Hallo verehrter Besucher. Auf dieser kleinen Seite finden sie Informationen zu Lesungen, Hörspielen und Features.
Das Sammeln dieser ist eine kleine Leidenschaft von mir. Alle Titel, die sie hier finden, sind in meinem Fundus.
Diese Seite betreibe ich zu meinem eigenen Vergnügen und damit ich den Überblick über meine Sammlung behalte.
Hier auf der Startseite werden jeden Tag neue, zufällig ausgewählte Stücke angezeigt.
Ich hoffe, dass sie dadurch ein wenig auf den Geschmack kommen. Denn das Hören dieser Geschichten macht wirklich viel
Spaß.
Also, viel Spaß beim Stöbern, ihr Rüdiger Sack.
PolizeyschuleDas reformierte Polizeywesen schreibt sich jetzt mit "y". Denn "y" ist nach oben offen und verjüngt sich nach unten, endlich ein gewollter Fingerzeig in Richtung Basis. Drei Polizeischüler nehmen an dem neuen Übungsprogramm teil. Die hoffnungsvollen Anwärter schlüpfen wechselweise in die Rollen von Opfern, Tätern und Sicherheitsbeamten. Ihre Leistungsbereitschaft soll unter Beweis gestellt und die künftige Vorgehensweise optimiert werden. Doch schon bald klafft ein tiefer Graben zwischen Motivation und Können bei den so hoch motivierten Schülern. Die neue, moderne Polizeyschule zeigt nicht die gewünschte Wirkung, und die Auszubildenden schießen meilenweit übers Ziel hinaus."Polizeyschule" ist eine gelungene Satire über Imagekampagnen und aufgesetztes Erneuerungs- und Modernisierungsbestreben öffentlicher Institutionen und zeigt, wie wenig schöne neue Begriffe und wohlklingende Slogans mit der Realität gemein haben.Die Entdeckung des Himmels´Gott, wen wundert´s, ist unzufrieden mit den Menschen. Deshalb sollen seine Engel nun den Pakt zwischen Gott und der Menschheit aufkündigen, indem sie die Gesetzestafeln des Moses von der Erde zurückholen. Für diese Aufgabe brauchen sie ein ungewöhnliches menschliches Wesen, dessen Herkunft und Zeugung sie minutiös planen. So haben sie ihm zwei Väter zugedacht. Beide Männer verbindet eine unzertrennliche Freundschaft. Und so geschieht es, dass die junge Musikerin Ada erst die Geliebte des einen, später die Frau des anderen wird, ohne sicher zu wissen, wer der Vater ihres Kindes ist. Genau dieser Knabe aber ist nun der Götterbote. Harry Mulischs 1992 erschienenes Buch gilt als opus magnum seines Autors. Es ist ein psychologischer Gesellschaftsroman, Märchen, Zeitpanorama, Abenteuergeschichte und Parabel zugleich, oder wie Mulisch selber sagt, ´ein heiteres Spiel, ein ernster Scherz´.´ (Valerie Stiegele)HundstageMitten in der spanischen Hauptstadt wird ein Mann geprügelt. Na und? Er ist seitdem bewusst-los, trägt keine Papiere bei sich und scheint niemandem bekannt zu sein. Ein Fall für Inspectora Petra Delicado und Subinspector Fermín Garzón. Sie: Mitte vierzig, Single, zwei-mal geschieden, Großstädterin und gelernte Rechtsanwältin. Er: Ein älterer Straßenpolizist aus der Provinz, nach einer unglücklichen Ehe nun Witwer. Als einzigen Zeugen macht das ungleiche Paar einen kleinen, hässlichen Hund ausfindig. Um dessen Spürnase nutzen zu können, vertiefen Inspectora Petra Delicado und Subinspector Fermín Garzón ihre Kennt-nisse über das Verhalten von Vierbeinern. Allerdings verstricken sich dabei beide in kopfzerbrechende Liebesaffären. Als der Unbekannte stirbt, stehen sie schließlich vor einem rätselhaften Mordfall.Die Sünden der VäterRoubaix - eine Industriestadt im Norden Frankreichs. Unter den arabischen Zuwanderern schwelen alte Konflikte zwischen den "Fellaghas", die einst für die algerische Unabhängigkeit kämpften, und den "Harkis", die mit der französischen Kolonialmacht kollaborierten. Das dunkle Erbe überschattet auch die Freundschaft zwischen dem Journalisten Karim und Kommissar Bensalem.Als aus dem Kanal die Leiche eines jungen Mannes mit durchgeschnittener Kehle geborgen wird, deutet vieles auf einen Racheakt zwischen den verfeindeten Lagern. Aber auch kommunalpolitische Motive sind denkbar, denn das Schüren von Angst kann den Rechtsextremen bei der nächsten Wahl Stimmen bescheren. Kommissar Bensalem bittet Karim um Hilfe.Caruso singt nicht mehrPaul Bremer ist in ein kleines Dorf in die Rhön gezogen, um eine gescheiterte Ehe und eine abgebrochene Karriere in der Werbebranche zu vergessen. Er verliebt sich in die Biolandwirtin Anne Burau. Die ländliche Idylle trügt: Eine Pferdeschlitzer und ein Brandstifter verunsichern die Landbewohner. Als Anne Buraus Mann Leo, von dem sie seit Jahren getrennt lebt, an einem Fleischerhaken aufgehängt im Kühlraum ihres Anwesens gefunden wird, nimmt Kriminalinspektor Kosinski die Ermittlungen auf. Auch die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark, Paul Bremers ehemalige Freundin, muss sich mit dem Fall befassen, in dem die Friedensbewegung, das ehemalige Ministerium für Staatssicherheit, ein russischer Zirkus und die Liebe eine nicht unwesentliche Rolle spielen."Ein virtuoser Kriminalroman, der wirkt, als käme er aus dem angelsächsischen Raum: dicht, mit ironischen Wendungen und einem unerbitterlichen Scharfblick für Milieus - ein Glücksfall für die deutsche Krimiliteratur", schrieb der Spiegel.Das Wüten der ganzen WeltSie ist klein und eng, die Welt vom Hoofd am Nieuwe Waterweg in Südholland. Da ist die Apotheke, dort das Haus der Klavierlehrerin, das Café De Moriaan, die Zuiderkerk. Im Sommer der hohe Himmel, Deich, Strand und Wasser, im September samtenes Sonnenlicht. Hier ist er als Sohn eines Lumpenhändlers aufgewachsen, so erinnert sich der Komponist Alexander Goudveyl mehr als dreißig Jahre später. Hier, in einer alten Lagerhalle seiner Eltern,unter Nachbarn, die ihn und seine Eltern schief ansehen, weil sie die "Zugezogenen" sind, bringt er sich selber das Klavierspielen bei. Und er entdeckt eine andere Welt als die, die ihn umgibt: die Welt der Musik von Mozart, Schubert, Beethoven, den musikalischen Kosmos der Bachschen Kantaten. Und während er im Lagerhaus Klavier spielt, geschieht an einem regnerischen Samstagnachmittag im Dezember 1958 der Mord an dem Polizisten Vroombout. Ein Mord, dessen eintiger Zeuge er ist und dessen Aufklärung für ihn zur Obsession wird.MonkDie dreißiger Jahre in den amerikanischen Südstaaten. Monk, der als verwildertes Kind bei der Leiche seiner Großmutter gefunden worden war, wird beschuldigt, einen Mord begangen zu haben. Er leugnet nicht und wird zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurteilt. "Er war schwachsinnig, vielleicht sogar ein Kretin; er hätte überhaupt nicht ins Zuchthaus geschickt werden dürfen." Als sich Monks Unschuld herausstellt und er begnadigt werden soll, begeht er tatsächlich einen Mord: er erschießt den Gefängnisaufseher. Onkel Gavin, ein alter Anwalt, findet nur mühsam und leider zu spät heraus, warum Monk diesen Mann erschossen hat.Die Unbekannte mit dem Fön»Mitten in einem Gedanken über Radikalität und ihre Voraussetzungen« fühlt sich Düffels ICH, verständlicherweise, empfindlich gestört, »als plötzlich die Frau mit dem Fön, das heißt eigentlich mit zwei Fönen, der Badewanne entsteigt, tropfnass, gedunsen, emaillebleich und auch ansonsten nicht besonders lebendig aussehend, einen Fön in jeder Hand, noch einen Tick zuviel elektrische Spannung in den Gliedern, die im Krampf verkrallten Finger nach innen gedreht und eine bislang für menschenunmöglich gehaltene Spannweite zwischen den gespreizten Zehen«. Was will sie von ihm? Zumindest eine Geschichte. Ihre Geschichte. Aber kann man sich dieses so bedrohlich lockende Frauenzimmer mit einer Geschichte, von einem ER und einer SIE handelnd, wirklich vom Leibe halten? Und wenn nicht mit einer, dann mit drei Geschichten? Einem dreifachen Pas de deux auf sehr dünnem Eis, den doppelten Rittberger ebenso eingeschlossen wie den tödlichen Ausgang? Bravourös fabuliert und formuliert und analysiert und protokolliert sich das ICH durch die Wohn- und Lebensräume der Beziehungskiste mit Namen Welt, während im Badezimmer das Wasser munter in die Wanne plätschert und der summende Fön unbeeindruckt vor sich hin pendelt wie die Unruhe der Schicksalsuhr.Ein altes ModellDie elektrische Kaffeemühle ist kaputt. Ein Morgen ohne Kaffee - Katastrophe. Bruno macht sich sofort auf den Weg, um die Mühle reparieren zu lassen. Doch die Verhältnisse in der DDR sind nicht mehr wie einst, als Bruno jung war. Damals hatte ein befreundeter Elektriker einmal kräftig ins Gerät gepustet und schon lief es wieder. Heute soll die Reparatur vier Wochen dauern. Damit will sich Bruno nicht abfinden. So beginnt seine Odyssee durch eine fortschrittsgläubige Welt, in der alte Werte auf der Strecke bleiben.Die wilde Braut"Graue Maske mit rotem Mund und rotem Blumenzeichen auf der Stirn, 26 cm, Nepal." Maske - das Lexikon definiert dieses ursprünglich aus dem Arabischen stammende Wort mit der Bedeutung "Possenreißerei" als "künstliche Gesichtsform, die dazu dient, sich unkenntlich zu machen oder eine bestimmte Person darzustellen."Wanderschauspielerin Ilse Kofler ist von unzähligen Masken umgeben, denn ihr Vater ist der berühmte Ethnologe und Maskensammler Dr. Kofler. Der will die Tochter unbedingt unter die Maske, nein, die Haube bringen. Doch Ilse wehrt sich, und so wird Dr. Kofler bald tot auf seinem Sessel aus dem Masken-Kabinett getragen.Ein "wildes" Stück über Zauber und Schrecken der Masken und menschlichen Maskierungen, der gesellschaftlichen Ordnung und Unterordnung.Unterwegs in der WeltgeschichteHape Kerkeling ist wieder unterwegs - diesmal aber st es eine Zeitreise: Durch die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis heute. "Unterwegs in der Weltgeschichte" reist mit ihm an Orte, an denen der Lauf der Weltgeschichte noch heute abzulesen ist und an denen wirkliche Zeitenwenden eingeleitet wurden: Ob an die Wiege der ersten Kulturen im Zweistromland und in Ägypten, auf die Akropolis oder nach Rom, zu den alten kulturen Südamerikas oder mit einem historischen Segelschiff, das er selbst zur New Yorker Freiheitsstatue steuert.Monte Altissimo - Falling off the White MountainIn seinem Hörstück arbeitet Søndergaard mit Aufnahmen aus einem Marmorsteinbruch nahe der italienischen "Marmor-Stadt" Carrara. Er schlägt eine akustische Brücke zwischen zwei Polen absoluter Geräuschlosigkeit: dem Stein in seiner unberührten Form - schwer, statisch, stumm - und dem bearbeiteten Stein, der Skulptur, die wiederum von einer würdevollen Stille umgeben ist. Dazwischen Stein, der auch akustisch ins Rollen gebracht wird: Sprengkörper, der schwere Aufprall hinabstürzender Felsbrocken, Kräne, die die Steinmassen verladen. Krach und Lärm. Dann werden die Geräusche -in Künstlerhand- zunehmend feiner. Sägen, Hämmern, Meißeln, Schleifen. Marmor -geräuschlose Materie- in Menschenhand hörbar gemacht, zu einem Klangbild gefügt und wieder in seinem ursprünglichen Zustand verstummend.