann sich wenigstens keiner die Hände in Unschuld waschen. Bodo schmettert dem Bürgermeister ein paar Warnschüsse entgegen. Der kann sich nicht wehren, da seine Waffe aus dem Schreibtisch verschwunden ist. Hätte er doch mehr auf seine Putzfrau geachtet.Auf ProvisionsbasisFletcher war Sicherheitsinspektor in einer großen Londoner Firma. Seit seiner Entlassung ist er bereit, beinahe jeden Job anzunehmen. Das kleine Unternehmen, das auf seine Bewerbung reagiert, ist vor allem an den Kenntnissen über die Sicherheitsanlagen seiner alten Firma interessiert. Es ist bekannt, dass dort ein Safe mit Juwelen im Wert von etwa einer Million Pfund steht. Mit cleveren Methoden wird Fletcher in das Netz krimineller Machenschaften hineingezogen.Die PoggenpuhlsFür die adlige Familie von Poggenpuhl sind schwere Zeiten angebrochen. Nach dem Tod des Vaters in der Schlacht bei Gravelotte schwinden ihre finanziellen Mittel. Witwe Albertine Pogge von Poggenpuhl lebt mit ihren drei Töchtern Therese, Sophie und Manon in ärmlichen Verhältnissen in Berlin. Ihre Söhne Wendelin und Leo dienen im selben Bataillon wie der Vater. Erst als Sophie als Gesellschafterin bei Verwandten aufgenommen wird, wendet sich das Blatt für die Familie. Fontanes präziser ironischer Ton und seine schlagfertigen Dialoge machen den Roman zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein Klassiker des deutschen Realismus - ungekürzt gelesen von Gert Westphal.Friedlicher FreitagnachmittagHerr Perret geht gern zu seiner Bank und zu der netten Dame hinter dem Schalter. Diesmal wird ihr kleiner Flirt von zwei unangenehmen Herren unterbrochen. In Sekundenschnelle sind die Kassen leer, und in der Bank liegt ein Toter. Perret muss die geschockte Dame vom Schalter zu ihrer Großmutter nach Hause begleiten. Jetzt könnte die Romanze ihren Lauf nehmen. Doch die Dame ist am nächsten Tag verschwunden. Bei seinem Versuch, sie wiederzufinden, stößt er auf mörderische Tatsachen.Im kalten Licht des FrühlingsFrühling auf den Shetlandinseln. Die alte Mima Wilson wird erschossen auf ihrem Grundstück aufgefunden. Ein Jagdunfall? Kurz darauf liegt eine junge Archäologin mit aufgeschnittenen Pulsadern an der Stelle, wo sie wenige Tage zuvor auf Mimas Land neben alten Silbermünzen auch einen Schädel unbekannter Herkunft entdeckt hat. Doch handelt es sich wirklich um Selbstmord?Was zunächst wie ein Zusammentreffen unglücklicher Zufälle aussieht, verdichtet sich für Inspektor Jimmy Perez im Laufe der Ermittlungen zu eine beängstigenden Vermutung. Er muss den dunklen Geheimnissen der Insel-Gemeinschaft auf den Grund gehen...Die Klaviatur des TodesDas Geschäft von Michael Tsokos ist der Tod. Der Rechtsmediziner wird immer dann von den Ermittlungsbehörden um Hilfe gebeten, wenn sie mit ihrer Aufklärungsarbeit nicht weiterkommen. Er soll herausfinden, was Leichen nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall? Realistisch und hautnah schildert Tsokos rätselhafte Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Obduktionssaal und im Labor fügt der Forensik-Spezialist die Indizien zu einer wissenschaftlich unwiederlegbaren Beweiskette zusammen. Hochinformativ und spannend bis zur letzten Minute!Taran und der ZauberspiegelTaran hat viele Abenteuer bestanden, aber das Schwerste steht ihm noch bevor: die Suche nach sich selbst. Wer waren seine Eltern? Wo kommt er her? Um das herauszufinden, reist er zusammen mit seinen treuen Freunden quer durch Prydain und spürt Geheimnissen nach, die lange im Verborgenen lagen. Dabei treibt ihn noch eine zweite Hoffnung an. Falls er wirklich adliger Abstammung ist, wie er es sich erträumt, wird dann Prinzessin Eilonwy vielleicht ebenso oft und voller Wärme an ihn denken, wie er in letzter Zeit an sie denken muss? Doch das Schicksal hält noch einige Überraschungen für Taran bereit.Loriots AbendHeute ist Vicco von Bülow alias Loriot längst eine Institution der deutschen Humorgeschichte. Das war nicht immer so. Im Jahr 1969 etwa führte sein Gedicht "Advent" noch zu einer Anfrage im deutschen Bundestag, und Henri Nannen fühlte sich in den fünfziger Jahren genötigt, den Cartoon "Auf den Hund gekommen" aus dem "Stern" zu verbannen ...Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, wird am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel geboren. Da die Mutter früh stirbt, wächst von Bülow mit seinem ein Jahr jüngeren Bruder bei Großmutter und Urgroßmutter in Berlin auf. 1938 zieht die Familie nach Stuttgart, wo Bülow das Gymnasium besucht. In der Familientradition, sein Vater ist preußischer Offizier, beginnt er 1941 eine Offizierslaufbahn, der ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in Russland folgt.Von 1947 bis 1949 studiert er auf Anraten des Vaters Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg, wird Werbegrafiker und erfindet das charakteristische "Knollennasenmännchen". Ab 1950 ist von Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin Die Straße, im Anschluss für den Stern tätig. Seit dieser Zeit verwendet er den Künstlernamen Loriot, die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentiers der von Bülows.Nachdem diverse deutsche Verleger kein Interesse zeigten, erscheint 1954 beim Schweizer Diogenes Verlag Loriots erster eigener Cartoonband (Auf den Hund gekommen).1959 hat er eine kleinere Rolle als Schauspieler in Bernhard Wickis Film Die Brücke, 1962 eine Mini-Rolle als Meldeoffizier in A. Martons Kriegsfilm Der längste Tag.Ab 1967 moderiert Loriot die Fernsehsendung Cartoon, die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortet und verlässt damit die künstlerisch engen Rahmenbedingungen, die das Medium Zeitschrift ihm auferlegte.1976 entsteht die fünfteilige Fernsehserie Loriot, in der er sowohl gezeichnete wie auch selbst gespielte Sketche (letztere oft zusammen mit seiner kongenialen Partnerin Evelyn Hamann) präsentiert.Er ist Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in den Filmen: Pappa ante Portas und Ödipussi.Eine besondere Liebe verbindet Loriot auch mit der klassischen Musik und der Oper. 1982 dirigierte er das humoristische Festkonzert zum 100sten Geburtstag der Berliner Philharmoniker, mit dessen Geschichte er auch durch familiäre Beziehungen verbunden ist (Hans Guido von Bülow, der erste Chefdirigent der Philharmoniker, war ein entfernter Verwandter von Loriot). Seine Erzählfassung von Camille Saint-Saëns´ Karneval der Tiere führte Loriot wiederholt mit dem Scharoun Ensemble auf, einem Kammermusikensemble aus Musikern der Berliner Philharmoniker. Als Opernregisseur inszenierte Loriot Friedrich von Flotows Martha (Stuttgart) und Carl Maria von Webers Der Freischütz (Ludwigsburg).Loriot ist seit 1951 verheiratet und hat zwei Töchter.Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrenwürden. Zuletzt wurde er für seine Bemühungen um die deutsche Sprache mit dem Jacob-Grimm-Preis 2004 ausgezeichnet.Das Haus in der RothschildalleeFrankfurt um 1900: Der Tuchhändler Johann Isidor Sternberg und seine Familie sind in das Haus in der Rothschildallee 9 eingezogen. Seine Frau Betsy ist zum zweiten Mal schwanger. Auf ihrem erstgeborenen Sohn Otto lastet der elterliche Ehrgeiz und der Stolz eines Vaters, dessen Träume er verwirklich, ja sogar mehren soll. Als die Familie sich 1914 zur Kur in Baden-Baden aufhält, wird in Sarajevo der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand ermordet. Die Familie reist eilig zurück nach Frankfurt. Am 1. August befindet sich auch Deutschland im Krieg. Alle glauben, dass er Weihnachten schon zu Ende sein wird. Als des Kaisers "Balkonrede" bei Kriegsausbruch in Frankfurt publik wird, hat Johann Isidor Sternberg Tränen in den Augen. "Das ist der Tag auf den wir immer gewartet haben. Endlich ruft das Vaterland seine jüdischen Söhne.", glaubt er.Mit einer Fülle an historischen Details beschreibt Stefanie Zweig das Leben der Menschen, ihre Ängste und Sorgen. Die praktische Lebenszugewandtheit der Frauen in schwierigen Zeiten wird ebenso thematisiert wie die Desillusionierung eines Mannes, der ein guter Deutscher sein wollte, der alles für ein Vaterland gegeben hätte, das ihn jedoch nie als gleichwertig betrachtete und der sich wieder auf seine jüdischen Wurzeln besinnt. Mit wunderbaren Bildern schildert Stefanie Zweig das Leben dieser gutbürgerlichen Familie. Es gelingt ihr auf meisterhafte Weise, die Tragik der Zeit durch Wärme und eine gute Portion Humor zu einem Lese- und Hörvergnügen zu machen.Die Geschichte der getrennten WegeElena und Lila, die Mädchen aus "Meine geniale Freundin" und "Die Geschichte eines neuen Namens", sind inzwischen 22 Jahre. Lila, die schon mit 16 heiratete, verlässt ihren Mann, kämpft mit den Problemen einer alleinerziehenden Mutter und versucht, sich als Fabrikarbeiterin über Wasser zu halten. Für Elene, die Neapel verließ, öffnen sich neue Türen zur Welt der Wohlsituierten und Interlektuellen. Wir begleiten die Freundinnen durch die Jahre 1968 bis 1976: Rote Brigaden verbreiten Terror, Studenten gehen auf die Straße. Und die verkrusteten Rollenklischees zeigen erste Risse...Reckless - Auf silberner FährteNifon, die Insel der Füchse: Das vierte Abenteuer führt Jacob und Fuchs in den fernen Osten.Jacob sucht gemeinsam mit Will nach einem Spiegel, von dem Sechzehn, das Mädchen aus Glas und Silber, erzählt hat. Der jüngere Bruder will Rache, der ältere Sicherheit für sich und Fuchs, denn der Handel, den Jacob einst mit Spieler geschlossen hat, ist noch nicht vergessen.Aber ein Toter hat andere Pläne, und der Spiegel, nach dem sie suchen, gebiert eine furchtbare Jägerin.