Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features. Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus. Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.

Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt. Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel Spaß.

Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.

Das AlphabethausDeutschland zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Nach einem Flugzeugabsturz über feindlichem Territorium retten sich die britischen Fliegerpiloten Bryan und James in einen Krankentransport. Um nicht entdeckt zu werden, nehmen sie die Identität von zwei deutschen Soldaten an und gelangen so in ein Lazarett für Geisteskranke. Hier müssen sie ihre Rolle spielen und sind der Willkür und dem Sadismus des Personals hilflos ausgeliefert. Bryan gelingt schließlich die Flucht, doch das Schicksal von James bleibt ungewiss.Das Jalta-SpielDie Saison im Kurort Jalta neigt sich dem Ende zu. Bevor Dimitry Gurow, Ende Dreißig, zu Arbeit und Familie nach Moskau zurückkehren muss, erscheint die 22-jährige Anna Sergejewna mit ihrem Hündchen auf den Terrassen. Sie ist eben angekommen, ihr Gatte ist zu Hause in der Provinz geblieben. Gurow spricht die schöne Fremde an und verschiebt die Heimreise. Man unterhält sich gut und spielt gemeinsam das Jalta-Spiel: den unbekannten Flaneurs um sie herum werden phantastische Geschichten zugedacht. Die zwei kommen einander näher. Für Gurow beginnt scheinbar nur ein neues amouröses Abenteuer, für die fast noch kindliche Anna ist es viel mehr als das. Erst nach Annas überstürzter Abreise realisiert Gurow, dass ihn die Liebe ebenfalls gepackt hat. Als Gurow Anna schließlich ausfindig macht, beginnen die zwei ein verwirrendes Doppelleben.AbgründeIsland 2005 - die Wirtschaft boomt in nie gekanntem Ausmaß. Ehrgeizige junge Unternehmer machen durch clevere Finanzgeschäfte weltweit von sich reden. Ganz Island bewundert seine "Expansionswikinger". In dieser Zeit des unbegrenzten Wachstums kommt ein Banker durch einen Sturz von einer Steilklippe ums Leben. Ein Unfall? Kurz darauf wird eine junge Frau von einem Schuldeneintreiber zu Tode geprügelt. Beide Ereignisse scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Nur eines ist sicher: Geld spielte in beiden Fällen die entscheidende Rolle...S.M.I.L.E.Schwarz ist Storyschreiber und hat eine Geschichte im Kopf, die er noch nicht zusammenbringt. Ein Doppelgänger wird ihn nötigen, die Geschichte zu erleben, die er, der Doppelgänger, bereits erlebt hat. Auf TERRA 2 sind alle großen Städte Müll, die ´dritte Welt´ ist ein globaler Begriff, und die Biosphäre scheint ihrer schlimmsten Kinder endgültig überdrüssig. Auf Einladung des japanisch-amerikanischen Megakonzerns S.M.I.L.E. begibt sich die Wissenschaftsjournalistin J. S. Löwenstein, eine Freundin von Schwarz, nach Kalifornien, um das neueste Produkt elektronischer Hochtechnologie, die ´SSC 5´, eine Cyberspace-Anlage, zu testen. SSC 5 bietet keine programmierten Sensationen an, sondern das eigene Bewusstsein als Bündel alternativer Lebensräume. Schwarz reist ihr nach.Eragon - Der Auftrag des ÄltestenDoppeltes DesasterEhe die grausamen Ra´zac wenige Monate zuvor seinen Onkel Garrow umgebracht hatten, wäre Eragon an den Grausamkeiten, die er zwischen Menschen, Zwergen und Urgals erleben musste, zerbrochen. Jetzt aber betäubte ihn dies alles nur noch. Mit Saphiras Hilfe hatte er eingesehen, dass die einzige Möglichkeit, inmitten solcher Schrecken nicht den Verstand zu verlieren, darin bestand, etwas zu tun. Davon abgesehen maß er dem Leben an sich keine besondere Bedeutung mehr bei - nicht dachdem er gesehen hatte, wie die Kull, grausame Urgal-Riesen, Menschen in Stücke rissen und eine Schicht aus abgetrennten Gliedmaßen den Boden bedeckte, der vom Blut so aufgeweicht war, dass es durch die Sohlen seiner Stiefel drang.Jäger und GejagteAuch Roran hatte sein Lager aufgeschlagen und begnügte sich damit, das Treiben zu beobachten und Überlegungen anzustellen. Er hatte immer angenommen, die Fremden hätten bei dem Überfall auf seinem Hof gefunden, wonach sie suchten, nämlich den Stein, den Eragon vom Buckel mitgebracht hatte. Nun wurde ihm klar, dass er sich in diesem Punkt offenbar geirrt hatte. Vielleicht ist Eragon mit dem Stein entkommen.TreueschwurEs dauerte eine Weile, bis sich das Amphitheater gefüllt hatte. Dann trat Jörmundur aufs Podium und sprach: "Volk der Varden! Das letzte mal fanden wir uns vor fünfzehn Jahren hier ein, nach Deynors Tod. Sein Nachfolger, Ajihad, kämpfte mehr als jeder andere zuvor gegen das Imperium und Galbatorix. Er gewann zahllose Schlachten gegen überlegene Streitmächte. Beinahe hätte er Durza getötet, brachte dessen Klinge immerhin eine Scharte bei. Und es war seine größte Tat, den Drachenreiter Eragon und Saphira in Tronjheim willkommen zu heißen. Nun jedoch müssen wir einen neuen Anführer wählen, einen, der womöglich noch größere Ruhmestaten vollbringt." Jemand, der weit oben saß, rief: "Schattentöter!"Az Sweldn rak AukûinLicht fiel in den Tunnel, als die Tore aufgezogen wurden. Eragon zuckte zusammen, denn nach so langer Zeit unter der Erde waren seine Augen kein Tageslicht mehr gewöhnt. Neben ihm fauchte Saphira und reckte den Hals, um einen besseren Blick auf ihr Ziel zu bekommen. Es hatte zwei volle Tage gedauert, die unterirdische Route von Farthen Dûr nach Tarnag zu bewältigen, aber Eragon war es in der ewigen Dunkelheit viel länger vorgekommen. Schweigen hatte sich unter den Gefährten ausgebreitet. Alles in allem konnte er sich nur an eine Hand voll Worte erinnern, die während ihrer nächtlichen Ruhepausen gewechselt worden waren. Eragon hatte gehofft, Arya während der Reise besser kennen zu lernen.Der CelbedeilGetrieben von seiner Faszination, trat Eragon näher heran und studierte das Gesicht seines Namensvetters. Ich habe ihn mir älter vorgestellt. Der Elf hatte schäg gestellte Augen, die auf eine krumme Nase und ein schmales Kinn herabblickten, was ihm ein ungestümes Aussehen gab. Es war ein fremdartiges Gesicht, ganz anders als sein eigenes ... und trotzdem: die angespannten, hochgezogenen Schultern erinnerten Eragon daran, was er empfunden hatte, als er Saphiras Ei fand. Wir sind gar nicht so verschieden, du und ich, dachte er und berührte die kühle Emaille. Und wenn meine Ohren erst einmal so spitz sind wie deine, werden wir wahrhafte Brüder sein, nur getrennt durch die Jahrhunderte.CerisDie Rosen standen in voller Blüte und erfüllten die Abendluft mit ihrem Wohlgeruch. Während Eragon ins dunkle Gehölz spähte, breitete sich ein Gefühl freudiger Erwartung in ihm aus. Er wusste, dass sie sich nun im Elfenreich befanden, ganz in der Nähe von Ceris. Die Zügel fest im Griff, beugte er sich in Schneefeuers Sattel vor und schaute sich neugierig um. Saphira war ebenso aufgeregt wie er; sie war direkt über ihnen und wedelte ungeduldig mit dem Schwanz. Eragon kam es vor, als hätte ihre Reise sie mitten in einen Traum hineingeführt.Der stumme SchreiTag für Tag sitzt sie am Fenster - scheinbar gelähmt und stumm. Doch ihre Augen und ihr Gehirn registrieren messerscharf, was um sie herum geschieht: Sie beobachtet ihren Mann und ihre Pflegerin, die sich beide fürsorglich um sie kümmern. Sie analysiert die Anteilnahme sowie die Gleichgültigkeit aller Personen, die sie besuchen. Eines ist sicher: Unter all diesen Personen befindet sich ein Mörder, und sie soll sein nächstes Opfer sein.Die uns beleidigt habenFochette, Witwe Anfang fünfzig, hat in ihrem Leben klare, eindeutige, wenn auch nicht immer ganz einfache Entscheidungen getroffen. Sie brach mit ihrem großbürgerlichen Elternhaus, um an der Seite ihres Mannes ein bescheidenes, glückliches Leben zu führen, bis ihr Ehemann, der Tankstellenpächter Pierrot, Opfer einer knallharten Mineralölkonzernpolitik wurde. Er überlebte den Existenzkampf nicht. Der Tod des geliebten Mannes hinterlässt ein tiefes Loch in Fochettes Leben. Unfreiwillig steht sie jetzt vor einem Neubeginn. In einem Kulturzentrum lernt sie den "Oberst" kennen. Er überredet sie, seinem gemeinnützigen Verein beizutreten und sich als Betreuerin von Strafgefangenen zu engagieren. Im Gefängnis kommt Fochette bald mit Sarzeau in Kontakt, einem Weißkragenkriminellen der Topklasse. Zwischen den beiden bahnt sich eine merkwürdige Beziehung an. Aber was sind Fochettes Absichten? Welches Ziel verfolgt sie? Warum schmuggelt sie schließlich einen Revolver ins Gefängnis ein?Behutsam, eindringlich und mit Humor stellt sich die Autorin die Frage, wie die Justiz sich verhält, wenn die Menschenwürde der kleinen Leute von den Mächtigen bedroht wird.Der PassfälscherIn seinem Buch "Der Passfälscher" hat der Autor sehr eindringlich seine Erinnerungen an Deutschland in den 40er Jahren beschrieben. Es ist die ergreifende Geschichte eines jungen Grafikers, der mit gefälschten Ausweisen zahllosen Verfolgten des Naziregimes das Leben rettete und dabei selbst ständig auf der Flucht sein musste. Die Sprache, in der Schönhaus über die extremen Bedingungen dieser Jugendjahre erzählt, klingt lebendig wie das gesprochene Wort. Sie macht spürbar, dass trotz aller äußerlichen Bedrohung Werte wie Vertrauen, Wärme und sogar Spuren von Lebensfreude einen Platz hatten.Ich bin so gierig nach Leben´Ich bin jung, ich bin sinnlich, ich habe schreckliche Angst vor dem Altern. Warum soll ich denn nicht mein Leben genießen? In zehn oder zwanzig Jahren ist alles vorbei - wenn ich nicht sogar schon vorher sterbe´, schrieb Brigitte Reimann mit 22 Jahren. Gierig stürzt sie sich in das Leben, stößt an Grenzen, versucht sie zu überschreiten, im Privaten, im Politischen. Liebeskrisen, Ehekrisen, Scheidungen, Engagement für den Sozialismus, politische Desillusion. Die Krebserkrankung. So manisch, wie die junge Frau ihr Leben gestaltete, so manisch schrieb sie auch Tagebuch. Und immer wieder schöpft sie Mut und Kraft aus der Arbeit. Die Aufzeichnungen einer der herausragenden DDR-Autorinnen, von Barbara Plensat bearbeitet, sind Dokument eines engagierten Lebens in der ehemaligen sozialistischen Republik.Professor van Dusen und der ZirkusmörderProfessor van Dusen hatte dem Fall zunächst keine Beachtung geschenkt. Er war sogar ärgerlich, als Mr. Bailey, der Miteigentümer des Zirkus "Barnum und Bailey", um Hilfe bat, weil der Tod eines Schimpansen aufgeklärt werden sollte. Erst als Bailey einen Zettel mit Zahlen zeigte, den man bei dem ermordeten Schimpansen gefunden hatte, schien van Dusen die Sache doch eine Überlegung wert zu sein.Wie richtig das war, sollte sich rasch erweisen, denn schon bald gab es im Zirkus einen zweiten Mord. Es wurde ein Brief gefunden, der just dieselben Zahlen aufwies wie der Zettel bei dem Schimpansen. Da bekanntlich aller bösen Dinge drei sind, lässt das dritte Opfer auch nicht lange auf sich warten. Clown Bobo bricht in der Manege tot zusammen. In seinem Trikot steckt ebenfalls eine Mitteilung mit den Zahlen 6, 7, 8, 9.Das Haus im WindKihei war mit dem vornehmen Hiroshi zur Schule gegangen. Die Rolle des Trottels, die er auf Drängen der Mutter während des Krieges spielen musste, um der militärischen Grundausbildung zu entgehen, wurde Kihei nie wieder los. Später, noch bevor Hiroshi Bürgermeister wurde, spannte er Kihei die Tochter des Priesters aus. So heiratete Kihei Satoko erst, nachdem Hiroshi sie geschwängert und verstoßen hatte. Während Hiroshi mit großem Erfolg ein Atomkraftwerk plante, vegetierten Kihei und seine Frau erbärmlich dahin. Satokos Sohn, den Kihei liebte wie seinen eigenen, hatte das ärmliche Leben satt und putzte den Reaktorkern im Atomkraftwerk - mit tödlichen Folgen."Das Haus im Wind" ist eine bittere Lebensgeschichte aus dem Nachkriegsjapan, verwoben mit der Mythologie und einer traurigen Lebensweisheit.Kein Wort von EinsamkeitGeorg, der pensionierte Lokführer, ist Witwer und will noch einmal eine Partnerschaft wagen. Doch wie gut kennt er Hanna wirklich, da er sie nur aus Briefen kennt? Verschweigt sie etwas, wenn sie dem erhofften Treffen ausweicht? Und wie hält es Georg selber mit der Wahrheit in seinen Briefen? Er entschließt sich zu einem Überraschungsbesuch.