Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
Matti OravaPamina ist neun Jahre alt und seit einigen Tagen mit ihren Eltern im Sommerurlaub. Leider fahren die älteren Geschwister nicht mehr mit, und auf der finnischen Insel ist auch sonst niemand, mit dem Pami spielen könnte.Den Laptop hatte die Mutter wieder ausgepackt, weil Pami im Urlaub die Natur genießen soll. Der Urlaub ist sehr langweilig, bis eines Tages die Eltern von einem Ausflug ewig nicht zurückkommen. Pami sorgt sich schon. Da taucht Matti Orava auf, ein finnischer Naturgeist, und die beiden suchen gemeinsam die Eltern.Triumphe des WillensDer "Generalist" Bazon Brock, brillanter Interpret seiner selbst, nennt sein Hörstück ein Selbstexperiment. Sport und Leistung bilden den Hintergund für seine Frage nach dem Stand der öffentlichen Kommunikation.In welchem Verhältnis stehen öffentliches Sprechen und öffentliches Leben? Woher rührt die Sprachohnmacht, wenn über Sportereignisse, über politische Dinge gesprochen wird? Ist öffentliches Sprechen der Ersatz für öffentliches Leben? Wer oder was setzt wen oder was voraus: die Handlungsform den Sprechgestus, oder bestimmt umgekehrt die Sprache das öffentliche Verhalten?Ausweitung der KampfzoneMichael ist EDV-Fachmann und führt ein unspektakuläres Leben, das sich insbesondere durch das Fehlen von Bindungen und einer inneren Erstarrung auszeichnet. Sein Dasein findet jenseits von Glück und Unglück statt, ein Umstand, der - wie der Autor glaubt - nicht wenig mit der Sexualität unserer Tage zu tun hat.´Ausweitung der Kampfzone´ (1994) erregte ebenso wie der Nachfolge-Roman ´Elementarteilchen´ (1998) viel Aufsehen. Houellebecqs Kunst, der gesellschaftlichen Welt das Stethoskop an die Brust zu halten und ihre Krankheiten zu diagnostizieren, erinnert an Sartre und die Ekelbestände, die dieser im menschlichen Dasein ausfindig machte, an Camus und seinen ´Fremden´. Houellebecq stellt dem Existenzialismus das Motiv der Sexualität an die Seite und fällt ein vernichtendes Urteil. Die allein um ihrer selbst willen praktizierte Sexualität ist der Grund für den narzistischen Ausverkauf des Subjekts, für den gänzlichen Verlust an Liebe, aber auch für die äußerste Bindungslosigkeit und Vereinzelung.Das Haus im WindKihei war mit dem vornehmen Hiroshi zur Schule gegangen. Die Rolle des Trottels, die er auf Drängen der Mutter während des Krieges spielen musste, um der militärischen Grundausbildung zu entgehen, wurde Kihei nie wieder los. Später, noch bevor Hiroshi Bürgermeister wurde, spannte er Kihei die Tochter des Priesters aus. So heiratete Kihei Satoko erst, nachdem Hiroshi sie geschwängert und verstoßen hatte. Während Hiroshi mit großem Erfolg ein Atomkraftwerk plante, vegetierten Kihei und seine Frau erbärmlich dahin. Satokos Sohn, den Kihei liebte wie seinen eigenen, hatte das ärmliche Leben satt und putzte den Reaktorkern im Atomkraftwerk - mit tödlichen Folgen."Das Haus im Wind" ist eine bittere Lebensgeschichte aus dem Nachkriegsjapan, verwoben mit der Mythologie und einer traurigen Lebensweisheit.RoaratorioMit der Komposition "Roaratorio. Ein irischer Circus über Finnegans Wake", einem Schlüsselwerk der Akustischen Kunst, verband John Cage seine Erfahrungen mit Musik und Poesie, Lautdichtung und Naturlaut, Umweltklang und Tonbandmontage sowie seine Eingebundenheit in den Zen zu einer allumfassenden, klingenden Kosmogonie. Die lautpoetische Achse dieses irischen Circus´, gesprochen und gesungen von John Cage, besteht aus Zitaten aus "Finnegans Wake" von James Joyce sowie einer polyphonen Collage aus über zweitausend Klängen. Das Werk wurde weltweit im Radio gesendet und auch als Raumklang-Performance und Ballett live mit John Cage und Merce Cunningham realisiert.Ich werde auf eure Gräber spucken"Ich werde auf eure Gräber spucken" entstand 1946 als Resultat einer Wette. Vian war überzeugt, den damals gefeierten amerikanischen Pulp-Fiction-Roman perfekt imitieren zu können. Er wählte ein Pseudonym (Vernon Sullivan), gab sich als Übersetzer des Werkes aus und gewann die Wette. Die Leser stürzten sich auf das Buch. Als Vians Streich aufflog, wurde er als "Lügner" beschimpft, das Buch verboten und Vian verurteilt. 1959 wurde es verfilmt. Vian, entsetzt über das Resultat, starb im Kino während der Filmabnahme an einem Herzinfarkt.Gott ist ein DJEine Frau und ein Mann, um die dreißig, im Tonstudio, das zugleich ihre Wohnung ist, inszenieren ihr Leben vor Raumund Kontaktmikrophonen. Sie war kurzfristig berühmt durch eine Art Reality-TV-Show, musste vor laufender Kamera immer nur reden. Er ist DJ, mixt seine eigenen Klangwelten. Während sie erzählen, surfen sie zwischen verschiedenen Identitäten, aber jede scheinbar persönliche Äußerung erweist sich als Performance, jede Geschichte als Simulation. Die Grenzen zwischen Realität und Inszenierung verschwinden in einer gigantischen Show. Alles wird einbezogen im Spiel, alles gerinnt zum Zitat. Authentizität und Identität sind unbrauchbare Konzepte in der zersplitterten Welt medialer Kommunikation.JanningsEmil Jannings, Jahrgang 1884: Schiffsjunge, Volontär, Bühnenschauspieler, Arbeiten mit Max Reinhardt, mit Ernst Lubitsch. 1926: Umzug von Berlin nach Hollywood, Filmpreise, Starruhm. 1930: Rückkehr nach Berlin, "Der blaue Engel", Filmerfolge im Dritten Reich. 1945: Auftrittsverbot.1946: Jannings lebt zurückgezogen am Wolfgangsee. Er bekommt keine Aufträge, solange er nicht "entnazifiziert" ist. Doch wozu sich schuldfrei sprechen lassen? Jannings, der zum Schauspieler "Berufene", hält alles für ein großes Spiel: "Den Schurken könne schließlich nur spielen, wer selbst einer sei", erklärt er im Hörspiel.Heart BeatEigentlich wollte sie ein ganz normales Familienleben. Mit Mann, Kindern, Haus und Garten. Doch sie hatte Neal Cassady geheiratet, den Beatnik und Frauenhelden, den Freund von Kerouac und Ginsberg. Neal hat Jack Kerouac solange in sein Haus in San Francisco eingeladen, bis der sich 1952 tatsächlich dazu entschließt, eine Zeit lang bei ihnen zu wohnen. Neal gibt ihr zu verstehen, dass er gegen ein Verhältnis der beiden nichts hätte. Eine problematische Situation für die puritanisch erzogene Carolyn, doch sie ist eine gehorsame Ehefrau: "Okay, Neal dear, let´s try it your way."In "Heart Beat. My Life with Jack & Neal" schaut Carolyn zurück auf ein Jahr mit zwei Männern zwischen Lockenwicklern und Marihuana. Das amerikanische Original erschien 1976 und kam 1979 in die amerikanischen Kinos.Der EngelsturmSimon Schneelocke ist entschlossen, mit Prinzessin Miriamel das letzte der Großen Schwerter zu gewinnen und so Prinz Josua zum Sieg gegen die dunklen Mächte Osten Ards zu verhelfen. Welche geheimnisvollen Pläne verfolgt Utuk´ku, die Nornenkönigin? Werden die Großen Schwerter endlich zusammenkommen, wie der wahnsinnige Priester Nisses es vor 500 Jahren vorausgesagt hat? Und welche Rolle nimmt Simon am Ende des großen Abenteuers ein?Michael KramerIm Mittelpunkt der Handlung steht die Gestalt des Malers und Akademieprofessors Michael Kramer, der sich vergeblich um das Vertrauen seines Sohnes Arnold bemüht. Arnold, ebenfalls Maler, ist hochbegabt, aber labil. In Hassliebe an den Vater gebunden, hat er sich in seiner Lebensführung außerhalb der bürgerlichen Normen und Moralvorstellungen des übermächtigen Vaters gestellt. Beide ringen verzweifelt und mit untauglichen Mitteln um die Liebe des anderen. Erst die menschliche Katastrophe vermag den harten Moralpanzer Michael Kramers zu brechen.NacktFür "Juno" schrieb sie Dialoge, wie sie Hollywood noch nicht gehört hatte - rasant, mit unwiderstehlicher Kaltschnäuzigkeit und einzigartigem Witz. Hier berichtet Amerikas neue Erzählerin Diablo Cody davon, wie sie herausfand, was es bedeutet, sie selbst zu sein. Und was eine katholische Erziehung, ein Hammertyp namens Jonny und die Tatsache, noch nie auf einem Motorrad gefahren zu sein, damit zu tun haben, dass sie sich eines Tages ausgerechnet im kalten Minneapolis, nackt in einer Bar wiederfand.